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Ist Santos eine gute Alternative zu Weber?

HoneyK

Militanter Veganer
Titel:
Ist Santos eine gute Alternative zu Weber?​
WO wird gegrillt?:
Garten, Terrasse, Eigenheim, ländlich, "tolerante" Nachbarn​
WO steht der Grill?:
steht der Grill im Freien​
MIT WELCHEN Brennmittel soll gegrillt werden?:
Gas​
WIE OFT wird gegrillt?:
3-4x die Woche​
WIE soll gegrillt werden?:
[40 ] % direkt -> Anteil in Prozent
[ 20] % indirekt -> Anteil in Prozent
[ 10 ] % low 'n slow -> Anteil in Prozent
[ 30 ] % schnell -> Anteil in Prozent (die Familie hat Hunger und reißt mir den Kopf ab, wenn es länger als 10 min dauert)​
WAS soll gegrillt werden?:
[30 ] % Fleisch -> Anteil in Prozent
[ 20 ] % Fisch -> Anteil in Prozent
[ 30 ] % Gemüse -> Anteil in Prozent
[ 20 ] % sonstiges -> Anteil in Prozent, vor allem Pizza​
UNBEDINGT erforderliche Features:
Spieß, Seitenkochfeld, Backburner, Rost: Guss​
WIEVIELE Personen sollen begrillt werden?:
1-10​
Wie hoch ist dein BUDGET?:
€800​
WAS gefällt dir? WAS suchst Du?:
​
WELCHE Grills habe ich mir schon angeschaut? Was gefällt mir daran? Was nicht?:
Im Bekanntenkreis stehen überall Weber-Grills, die bestimmt toll, aber viel zu teuer sind. Haben selbst einen Weber-Holzkohlegrill, der jetzt durch einen Gasgrill ersetzt werden soll (Frau möchte auch mal alleine grillen ;-) )
Haben jetzt den Santos Eden und evtl. den Cadac Meridian im Auge. Wie sieht es mit der Haltbarkeit aus - bei amazon gibt es viele schlechte Rezensionen über Billig-Grills, die sehr rostanfällig sind und nach 2 Jahren auseinanderbrechen. Braucht man einen Backburner und einen Sizzler?
Passt ein 12kg Truthahn auf den Grill?
Erreicht der Grill 350 Grad zum Pizzabacken?
Gibt es als Zubehör einen Grillrost mit Loch, oder stelle ich Wok, Griddle und Pizzastein so auf den Grill?
Vielen Dank für die Hilfe!​
DIES müsst ihr noch wissen!:
​
 
Von Santos würde ich abraten. Schau sie dir an aber die Quali ist echt nicht so das gelbe vom Ei.

Bei dem Budget würde ich mich mal bei Napoleon oder Broil King umschauen. Die sind qualitativ vergleichbar mit Weber aber zahlt halt weniger für den Namen. Bei Broil King könntest du dir bspw. mal die Baron-Serie anschauen. Die gibt es für ca. 600-700 Euro schon mit guter Ausstattung :)
 
Ich hab nen Santos Eden 5011 und sage ganz klar Jein.
350° bekomme ich bei guten Bedingungen fast erreicht, normal ist so bei 330-340 ende lt Deckelthermometer. Und das geht halbwegs genau.
Wenn ein grosser Vogel drauf soll, ist ein Backburner imo fast schon Pflicht.
Meiner Rostet stellenweise, insbesondere die Flammverteilerbleche. aber selbst denen geb ich 5 Jahre bis sie durch sind und ersetzt werden müssen. Bleibt nicht aus, wird halt sehr heiss. Griddle gibts ne passende (leider mit Fettablaufloch), es lässt sich aber auch irgendeine auf den Rost stellen (bspw. die aus dem DutchOven-Set in der Bucht), Pizzastein sowieso auf den Rost (auch da ist ein Backburner was feines) und der Wok ist auf nem Kocher imo ohnehin besser aufgehoben. Auf das WeberGBS würde ich jedenfalls gepflegt pfeiffen, unpraktisch und Teuer.
Bei mir gabs wegen Einbau zur Auswahl eigentlich nur den Santos oder nen doppelt so teuren Napoleon. Als Standgrill würde ich den Broilking auch als ganz heissen Kandidaten sehen. Für ein erträgliches Geld in der Baron Obiausführung mit 15% Rabattkartenaktion.
Weber hat afaik erst ab Summit einen Backburner, das wäre für mich ein No-go.
 
