Hallo Zusammen,
am 9.3.24 hatte ich meine Jägerprüfung abgelegt. Hatte einen Kurs in Bawü belegt der am 20.1.24 gestartet ist.
War eine anstrengende und interessante Zeit. Hat mich geprägt.
Am letzten Wochenende war es soweit. Ich konnte mein erstes Stück erlegen. War ein Schmalreh.
Das Jagderlebnis werde ich nie vergessen. Ansitz auf einer Kanzel. Weibliches Rehwild an einer Salzlecke angesprochen. Knapp 50m Entfernung.
Leider dauerte es ewig bis ich es als Schmalreh ansprechen konnte. Es stand lange spitz zu mir. Aber irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit war es soweit. Ich konnte in den Anschlag gehen und hatte freies und sicheres Schussfeld.
Beim Schießen schon gemerkt, dass der Schuss nicht optimal war. Ich hatte etwas gemuckt.
Schuss war draußen, Reh ist abgesprungen und ich konnte sehen in welche Dickung es hin es ist.
Anschließend Jagdpächter verständig der eine Stunde nachdem Schuss mit seinem Hund kam. Wie gelernt bin ich auf der Kanzel geblieben.
Die Stunde hat sich gezogen wie eine EwigkeitAm Anschuss Wildbret gefunden. Kein Schweiß. Ich war mental ziemlich angespannt.
Also die Wachtel am Anschuss auf die Fährte angesetzt und los ging's.
Zielsicher ist der Hund (Gretel) der Spur nach und hat das Schmalreh nach ca. 100m in einer Fichtendickung gefunden.
Man was war ich erleichtert. Der Schuss war zu tief, hatte aber trotzdem zum Glück seine Wirkung nicht verfehlt.
Mittlerweile ist der Aufbruch gegessen und das Reh liegt portioniert im ewigen Eis.
VG HSV
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