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🇮🇳 Sambar und Kohl Thoran

firefrog

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Weiter geht die wilde Fahrt mit der Indischen Küche und meinem Projekt „Ich koche so lange Indische Geruchte bis meine indischen Nachbarn sagen „Es smeckt wie zuhause in Indien“
Das ButterChicken war zumindest schonmal authentisch laut meinen Nachbarn.

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Sambar
ist eines der bekanntesten Gerichte Südindiens, besonders in den Bundesstaaten Kerala, Tamil Nadu und Karnataka.

Es handelt sich um einen würzigen Linseneintopf, der typischerweise enthält:
  • Toor Dal (gelbe Straucherbsen)
  • Gemüse (z. B. Karotten, Kürbis, Auberginen, Okra, Trommelstöcke/Moringa)
  • Tamarinde für die Säure
  • Sambar Masala als Gewürzmischung
  • Curryblätter
  • Senfsamen
  • Getrocknete rote Chilis

Kohl Thoran
ist eine klassische Beilage aus Kerala.


Dabei wird fein geschnittener Weißkohl kurz angebraten und mit einer Kokos-Gewürzmischung vermischt.
Typische Zutaten:
  • Weißkohl
  • Frische Kokosraspel
  • Senfsamen
  • Urad Dal
  • Getrocknete rote Chilis
  • Curryblätter
  • Kurkuma
  • Zwiebel oder Schalotten

_______________________________________________

Sambar Masala Gewürzmischung

2 EL Koriandersaat
1 TL Kreuzkümmel
1 EL Chana Dal (optional)
0,5 EL Urad Dal (optional)
5-6 getrocknete rote Chilis
0,5 TL schwarze Pfefferkörner
1/4 TL Bockshornkleesamen
0,5 TL schwarze Senfsamen
0,5 EL Curryblätter (getrocknet)
1/4 TL Kurkuma gemahlen

Alle Gewürze bis auf Kurkuma in einer Pfanne rösten bis es duftet. Dann auf einen Teller geben und Abkühlen lassen.
Zusammen mit dem Kurkuma fein zu einem Pulver mahlen.

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Chana Dal ist nicht dabei. Habe ich noch nicht gekauft.


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Ab in die Gefriertruhe für 2 Std. Mal schauen ob sich das Kokosnusszeug von der Schale besser lösen lässt..

Beim Gemüse gibt es die Sparversion. Ich habe einfach vergessen alles zu Kaufen. Und frische Curryblätter müssen notgedrungen durch getrocknete ersetzt werden was schon einen enormen Unterschied macht. Aber mein Curryblattbaum ist noch nicht so groß das er die benötigte Menge hergibt🤣
Kohl Thoran (Kerala Style)

Zutaten
  • 1 kleiner Weißkohl (ca. 700–800 g), fein gehobelt
  • 150 g frische Kokosraspel
  • 2 grüne Chilis, fein gehackt
  • 1 kleine rote Zwiebel oder 4 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Kokosöl
Tempering
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 1 TL Urad Dal
  • 10–15 Curryblätter
  • 1 getrocknete rote Chili

Zubereitung
  1. Kokosraspel, grüne Chilis, Kurkuma und Salz vermischen.
  2. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  3. Senfsamen hineingeben und aufspringen lassen.
  4. Urad Dal zugeben und hellgold rösten.
  5. Curryblätter und getrocknete Chili kurz mitrösten.
  6. Schalotten zugeben und 2 Minuten anschwitzen.
  7. Den Kohl hinzufügen und alles gut vermengen.
  8. Die Kokosmischung unterheben.
  9. Bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten garen.
  10. Nicht weich kochen! Authentisches Thoran hat noch leichten Biss.
  11. Abschmecken und servieren.



Kerala Sambar

Zutaten

Für die Dal
  • 250 g Toor Dal
  • 1 Liter Wasser
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 TL Salz

Gemüse
  • 1 Karotte, Stücke
  • 1 Kartoffel, Würfel
  • 150 g Kürbis (Hokkaido oder Muskat)
  • 150 g grüne Bohnen
  • 1 kleine Aubergine
  • 1 Zwiebel oder 10 Schalotten
  • 1 Tomate
  • 1 Trommelstockschote (Moringa), falls erhältlich

Gewürze
  • 3–4 EL Sambar Masala

Säure
  • 1–1½ EL Tamarindenkonzentrat
  • 100 ml heißes Wasser

Tempering (Tadka)
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 2 getrocknete rote Chilis
  • 10–15 Curryblätter
  • 2 Schalotten, fein geschnitten
  • 1 Prise Asafoetida (optional)

Zubereitung
  1. Toor Dal gründlich waschen und mit Kurkuma in etwa 1 Liter Wasser weich kochen (30–40 Minuten). Anschließend leicht zerdrücken.
  2. Tamarindenkonzentrat in 100 ml heißem Wasser auflösen.
  3. Das Gemüse mit etwas Wasser 10–15 Minuten bissfest garen.
  4. Die Tamarindenlösung zum Gemüse geben.
  5. 3–4 EL Sambar Masala einrühren.
  6. Die gekochte Dal zugeben und alles 10 Minuten sanft köcheln lassen.
  7. Mit Salz abschmecken. Falls mehr Säure gewünscht wird, etwas zusätzliches Tamarindenkonzentrat einrühren.
  8. Für das Tempering Kokosöl erhitzen. Senfsamen aufspringen lassen. Schalotten goldbraun braten. Chilis, Curryblätter und Asafoetida kurz mitrösten.
  9. Das heiße Tempering über das Sambar gießen und nur kurz unterrühren.
  10. Vor dem Servieren 5 Minuten ziehen lassen.
Das Tempering sollte möglichst erst kurz vor dem Servieren zugegeben werden, damit die Aromen von Kokosöl und Curryblättern erhalten bleiben.


Weiter geht die wilde Fahrt

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Gemüse kochen. wiederstrebt mir zwar etwas, aber muss so wohl.

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Linsen wollen ja auch noch weich gekocht werden.

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Kleiner Teil für das Tempering. Der Currybaum musste etwas Leiden und der Nachbar musste etwas Gewürz mit ausleihen.
 
Ich setze mich dazu.
Bin in 5 Wochen in Indien 🤤
 
Fazit:
{Das Urteil von Nachbars steht noch aus}
Ist wohl das Leibgericht meines Nachbarn. Sehr Authentisch bis auf paar Kleinigkeiten. Aber da bin ich dran.

ABER
in der Sambar Masala Gewürzmischung war Zuviel Kreuzkümmel. Das habe ich geändert. Der Kreuzkümmel war zu dominant. Konnte man essen, aber dadurch gingen die ganzen anderen Aromen verloren.

Asafoetida ist ein sehr interessantes Würzmittel. Gefällt mir. Aber ging unter wegen der Kreuzkümmel Überdosierung.

Getrocknetes Curryblatt geht Aromatisch gegen null im vergleich zu frischen. Da hoffe ich dass mein Currybäumchen rasch größer wird.

Tamarindenzeugs kommt sehr auf Herstellung an. Ist es Paste oder Konzentrat. Und wieviel dann davon.

{Flüssigkeiten beim Sambar waren mir dann Zuviel. Und ich hab das Gemüsewasset abgegossen.
Hätt vielleicht funktioniert wenn ich die Linsen richtig weich gekocht hätte.}
Laut Nachbar gehört es flüssig. Also nächstesmal suppiger machen.
Und das Weisskraut muss ich feiner schneiden.


Jedenfalls genau unser Geschmack gewesen.
 
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