7. Juli 2013, 10:51 Uhr
Illegale Preisabsprachen für Bier
Beck's-AB InBev kooperiert mit Kartellamt
Der internationale Braukonzern Anheuser-Busch Inbev kooperiert im Verfahren um Preisabsprachen mit dem Bundeskartellamt. "Wir haben die Kronzeugenregelung genutzt", sagte der Sprecher von AB InBev Deutschland, Oliver Bartelt. Einzelheiten nannte er nicht, weil das Verfahren noch laufe. Im Jahr 2011 habe das Bundeskartellamt ein Verfahren gegen zwölf Firmen eingeleitet.
Brauerei Beck´s und Co. [Quelle: Radio Bremen, Denise Nestler]
Die Bremer Brauerei Beck und Co. gehört seit 2008 zum weltweiten Konzern AB Inbev.
Zuvor hatte die Zeitschrift "Focus" berichtet, dass die Ermittlungen des Kartellamtes vor dem Abschluss stünden. Neben AB InBev, zu denen auch die Brauerei Beck & Co in Bremen gehört, habe auch die Bitburger Braugruppe ausgesagt. Durch Absprachen sollen die Preise für 24 Biermarken zeitgleich angehoben worden sein, berichtete das Magazin. Es drohten Bußgelder in dreistelliger Millionenhöhe. Kronzeugen in Kartellverfahren können mit Straferlass oder Strafreduzierung rechnen.
Kontrolle über die Hälfte des deutschen Biermarktes
Die erwähnten zwölf Firmen beherrschen zusammen genommen die Häfte des deutschen Biermarktes. Die Brauereien sollen nach Absprache zeitgleich die Preise für ihre Premium-Marken erhöht haben. Zu den Beschuldigten zählen auch Carlsberg, Erdinger und die Getränkesparte des Lebensmittelkonzerns Oetker mit den Marken "Radeberger" und "Jever".
Quelle
Man sollte da mal Ross und Reiter nennen und dann die entsprechenden Marken boykottieren.
So langsam reichts. Ich wollte Samstag noch schnell ein Sixpack Beck´s Alkoholfrei für einen Freund einpacken, weil der zum Grillabend bei uns mit dem Auto anreist und sollte fast 4 Euronen dafür bei Marktkauf zahlen.
Darum gab es auch nur 2 Flaschen Zitronensprudel zum Alster machen.





