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[Jagd] Der Jagdthread

wir haben mittlerweile auch so um die 800 ha. Bock geht in 10 Tagen endlich auf. Wald/Wiese-Feld würde ich 40/60 tippen.
Wo Ruhe herrscht, also keine Baumschubser oder Moppetfahrer unterwegs sind, siehst du auch Rehe. Wenn ich auf die ruhigen Wiesen oder abgelegenen Äcker gehe, sehe ich IMMER Rehe. Letztens hatten wir einen "Gemeinschaftsansitz", derjenige, der auf dem Sitz mitten auf der Kuhwiese gesessen hat, die von 3 Seiten von Wald eingefaßt ist, sprach von 13 Rehen, die er gezählt hat.

Ich hoffe, daß jetzt langsam die Wildmarken kommen, bei unseren 800 ha sollten es dieses Jahr auch wieder um die 70 sein. 60% weiblich. Wir werden sehen.

Nachdem ich ja jetzt thermisch aufgerüstet hab und das vermutlich das Aus für den Billignachtkuck vom Herrn Wang sein wird, bin ich mal gespannt, was ich heute abend beim Nachbarn sehe, der hat gerufen. Dort ist der Mais gelegt. Der hat 3 wunderbare Sitze an einem Schilfstreifen zwischen Wald und Maisfeld. Wir werden sehen.

Und wenn ich vergleichen soll, Jagd auf Sau und/oder Reh. Reh schneidet als deutlich entspannter und stressfreier ab, allein schon vom zeitlichen Ablauf. Der Sau isses egal, ob mein Hahn morgens um halb 6 kräht. Mir aber nicht. Sau hingegen ist natürlich viel spannender. Natürlich ist es auch der Unterschied. Rehe sind ja nun bekanntermaßen nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, was ich von den Sauen aber nicht behaupten will.....
 
is ja schon beeindruckend, was nachts aufm Feld so alles los ist. Vorab sei gesagt, die Protagonisten der Veranstaltung, denen es gelten sollte, haben durch Abwesenheit geglänzt.

Ein Freund hat zum Maisacker-Bewachen gerufen. Ein sehr schönes Revier. Ich sitze auf einer halboffenen Leiter, der Blick geht über riesige Wiesen, geradeaus geschätzt 800 Meter bis zum Waldrand, nach rechts etwa genauso weit bis zum nächsten Hof, nach links etwas weniger Weit eine leichte Anhöhe mit Windpropelloren.

Gegen viertel vor 9 bei noch bestem Licht steige ich hoch. Ich befürchte Schlimmes. So als Reptil. Aber nun gut.
Ihr kennt ja alle meinen Billignachtkuck vom Hern Wang. Den hab ich ausgemustert und ausgetauscht gegen einen nicht ganz so billigen Wärmenachtkuck vom Herrn Wang. Infiray e3w.

Zuerst geht der Blick mit dem Fernglas über die Fläche, ein paar markante Punkte suchen und merken. Dann den Wärmekuck vom Herrn Wang.
Es ist noch taghell. Ich sehe die ersten 5 Rehe, 2 hätte ich ohne Wärmekuck auch gesehen, die restlichen 3 nicht.

Der Abend verläuft recht unspektakulär, gegen 11 bin ich runter, Anblick an diesem Abend in der Spitze gleichzeitig 14 Rehe und 3 Hasen.
Ich glaube, der Wärmekuck war eine gute Investition. Die Sauen lockst du damit zwar nicht an, aber sie haben es dadurch deutlich schwerer unbemerkt zu bleiben.....

Der Bauer im eigenen Revier ist seit Tagen Mais am säen, ich glaube, heute kommt er dann auf seiner eigenen Fläche an. Die Bauern scheinen sich da gegenseitig zu helfen.

