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IG-Menüs

Um direkt mal auf den Punkt zu kommen: Ich würde das Menü gerne annehmen

Ich brauche allerdings ein bisschen Vorlaufzeit. Ich weiß nicht was Wermut ist, ich kenne mich überhaupt nicht mit Wein aus weil ich ihn nicht trinke, und muss schauen wo ich tasmanischen Pfeffer, Piment d'Espelette und den Rehrücken her bekomme. Der Rest sollte machbar sein.

Den Rehrücken könnte ich vielleicht Sous Vide machen und dann im Oberhitzegrill oder über der Glut angrillen, anstatt in einer Pfanne.

Ich hab sowas noch nie gemacht. Deshalb kann es sein dass es zwei Wochen dauert bis ich den Bericht fertig hab.
 
Ja ich hab das Thema nicht vergessen... aber durch Corona ist momentan nicht mal dran zu denken das Menü in Ruhe zu grillen. Es wird sich noch weiter verzögern :fahne:

Und ich fände es schade das Menü für maximal 2 Personen zuzubereiten. (Thema Kontaktverbot)
 
Das ist absolut korrekt! :thumb2:

:prost:
 
Ich möchte mal ganz vorsichtig und ohne Gewähr in den Raum werfen, dass ich am Freitag den Einkauf machen möchte (bei dem ich hoffentlich alles bekomme) und am Sonntag soll das komplette Menü umgesetzt werden (leider nur für zwei Personen).
Den Bericht würde es dann am Montag geben. Aber wie gesagt, ohne Gewähr. Ich hoffe es klappt alles

Bekommt man momentan so sachen wie Preiselbeeren, Pfifferlinge, Orangen etc. frisch?
 
Pfifferlinge habe ich länger nicht frisch gesehen, ich fürchte, dass dafür die Zeit noch nicht gekommen ist. Ebenso dürfte es auch noch keine frischen Preiselbeeren geben. :(
 
Also sowohl für Preiselbeeren als auch für Pfifferlinge hätte ich selbst keine Bedenken, getrocknete Pfifferlinge bzw. eingekochte Preiselbeeren zu nehmen und die dann weiter zu verfeinern. Das wird sich sicher nicht schlecht auf das Geschmackserlebnis auswirken.
 
Liebe Freunde.... ich schaffe es nach wie vor nicht das leckere Rezept zu grillen.
Ich kann auch nicht abschätzen wann sich endlich ein Zeitfenster frei schaufeln lässt. Damit das Thema hier aber mal endlich weiter geht würde ich das Menü gerne wieder frei geben. Wenn sich jemand findet der das Menü grillen möchte, gerne.

Falls sich niemand findet, werde ich versuchen es zu machen. Ich kann aber wirklich nicht sagen wann das sein wird.
 
Vielen Dank für Eure lieben Worte und guten Wünsche. Der Hand geht es schon ziemlich gut:
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Ich hatte Euch das neue Menü versprochen, und hier ist es. Es ist, zugegebenermaßen, ein wenig kürbislastig, aber aktuell sind die lecker orangefarbenen Dinger ja noch allerorten im Supermarkt zu bekommen.

Als Appetizer empfehle ich:

Kürbis-Crostini mit Frischkäse

Zutaten (für 4 Personen als Appetizer):
1 Baguette​
Etwas Butter​
1 Hokkaido (eine Hälfte, die andere wird für das Hauptgericht benötigt)​
2 Schalotten​
3 cm frischer Ingwer​
1 Sternanis​
Etwas Butterschmalz​
100 ml Gemüsebrühe​
Etwas frischer schwarzer Pfeffer​
Frischkäse aus Ziegenmilch​
Schale einer halben Zitrone​
1 Handvoll Petersilie​
1 EL Walnuss-Kerne​

Zubereitung:
  • Den Kürbis halbieren und das Kerngehäuse entfernen, eine Hälfte in Spalten und dann in kleine Würfel schneiden. Die andere Hälfte verwahren.
  • Die Schalotten und den Ingwer schälen und fein hacken. Die Petersilie und die Walnüsse ebenfalls hacken. Die Walnüsse trocken rösten und mit den Zitronenschalen und der Petersilie vermischen.
  • Den Kürbis in etwas Butterschmalz mit Sternanis, den Schalotten und dem Ingwer anbraten, bis der Kürbis weich weich wird. Das dauert etwa 20 Minuten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen, reduzieren lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Butter in einer Pfanne schmelzen. Derweil das Baguette in Scheiben aufschneiden. Die Baguette-Scheiben in der Pfanne von beiden Seiten rösten, entnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Wenn die Baguette-Scheiben etwas ausgekühlt sind, den Frischkäse aufstreichen. Darauf das Kürbis-Ragout drapieren und alles mit der Walnuss-Gremolata bestreuen. Lauwarm servieren.
Der Hauptgang beinhaltet eins meiner Lieblings-Fleischstücke. Im letzten Jahr habe ich mir vom MmV eines zuschneiden lassen, seitdem ist es schon ein paar Mal auf unseren Tellern gelandet:

