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[Jagd] Der Jagdthread

Wildunfälle. Sind immer scheiße. War heute mit den Hunden spazieren, die Gendarmen rufen an. Unfallreh. Am anderen Ende vom Revier. Sie hätten schon einen der Beständer erreicht, der bräuchte aber noch mindestens eine halbe Stunde. Ich sag - ruft ihn an - er soll bleiben wo er ist, ich bin in der Nähe.
 
zu früh abgeschickt. Gesagt - getan, ich bin hin, hab den großen Hirschfänger dabei. Verursacher noch da!!!!! Absolut löblich. Mein übernächster Nachbar. Zeigt mir das Reh, liegt 10 Meter tief im Graben eine Böschung runter in den Brombeeren im Wundbett. So keine Chance. Heim, 98er geholt, Verursacher immer noch am Ort des Geschehens. Ich weiß, daß der Mann dreiviertels Vegetarier ist. Ich hab ihn dann gebeten, den Ort des Geshcehens zu verlassen. Wollte er nicht. Ok, Gefährdung ausgeschlossen. Soll sich die Ohren zuhalten hab ich ihm gesagt. Schuß, Reh tot. Der Mann sichtlich betrübt, aber erleichtert. Ich hab das Stück geborgen, war just mit dem Aufbrechen fertig, als wie aus dem Nichts die Gendarmen neben mir standen, ob sie denn helfen könnten. Zufälle gibts. Ich hab mir weitere Frechheiten gespart, hatte auch keinen JS dabei, alles gut ausgegangen. Treffersitz zwischen Reh und Auto auf dem rechten Blatt, genau da hab ich auch hin geschossen. Anders wäre es auch nicht gegangen. Nu in der Kühlung, am Montag werden wir weiter sehen. Ich denke, Rücken und Keulen sollten verwertbar sein. Ja, ich weiß - nicht für den externen Gebrauch.
 
Gestern habe ich das Ergebnis der letzten DJ versorgt. Wir hatten Glück. Es hat sich in "überschaubaren" Grenzen gehalten. Eine "kleine" Sau und ein Reh. Hat es gehießen. Ich komme nachmittags an und mich trifft der Schlag. Am Flaschenzug in der Scheune hängt "die kleine Sau". Ein gestandener Keiler von 95 Kilo. Damit war auch die Frage beantwortet, warum "die kleine Sau" es nicht in die Kühlkammer geschaffte hat.

Nach gut einer Stunde war es dann geschafft, "die kleine Sau" war zerwirkt. Nun noch "schnell" das Reh. Ich hab ja doch schon das eine oder andere Reh zerwirkt, aber diesmal hat mich bald der Zorn gepackt. Das Stück hat in der "Kühlung" gehangen. Dadrin waren es kuschlige minus 4 Grad oder so. Unnötig zu erwähnen, daß die Kühlung natürlich gar nicht eingeschaltet war. Abziehen ging gar nicht, zumindest nicht an den Keulen. Da fange ich nämlich immer an. Keine Chance. Also vorsichtig mit dem Messer "abpelzen". Schon beim Ankucken haste in einer Wolke aus Haaren gestanden. Ich hab noch nie so geflucht. Beim nächsten Mal schere ich das Reh vorher. Ab dem Rücken ging es dann, der Rest war geschenkt.

Beide Stücke ordentlich geschossen, die Sau sauber ins Haupt, Reh ein gut placierter Trägerschuß. "die kleine Sau", ein junger Keiler von max. 3 Jahren ist schon verplant. Hat nicht gestunken, kein bissi. Ich hab extra ein bissi Weißes vorher ausgelassen und eine kritische Geruchsprobe genommen, nix. Gar nix.