Wir werden sehen..... Warmen Blickes....
 
sodele.... Ich rufe mal den Bock-Down aus. Am Samstag geht es endlich mit dem Bock los. Offen ist er eigentlich seit dem 15. Mai, aber wir haben im Revier die alte Tradition. L´ouverture brocard. Eröffnung der Bockjagd. Wenn es dabei wirklich ums Jagen ginge, würde man es in Deutschland "Sammelansitz" nennen.
In Wirklichkeit geht´s ums Grillen und Trinken danach. Vorher geht´s dann halt für 2 Stunden auf den Ansitz und wenn dann tatsächlich noch ein Bock kommt und sich der Bock unbedingt schießen lassen will, na gut, dann halt.... Letztes Jahr bin ich mit einer Sau zurück gekommen. Nun, die Blicke waren etwas schräg. Aber egal.
Grillwürste hab ich machen lassen, einen Kasten Bier spendiere ich auch noch, schaumer mal. Wird Zeit daß es losgeht.
Genug auf Sauen gesessen in der letzten Zeit und außerdem sind endlich die Gestreiften gesichtet worden, Zeit für ein bissi Ruhe. Bockjagd ist viel entspannter. Nach 2 Stunden biste runter vom Sitz. Hinsetzten und warten, daß er seiner Routine folgt. Der Bock.... Und nicht mitten in der Nacht. Eine wunderbare Zeit. Kommste endlich mal wieder dazu, ein Buch zu lesen.
 
Nette Überraschung auf der Kamera. Der ist mal richtig gut für unsere Verhältnisse hier.

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is ja schon beeindruckend, was nachts aufm Feld so alles los ist. Vorab sei gesagt, die Protagonisten der Veranstaltung, denen es gelten sollte, haben durch Abwesenheit geglänzt.

Ein Freund hat zum Maisacker-Bewachen gerufen. Ein sehr schönes Revier. Ich sitze auf einer halboffenen Leiter, der Blick geht über riesige Wiesen, geradeaus geschätzt 800 Meter bis zum Waldrand, nach rechts etwa genauso weit bis zum nächsten Hof, nach links etwas weniger Weit eine leichte Anhöhe mit Windpropelloren.

Gegen viertel vor 9 bei noch bestem Licht steige ich hoch. Ich befürchte Schlimmes. So als Reptil. Aber nun gut.
Ihr kennt ja alle meinen Billignachtkuck vom Hern Wang. Den hab ich ausgemustert und ausgetauscht gegen einen nicht ganz so billigen Wärmenachtkuck vom Herrn Wang. Infiray e3w.

Zuerst geht der Blick mit dem Fernglas über die Fläche, ein paar markante Punkte suchen und merken. Dann den Wärmekuck vom Herrn Wang.
Es ist noch taghell. Ich sehe die ersten 5 Rehe, 2 hätte ich ohne Wärmekuck auch gesehen, die restlichen 3 nicht.

Der Abend verläuft recht unspektakulär, gegen 11 bin ich runter, Anblick an diesem Abend in der Spitze gleichzeitig 14 Rehe und 3 Hasen.
Ich glaube, der Wärmekuck war eine gute Investition. Die Sauen lockst du damit zwar nicht an, aber sie haben es dadurch deutlich schwerer unbemerkt zu bleiben.....

Der Bauer im eigenen Revier ist seit Tagen Mais am säen, ich glaube, heute kommt er dann auf seiner eigenen Fläche an. Die Bauern scheinen sich da gegenseitig zu helfen.

Wir werden sehen..... Warmen Blickes....
Ich geh ohne Wärmekuck (ebenfalls von Herrn Wang Infi…) nicht mehr raus. Gerade im Waldrevier optimal. Meinen ersten Bock dieses Jahr hätte ich ohne ihn gar nicht gefunden. Eher bleibt das Fernglas daheim. Eh nur Ballast. Zum Ansprechen nutz ich das ZF.
 
Ich geh ohne Wärmekuck (ebenfalls von Herrn Wang Infi…) nicht mehr raus. Gerade im Waldrevier optimal. Meinen ersten Bock dieses Jahr hätte ich ohne ihn gar nicht gefunden. Eher bleibt das Fernglas daheim. Eh nur Ballast. Zum Ansprechen nutz ich das ZF.

Im Wald ist es wirklich krass - wenn man sich dran gewöhnt hat, ist man ohne fast "blind".
 
Chips? Bier? Zukunftsbock? Alter?

Ich weiß es ist sinnlos und ich sollte eigentlich nicht drauf eingehen.

Aber es nutzt sich langsam wirklich ab.
Auf mich wirkt das total verbohrt, fast schon schlimmer als einer deiner geliebten Jockel.

Blackforest BBQ freut sich über einen guten Bock - ist doch wunderbar - völlig ohne Diskussionen die hier eh niemand führt.
 
Ich weiß es ist sinnlos und ich sollte eigentlich nicht drauf eingehen.