Onglet mit Kürbis und Zwiebel

Zutaten (Für 4 Personen):
800 g Nierenzapfen (Onglet)​
2 eingelegte Zwiebeln​
200 g Buchenpilze​
Etwas Butterschmalz​
Salz​
Etwas fleur de sel oder anderes Fingersalz​
Frischer schwarzer Pfeffer​

Für das Kürbis-Püree:
400 g Hokkaido-Kürbis​
2 cm frischer Ingwer​
100 ml Wasser​
1 Msp. Piment​
Etwas Salz​

Für den eingelegten Kürbis:
100 g Hokkaido-Kürbis (eine Spalte vom Hokkaido)​
50 ml Sake​
2 EL Orangensaft​
Etwas frischer Ingwer​
1-2 EL Sesamöl​

Zubereitung:
  • Das Onglet parieren und vakuumieren. Bei 56°C etwa 3 Stunden sous-vide garen.
  • Währenddessen für den eingelegten Kürbis einige Streifen vom Kürbis mit einem Sparschäler abschneiden. Die Streifen in Sake, Orangensaft und Sesamöl marinieren. Den Ingwer hacken und darüber streuen. Bei 140°C etwa 10-15 Minuten im Ofen garen. Der Kürbis soll noch Biss haben.
  • Für das Kürbispüree den Hokkaido halbieren, die Kerne entfernen und dann grob würfeln. Den Ingwer hacken. Den Kürbis mit dem Ingwer und etwas Butterschmalz in einem Topf ohne Farbe rösten, bis der Kürbis weich wird. 100 ml Wasser zugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Fein pürieren. Mit Salz und Piment abschmecken und warm halten.
  • Die Buchenpilze mit wenig Butterschmalz kräftig anbraten, bis diese Farbe nehmen. Leicht salzen.
  • Den Nierenzapfen aus dem Beutel nehmen und in der Pfanne scharf in etwas Butterschmalz von beiden Seiten anbraten. 15 Minuten ruhen lassen, aufschneiden.
  • Kürbis-Püree auf den Tellern verteilen. Das Fleisch daraufsetzen, die marinierten Kürbisstreifen und die geviertelten eingelegten Zwiebeln sowie die Buchenpilze anrichten. Das Fleisch salzen und pfeffern.
Als Nachtisch habe ich etwas Leichtes, Beschwingtes auserkoren:
Pochierte Apfelbällchen mit Vanilleeis und Karamelllsauce

Zutaten
4 Äpfel mit kräftigem, gern säuerlichem Aroma​
300 ml Apfelsaft​
Saft von 1 Zitrone​
½ Stange Zimt​
200 g Zucker​
1 El Honig​
20 g Butter​

Zubereitung:
  • Die Äpfel schälen und mit einem Kugelausstecher Bällchen ausstechen.
  • Den Apfelsaft mit Zucker, Zitronensaft und der Zimtstange aufkochen und darin die Apfelbällchen pochieren, so dass sie noch Biss haben. Danach sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken.
  • Für die Karamelllsauce Zucker in einem Topf leicht braun karamelllisieren und mit 200 ml heißem Wasser ablöschen. Das Ganze noch einmal aufkochen und den Honig sowie die Butter unterrühren. In die noch heisse Sauce die erkalteten Apfelbällchen legen und darin über Nacht, gern auch noch länger, ziehen lassen.
  • Die Apfelbällchen um eine Kugel Vanilleeis drapieren und mit der Karamelllsauce umgiessen.

Freiwillige vor! Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit :)
So ihr lieben, @Frank und ich haben es heute gemeinsam gekocht 💪

Bilder folgen
 
Eins vorweg, wir haben uns nicht 100 % an die Vorgabe gehalten. Die Vorspeise haben wir komplett nach Vorgabe zubereitet, allerdings haben wir noch ein paar hervorragende fränkische Bratwürste dazu gemacht und einen Tomatensalat.

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Die Vorspeise war echt super lecker und hat uns sehr gut gefallen. Danke dafür 👍

Bei der Hauptspeise haben wir anstelle von Onglet ein Wagyu Flank genommen. Das war im Froster und war ein sehr guter Ersatz :D
Das Fleisch haben wir als Flank Finger zubereitet, was zukünftig häufiger so gemacht wird. Das Püree vom Kürbis war super lecker und hat uns auch sehr gut gefallen. Der eingelegte Kürbis war auch überraschend lecker. Schön bissfest und richtig gut im Geschmack. Buchenpilze haben wir nicht bekommen, daher braune Champignons genommen. Die eingelegten Zwiebeln haben wir natürlich vergessen auf den Teller zu packen 😜. Dafür haben wir noch ein paar Piementos drauf gepackt.

Vorher noch schnell ein bisschen was zum snaken

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Hier die Hauptspeise

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Beim Nachtisch hat @Frank einen leckeren Apfelkompott gezaubert und diesen zum Vanilleeis gegessen.
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Das war ein sehr schöner Abend mit Freunden und es hat sehr lecker geschmeckt. Danke für das leckere Rezept
 
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