Die Keulen werden zerlegt und zu Schinken, Rücken und Blätter gehen ins Gasthaus, der Rest kommt in die Wurst. Stell dir mal vor, du hast nach der DJ 2 oder 3 "kleine Sauen" da liegen..... :-(
 
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Die Keulen werden zerlegt und zu Schinken, Rücken und Blätter gehen ins Gasthaus, der Rest kommt in die Wurst. Stell dir mal vor, du hast nach der DJ 2 oder 3 "kleine Sauen" da liegen..... :-(
Dann würde ich bis auf den Rücken alles in die Wurst geben. Am besten direkt einen Teil in Gläser füllen. Leberkäs vom Wild ist auch nicht zu verachten. Direkt im Backofen garen, auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und dann einschweißen. Lässt sich dann auch super grillen. Dann noch grobe und Rostbratwurst sowie Salami gemacht und das Geldverdienen beginnt ;)
 
eins ist klar, wenn wir über "Geldverdienen" im Zusammenhang mit Wild reden, kommst an Wurst nicht vorbei.... Dumm nur, daß ich noch etwa 40 Kilo Salami im Keller hängen habe. Waren 2 stramme Bachen aus einer der letzten Jagden. Ich will die Salamis kontrolliert noch ein bissi trocknen lassen, dann werden sie "ausgeliefert". Der Schinken ist für den Eigenbedarf gedacht, Rücken hab ich noch reichlich eingefroren. Ich hab das Wurstfleisch aus der letzten Zeit gesammelt, das dürften inzwischen so um die 30 Kilo sein. Wenn das Brühwurst wird, werden das so um die 50-60 Kilo. Hmmmm. Fleischkäse zum Selberbacken geht immer gut, letztens haben wir Rehweißwürste gemacht, absolut obergeil, wilde Wiener werden immer gerne genommen, für Grillwürste ist es noch ein bissi früh im Jahr. Ab März-April geht das wieder los. Der Metzger ist im Moment krank, nach Fasching ist der wieder am Start, dann müssen wir mal sehen, was wir daraus machen....
 
Oh, oh
wenn das die Gralsritter des deutschen Waidwerks lesen...... das ist wie mit den Schüssen, die weiter als 62,74359 m sind....:eek:

Oh, Oh....


Bamse
oh, ganz böse Falle. Das gibt bestimmt einen Anschiß bei der Forumspolizei. Und wegen der Distanzschüsse - 62,74359 Meter. Zu beachten - Sonnenstand, Windrichtung, Waffe, Montage, Zieloptik und natürlich - unzuglaube wichtig - naaaaa? Was meine ich wohl? Was? Was???? Sag´s mir - ich hol schonmal Bier und Popcorn.

Und stell dir mal vor - den Gralshütern des totischen Waidwercks wird es die Zornesröte ins Gesicht treiben - keine Drückjagdstände, keine 300 Meter weit freigeschnittenen Schneisen, keine Knie - Ellbogenschoner - und Helmpflicht, kein 7-seitiges Sicherheitsmerkblatt in 8 Sprachen und gendermäßiger Korrektheit, klare Ansage - wir wollen heute Strecke machen. Wir schießen Sauen und Rehe. Grundsätzlich wird erwartet, daß der Handelnde weiß was er tut und sich seines Handelns bewußt ist. Wir schießen keine Führende Bache und keine Gestreiften. Ansonsten schießen wir Sauen. Wir schießen Rehe, Rehe wie sie kommen, besonders starke Stücke sind nach Möglichkeit zu schonen. Wenn es sich machen läßt, wenn doch eine 20 Kilo Geiß liegt, ist das eben so. Wer Keulen zerschießt, übernimmt das Stück.

So unverschämt einfach geht das da zu. Aufgebrochen wird vor dem Stall, die Strecke wird am Manitu aufgehängt. Ganz ohne Heckmeck. Einfach so. Und es gibt mittags nix veganes, nein Fleisch. Und auch keine laktosefreie Sojamilch für den Kaffee. Stell dir vor - unglaublich aber wahr- abends fahren alle heim, sind zufrieden und freuen sich, daß sie einen schönen Tag hatten.
 
