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[Jagd] Der Jagdthread

erzähl das mal der Frau mit den 3 kleinen Kindern die vor 3 Jahren diesen Unfall hatte
& 7 Wochen auf der Intensivstation um ihr Leben gerungen hat, eines der Kinder wird nie
wieder richtig laufen können

und die beiden Huskys haben so was vorher auch noch nie gemacht beteuert die Halterin
(Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereines )
 
@Wildschütz hast Du meinen Beitrag richtig verstanden? Glaube, daß Du mich falsch verstanden hast!!!!!!! Von mir aus kannste mir die Schuld geben ;-)
 
hab ich schon, ich kriege nur immer einen Hals wenn ich diese Argumentationen höre und die Bilder von
dem Unfall in Kopf wieder da sind
 
@Wildschütz glaubst Du ich nicht??? Fühle mit den Angehörigen in vollem Umfang mit!!!
 
Das wäre Wilderei und der Hund dürfte geschossen werden
Leider nicht in jedem Bundesland


Das wird manchen nicht gefallen aber wer schon mal ein Reh erlösen müsste das von Hunden angefressen wurde oder wer gesehen hat wie ein Unfall aussieht wo ein Reg auf eine Bundesstraße von Hunden gehetzt wurde sieht das danach ganz anders

Danke für die Rückmeldung!
Stelle es mir in der konkreten Situation aber sehr schwer vor. Vermutlich ist ja auch der Halter des Hundes in der Nähe. Das Potential der Eskalation ist ja gewaltig.
 
Der Ärger wäre mir zu groß. Ich würde eher versuchen den Hundehalter zu stellen.

Und dann?

Glaubst Du damit irgendwelche rechtlichen Schritte einleiten zu können?

Mir hat man mal in einer solchen Situation gesagt,beachte die Verhältnismäßigkeit.

Reh Tot-150€

Hund tot geschossen-500€-5000€ je nach Rasse und Ausbildung.

Letztendlich bleiben Dir die Hände gebunden und mehr als schimpfen kannst Du nicht.
 
Und dann?

Glaubst Du damit irgendwelche rechtlichen Schritte einleiten zu können?

Mir hat man mal in einer solchen Situation gesagt,beachte die Verhältnismäßigkeit.

Reh Tot-150€

Hund tot geschossen-500€-5000€ je nach Rasse und Ausbildung.

Letztendlich bleiben Dir die Hände gebunden und mehr als schimpfen kannst Du nicht.

Es geht hier nicht um rechtliche Schritte einleiten. Man kann nur an die Vernunft appellieren. Ist er nicht einsichtig, lege ich ihm im Wiederholungsfall den Hund vor die Füße.
Hatte bisher aber nie Probleme mit uneinsichtigen Hundehaltern. Ist immer nur eine Frage, wie man sich mit ihnen unterhält.

http://www.badische-zeitung.de/buggingen/im-zweifel-lieber-an-die-leine
 
Die Lösung geht in so einem Fall meiner Meinung nach immer über den Halter. Recht hin oder her, die Öffentlichkeit / Presse schlachtet jeden Haustierabschuss berechtigt oder unberechtigt aus. In BW fallen wildernde Hunde unter die Gefahrhundverordnung:

Andere gefährliche Hunde: wenn sich im Einzelfall eine rasseunspezifische Gefährdung von Menschen oder Tieren ergibt; z. B. Hunde, die bereits gebissen haben, die in gefahrdrohender Weise Menschen angesprungen haben oder die zum Hetzen und Reißen von Wild neigen.

Das heißt Maulkorbzwang und Leinenpflicht. Bei Zuwiderhandlung wirds teuer. Damit kann man arbeiten.
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Das ist das Ergebnis, wenn Hunde Rehwild hetzen. Zitat der Halterin: Warum regen Sie sichso auf, meinem Hund tut die Bewegung gut und dem Reh auch.
 
Die Lösung geht in so einem Fall meiner Meinung nach immer über den Halter. Recht hin oder her, die Öffentlichkeit / Presse schlachtet jeden Haustierabschuss berechtigt oder unberechtigt aus. In BW fallen wildernde Hunde unter die Gefahrhundverordnung:

Andere gefährliche Hunde: wenn sich im Einzelfall eine rasseunspezifische Gefährdung von Menschen oder Tieren ergibt; z. B. Hunde, die bereits gebissen haben, die in gefahrdrohender Weise Menschen angesprungen haben oder die zum Hetzen und Reißen von Wild neigen.