Muss dem Vorschreiber da voll uns ganz beipflichten.

Da du als Standplatz "im Freien" angegeben hast würde ich mir halt den Ärger mit dem Rost etc. möglichst sparen wollen (Santos), da muss leider noch nachgeholt werden. Hättest du den jetzt iwie super geschützt in einem Gartenhaus oder so wäre die Auswahl noch mal anders.
 
Unter der "Freilandbedingung" solltest Du in der Tat nicht unbedingt einen Santos kaufen. Natürlich gibt es hierzu immer unterschiedliche Meinungen aber lieber einen hochwertigen Grill (bspw. Weber Spirit) mit etwas weniger Ausstattung aber dafür bswp. mit einer einteiligen Alug-Guss Wanne. Lohnt sich aus korrosiver Sicht, als auch was das Reinigen / Ausbrennen anbelangt.
 
Fand den BroilKing-Vorschlag auch nicht verkehrt - damit grillen die Kanadier ganzjährig ;)

Er will ja Spieß, Seitenkochfeld, Backburner, Rost: Guss
 
Ich hab jetzt zwei Jahre Erfahrung mit meinem Santos Eden 511.
Ersteht, mit einer Haube geschützt, Sommer wie Winter draußen, Rost gibt es an dem Grill nicht, auch keine kleine Stelle.
(ausgenommen die Flammenverteiler, wie oben schon erwähnt, aber selbst machen noch einen Top Eindruck)

Und was denn an einer ALU-Druck-Grußwanne so viel besser als an einer Edelstahlkonstruktion sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
 
Dicker ist also von Vorteil ?
Ich glaube das dieser Punkt bei einem Gasgrill nicht so relevant ist, eher im Gegenteil.

Aber letztendlich ist es teilweise auch eine Glaubensfrage welcher Hersteller im Garten stehen soll, es gibt zum Glück viele Wege die zum Steak führen :-)
 
Dicker ist also von Vorteil ?
Ich glaube das dieser Punkt bei einem Gasgrill nicht so relevant ist, eher im Gegenteil.

Naja, speichert die Hitze vielleicht etwas besser.
Sehe darin aber auch keinen großen Vorteil. Zumindest nicht in dem Umfang, wie es hier des öfteren dargestellt wird.

Die Reinigung ist etwas einfacher, da es keine Verbindungsstellen gibt, wenn alles aus einem Guss ist. Somit auch keine Ritzen und Spalten, wo sich etwas festsetzen könnte.
Aber so wild ist das bei Edelstahlblech auch nicht.
 
Bin gerade auf der Santos Seite auf den Santos Gasgrill Duo incl. Powerburner + IR Burner Vollausstattung für 1299,-- gestoßen. Für diesen Preis hätte ich dann alles was ich mir wünsche - sogar die Sizzle Zone, welche ich als Dreckmacher eigentlich nicht wollte, aber mit eigener Haube nicht verkehrt wäre! Elektrischer Drehspieß, Abdeckhaube und Steakplatte inklusive.
Laut Internet alles Edelstahl - jetzt lese ich hier aber von Rostproblemen???
Habe schon einen eigenen Thread über Broil King Baron 590 und mich schon fast darauf festgelegt - was meint ihr zum Santos Duo?
 
Das mit dem Draussenstellen sehe ich jetzt weniger als problem bei dem Santos, Meiner steht auch draussen. Andere Edelstahlgrills rosten mehr oder weniger genauso und Alu korrodiert ebenfalls.

Da ich auch nen kleinen Broilking mit Gusswanne habe: Die lässt sich genausogut oder schlecht reinigen. Statt Verbindungsstellen hat man da halt Gussgrate, Kanten und Ecken wo man den Schmutz schlecht wegbekommt. (Aussen ist die Guss pflegeleichter, auf Edelstahl sieht man jeden Fettspritzer, dafür verliert der Guss irgendwann den Lack) Vor und Nachteile sehe ich ansonsten auch nicht unbedingt. Die Gusswanne braucht aber erstaunlich lange bis sie abgekühlt ist.