@Gecko,

sorry, wenn ich da energisch wiederspreche, die teutsche Jagdpatrone ist 8x57, bzw 9,3 x 62, fang hier mal nicht mit sonem Amimist an!
Wobei ich für mich sagen muß, dass ich mit der 300 Win Mag auf Sauen sehr gut, auf Rehwild weniger gute Erfahrungen gemacht habe.....
Aber auch mit der 6,5 x 55 und falschem Geschoß habe ich mich geärgert.....


@erwinelch
Was bist Du denn für einer, wohlmöglich dürfen bei Dir auch Leute mit Kunststoffschäften jagen:eek:
Oder noch schlimmer Unterhebler, oder gar Selbstlader !

Passt schon, es wird besser !
Auch hier merkt man das.

Ach ja bei der letzten DJ , gab es leckere Erbsensuppe mit Bockwurst aus der alten DDR-Gulaschkanone (Holzbeheizt)
Boah die war super !

Bamse
 
@Gecko,

sorry, wenn ich da energisch wiederspreche, die teutsche Jagdpatrone ist 8x57, bzw 9,3 x 63, fang hier mal nicht mit sonem Amimist an!
Wobei ich für mich sagen muß, dass ich mit der 300 Win Mag auf Sauen sehr gut, auf Rehwild weniger gute Erfahrungen gemacht habe.....
Aber auch mit der 6,5 x 55 und falschem Geschoß habe ich mich geärgert.....


@erwinelch
Was bist Du denn für einer, wohlmöglich dürfen bei Dir auch Leute mit Kunststoffschäften jagen:eek:
Oder noch schlimmer Unterhebler, oder gar Selbstlader !

Passt schon, es wird besser !
Auch hier merkt man das.

Ach ja bei der letzten DJ , gab es leckere Erbsensuppe mit Bockwurst aus der alten DDR-Gulaschkanone (Holzbeheizt)
Boah die war super !

Bamse


du wirst lachen, so ist es wirklich. Einen Automatenführer gibt´s, einen Spezialisten, der mit .338 auf Rehe schießt, (und sich dann über das Ergebnis wundert), einer hat tatsächlich auch einen Unterhebler. Der funktioniert sogar. Manchmal jedenfalls. Kuststoffschäfte - nun - aus funktionalen Gründen spricht bestimmt vieles dafür, ich persönlich finde sie schrecklich. Und seelenlos.

Und wegen der toitschen Patronen - wenn 9,3 , dann doch die Försterpatrone.

Und wo wir schon bei den barbarischen Verhältnissen sind - keine 3er-Dixi-Klos (m/w/t) im Wald. Da mußte tatsächlich noch an den Baum pinkeln.
 
:rotfl::rotfl: Vor allem das für die/der/das T...... :rotfl::rotfl::rotfl:

Sehr gut:rotfl:

Bei uns ist Endsechziger, (Rentner) der eine Browning in 30-06 virtuos beherrscht, der übt regelmäßig Tauben und jagt von Oktober bis Jan, gerne auch unter der Woche,
ständig. Der kanns einfach.

Er sagt, dass die Kanone nicht so aus der Bahen geworfen wird und er in Schußhaltung sich aufs Wild konzentrieren kann....

Mir sagen die Seelenlosen durchaus zu, aber auch Schichtholz ist OK, ich würde zumindest niemals viel Geld für
Luxusschäfte ausgeben, aber: Jeder wie er mag.:-)

Bamse
 
so ihr Lieben, das Saisonfinale naht. Morgen drücken wir einen kleineren Revierteil durch, in dem wir das ganze Jahr Ruhe gehalten haben. So ungefähr kanppe 250 Hektar. Etwa ein Viertel Wald, durch einen Feuchtstreifen vom Feld/Wiesen/Heckenteil getrennt. Gestern haben wir die Linien festgelegt, da muß richtig was gehen, wir sind noch 25 Stücke Rehwild hinter dem Plan. Der Nachbar hat in den letzten beiden Tagen dort den angrenzenden Wald durchgedrückt, wir erwarten Sauen im Schilf. 30 Schützen, 2 HF mit 3 Terriermeuten. Ich werde berichten.
 
so ihr Lieben, das Saisonfinale naht.