Das heißt Maulkorbzwang und Leinenpflicht. Bei Zuwiderhandlung wirds teuer. Damit kann man arbeiten. Anhang anzeigen 1016729Anhang anzeigen 1016730

Genau aus so einem Zaun habe ich den Bock gezogen
 
Bei dem Zaun auf dem Bild war ein Weidezaungerät angeschlossen. Die Gais hat bestimmt ein paar Stunden Stromschläge bekommen.
 
Und dann?

Glaubst Du damit irgendwelche rechtlichen Schritte einleiten zu können?

Mir hat man mal in einer solchen Situation gesagt,beachte die Verhältnismäßigkeit.

Reh Tot-150€

Hund tot geschossen-500€-5000€ je nach Rasse und Ausbildung.

Letztendlich bleiben Dir die Hände gebunden und mehr als schimpfen kannst Du nicht.
Ja, du kannst rechtliche Schritte einleiten. In der letzten oder vorletzten "Wild und Hund" war ein Urteil bzgl. eines Jagdhundes, der in einer Wohnsiedlung mit Nachbars Katze zum Essen verabredet war. Ende vom Lied, der Hund wurde als gefährlich eingestuft, da er außerhalb der Jagdausübung ein Tier getötet hat.
Da ein fremder Hund definitiv nicht bei der berechtigten Jagdausübung sein kann, dürfte Hund und Halter zumindest die Einstufung zum "gefährlichen Hund" sicher sein.
 
Ja, du kannst rechtliche Schritte einleiten. In der letzten oder vorletzten "Wild und Hund" war ein Urteil bzgl. eines Jagdhundes, der in einer Wohnsiedlung mit Nachbars Katze zum Essen verabredet war. Ende vom Lied, der Hund wurde als gefährlich eingestuft, da er außerhalb der Jagdausübung ein Tier getötet hat.
Da ein fremder Hund definitiv nicht bei der berechtigten Jagdausübung sein kann, dürfte Hund und Halter zumindest die Einstufung zum "gefährlichen Hund" sicher sein.

Ein Jagdhund kann doch nicht entscheiden wann er töten darf oder nicht.Beim jagen ist es gewollt also muss er "gefährlich" sein.

Warum sollte der von Dir zitierte "fremder Hund" als gefährlich eingestuft werden wenn er hetzt und nicht tötet?Könnte auch als Spieltrieb ausgelegt werden.Wenn man es mal nüchtern betrachtet,die allermeisten Hunde bekommen kein Wild eingeholt.

Bei uns im Revier erzählen wir immer den uneinsichtigen Hundebesitzern die Geschichte die sich vor ein paar Jahren bei uns zugetragen hat.

Hundebesitzer lässt seinen Hund frei laufen,er trifft auf eine Rotte Sauen und die Leitbache hat den angriffslustigen Hund übel zugerichtet.
Tierarztkosten von mehreren hundert Euro.

Das schreckt mehr ab als mit dem Gesetz zu drohen.;)

Danke fürs Zuhören.:-)
 
Freunde von mir haben direkt im Revier eine Bundestraße mit Parkplatz...:o :patsch:

Das ist übel, bewährt haben sich Warnschilder Eichenprozssionspinner (haben wir wirklich)
Sowie der Hinweis (mit richtig guten Blechprägeschildern) das dort ein Kreuzotternbiotop sein.
Schließlich müssen die seltenen Tiere auch geschützt werden.

Bamse
 
Ne kleine Anekdote ... Ein Hundebesitzer mit nem DK(langer Stert(EDIT: Rute ists auf Hochdeutsch)) hat sich bei mir beschwert, daß sein Hund auf MEINEM Acker sehr oft stehen bleibt und EIN (Vorder)Füßchen hochhält! Der Grund ist natürlich, daß ich schlimmes Gift spritze... Hab ihn zum Amtsveterinär gesendet! Der sollte nen Gutachten machen(und auch mal Spaß haben)....
 
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