Die Santos Duo Sizzlezone soll nicht ganz so heiss werden wie die von Napoleon hört man.
 
Also wegen rostenden Flammenabweisern würde ich nicht von Santos abraten - das wäre idiotisch, da ALLE Flammenabweiser rosten - egal von welchem Hersteller.

Wenn der Grill gefällt, ist der bestimmt nicht verkehrt. Von einem Santos Duo zu einem Weber Spirit wäre das schon eine ganz schöne Abmagerungskur - wenn man Backburner und Sizzle-Zone möchte.
Der Spirit hat ja im Prinzip überhaupt keine "Ausstattung". Drei Brenner, einwandige Haube, das wars.

Wenn der Santos wirklich nur an den Verschleißteilen rostet, die auch bei einem Summit rosten, würde ich den Santos nehmen. Die Grillkammer des Santos ist aus 430er Stahl, die sollte schon einige Jahre ohne Rost halten.

Klar, die Brenner sind bei den Grills recht dünnwandig und dürften nicht soooo lange halten. Dafür kosten die Ersatzteile einen Bruchteil dessen, was man bei den drei großen Herstellern zahlt. Zudem hat man ja einen Ansprechpartner in Köln. Die echt billigen Ersatzteile von Coobinox passen ja auch.
 
Hallo,
vielen lieben Dank für die netten Antworten und Eure Hilfe!
Mein Mann und ich sind immernoch stark am grübeln - Grillfläche vs. Ausstattung.
Einen Backburner haben die wenigsten in diesem Preissegment, deshalb wäre der Eden 511
eigentlich unsere erste Wahl. Außerdem hat der eine 80x50 große Grillfläche.
Wenn Teile zu rosten anfangen, die austauschbar sind, ist das noch akzeptabel, hab hier in einem
Forumthread auch Fotos von einem ODC Canberra gesehen, der komplett vom Rost zerfressen war!
ANGST!!!!
 
na, nun seid Ihr ja mit Hilfe dieser Tipps zu einem Ergebnis gekommen.
Lasst uns doch wissen, was es am Ende geworden ist.
Bilder von Euren Grillungen wollen wir natürlich auch sehen
 
Am Schluß sollte man sich auch nicht zuviele Gedanken machen, das verwirrt nur. Wenn der Bauch Santos sagt, dann nehmt den doch. Ist ja auch keine Anschaffung bis ans Lebensende. Sich später mal was neues zu gönnen macht ja auch Freude.

In jedem Fall viel Spaß mit dem neuen Grill und wir freuen uns auf die ersten Erfahrungsberichte.
 
Ist dicker und günstiger in der Herstellung.
Allerdings auch weniger temperaturfest.
Druckgusslegierungen erstarren so bei ca. 600 Grad. Verzug entsteht erst bei ca. 400 Grad. Verzug ist bei V2a auch ein Thema. Sehe hier keine Vor- bzw. Nachteile. In der Regel werden Lebensmittel in Alu verpackt! Herstellungskosten sind beim Druckguss eher höher!
 
Und kaum zu glauben: die 700 grad haben schon Deppen geschafft.

Aber hallo, Alu schmilzt schon bei etwa 660 Grad - das schafft ein Fettbrand ganz leicht:

Einer hier im Forum hat mal Bilder gepostet von einem Napoleon Prestige, dessen Alu regelrecht abgebrannt ist (Fettbrand mit Bier gelöscht :eek: und damit ein Inferno angerichtet)....Die Wanne sah so ähnlich aus, wie die in diesem Video.
Wenn man sich nur blöd genug anstellt, bekommt man alles kaputt.
 
Du bist lustig! Alu schmilz bei 300 Grad! Werd das morgen meinen Chef erzählen. Da brauchen wir bloß 30% Energie an unserem Schmelzofen(40Tonnen)Jetzt mal im Ernst! Der EutektischePunkt Al Si 12,3% liegt bei 570 Grad! Meist wird aber mit Untereutektoiden Legierungen um die 10% gegossen was den Erstarrungspunkt verschiebt, in Richtung 600 Grad. Könnte da jetzt noch weiter drauf eingehen, hat aber nix mit dem Thema zu tun! 700 Grad wird mit ProPan, Butan ohne Sauerstoff auch schwierig! Ölbrand mit Bier, Wasser löschen ist fahrlässig!
 
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