Habt ihr es Gut.

Uns hat man in NRW mit dem neuen Jagdgesetz um 16 Tage beschissen.:thumbdown:

Schluß ist jetzt der 15. Januar für Rehe und Sauen.

Dir morgen Waidmannsheil!!!!!
 
Tja, mit den GrünInnen (m/w/t) ist es wie mit der Bildzeitung.... Keiner war´s.... Ich bin heilfroh in Frankreich jagen zu können, zwar sind hier manche Dinge etwas anders und der Förster hat diktatorische Befugnisse, aber - nun gut.....
 
Habt ihr es Gut.

Uns hat man in NRW mit dem neuen Jagdgesetz um 16 Tage beschissen.:thumbdown:

Schluß ist jetzt der 15. Januar für Rehe und Sauen.

Dir morgen Waidmannsheil!!!!!
Wir haben uns beschei$$en lassen. Allem voran unser hervorragend arbeitender LJV.

Das Saisonfinale kommt nächsten Sonntag irgendwo im Taunus. Bin mal gespannt, beim letzten mal waren dort um die 30 Sauen in einem Treiben, dass in 20min rum ist.
 
sodele, gestern vorletzte DJ. Es galt den Hecken und den darin stehenden Rehen. Gesehen haben wir wirklich viele, allein auf meiner Seite etwa 15, schießen war nicht so einfach, Kugelfang und so. Aber... Zumindest haben wir nu einen Eindruck davon, wie die Population sein könnte. Und..... Welche Freude - Hasen. Und zwar gar nicht so wenige. Ich hatte die BBF dabei, das wurde zwei Füchsen zum Verhängnis. Die Hasen wird es freuen. Im Wald haben wir auch vier gesehen, Sauen waren keine da, bzw. die waren woanders..... :-) Sonntag/Monatg der letzte DUrchgang, dann ist endlich Ruhe...
 
Vielleicht müsste man mal sagen, dass Tiere die Farbe orange nicht sehen können. Die sehen mehr oder weniger schwarz/weiß und reagieren vor allem auf Bewegung und Gerüche.

und blau können die sehr gut erkennen, deshalb sind jetzt die Reflektoren die man an die Leitpfosten macht in blau
damit die Scheinwerfer blaues Licht in den Wald spiegeln
 
Es dürfte nun hinlänglich bekannt sein, dass Drückjagden nur noch in entsprechender Sicherheitkleidung druchgeführt werden dürfen.
Das ist auch gut so.

Yepp, obwohl immer noch viele meinen ein Hutband reicht

Ferner ist es so, dass Schalenwild nur schwarzweiß sieht, viel wichtige ist es keine glatten großen Flächen zu bilden, egal in welcher Farbe,
nach neuester Wildbiologischer Erkenntnis nehmen die Blau als Warnfarbe wahr, warum auch immer
 
Sehe ich es einmal, dass jemand mit der Kurzwaffe auf eine von HundeN gestellte Sau schießt, dem treten se so viel Schwung in die Juwelen, dass er es nie wieder macht. Des Weiteren reichen bei einer KW kleine Bewegungen aus um ganz woanders hinzuschießen, das liegt an der kurzen Visierlinie.

vor allem besteht immer die Gefahr das ein Geschoss abprallt oder sich zerlegt und die Splitter bei Hunden für Verletzungen sorgen, egal ob Kurzwaffe(KW) oder Langwaffe(LW)
deshalb immer wenn Hunde dran sind kalte Waffe
 
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