Aber es nutzt sich langsam wirklich ab.
Auf mich wirkt das total verbohrt, fast schon schlimmer als einer deiner geliebten Jockel.

Blackforest BBQ freut sich über einen guten Bock - ist doch wunderbar - völlig ohne Diskussionen die hier eh niemand führt.

Danke!
 
Mein erstes "richtiges" Techno-Schweinchen liegt. Ein Keilerchen von 35, vielleicht auch 40 Kilo.

Eigentlich wollte ich einen Bock schießen, ist ja immerhin schon seit gut 3 Wochen auf und seitdem unsichtbar.
Auf die Wiesen brauchste gar nicht zu gehen, das Gras steht mannshoch und der Bauer erzählt mir dauernd was von Scheißwetter für Heu. Also gut.

In den Wald. Ich habe mein all bescheidenes waidmännisches Wissen aufgeboten und mich für einen Sitz an einer Futterstelle mit Salzstein inmitten von Buchenaufwuchs entschieden. Die grüne Hölle. Schon beim Angehen hab ich mich verlaufen, einmal falsch im Dschungel abgebogen. Egal, ich erreiche irgendwann den Sitz.

uswuswusw. Wie immer nix. Ich will langsam gehn, lassen den thermischen Blick schweifen und sehe vor mir im Bestand auf ??? Meter etwa 10 Wärmequellen.
Es ist klar, wo sie rauskommen, Waffe ist schon dorthin ausgerichtet. Pard vorsorglich eingeschaltet, LP auch, Gehörschutz in der Vorbereitungshaltung aufgesetzt.

Nun heißt es einfach warten. Vom alten IR, dem günstigen Gerät aus dem fernen Osten, bin ich es gewohnt, daß die Sauen zuerst sehr argwöhnisch reagieren. Dank Thermic überhaupt nicht. Keinerlei Reaktion, IR am Pard ist schon die ganze Zeit an, scheint sie aber überhaupt nicht zu stören.

Es ist dunkel wie bei der CDU nachts im Kohlenkeller bei Stromausfall. Außer ein paar Vögeln ist nicht zu hören. Unglaublich, wie geräuschlos die sich bewegen können.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, etwa 20 Minuten, so hab ich es gerade in WhatsÄpp rekonstruiert, kommen sie endlich raus. Ab jetzt war es recht einfach, auf etwa 30 Meter suche ich mir eine kleinere Sau aus, ist als Keilerchen zu erkennen. Ab jetzt ging es ziemlich schnell, so ungefähr mit 700+ m/sek. Ohne Thermic hätte ich die niemals kommen sehen und ohne Pard niemals vernünftig schießen können. Ist das noch Jagd im eigentlichichen Sinne? Ist das waidgerecht? Gebe ich dem Wild damit noch eine Chance? Hmmmm. Auf der anderen Seite - es ist wesentlich effektiver. Und damit soge ich für weniger Unruhe im Wald. Wir sehen, die Medaille hat mal wieder mehrere Seiten.....

Die Bühne war leer, ich höre die Sau kurz klagen. Gefällt mir nicht so ganz. Zuerst Thermik, liegt am Platz, schlegelt. Dann mit dem Pard drauf, schlegelt nicht mehr.

Ich greife mir den Sauerkrautsaft, den ich für solche Fälle gern mal mit mir führe, lasse ihn mir schmecken, packe zusammen und nach einer Viertelstunde steh ich vor meiner Sau. Alles gut, Schuß sitzt da, wo ich ihn haben wollte.

Und jetzt nimmt das Elend seinen Lauf. Ich bin ans Auto, Rucksack und Waffe weg, Bergeschlitten holen. Heilige Sch....e, den hab ich daheim vergessen. Ich hab nur die Mörtelwanne aus dem Wildträger. Und ein Bergestrick.

Also zurück zur Sau, unterwegs beinahe wieder falsch abgebogen. Zuerst mit der Sau tiefer in den Bestand, aufbrechen. Wasser, das Monstermesser und die Astschere hatte ich dabei.

Und jetzt geht es los. Knapp geschätzte 400 Meter bergauf über einen halb zugewucherten Rückeweg.
Feuchte Umgebung, Moskitos ohne Ende, nach 4 Stunden hat das Anti-Brumm langsam nachgelassen. Lange Ärmel zum Glück, aber die Hände. Ich kann euch sagen.
Eine dreiviertel Stunde mit insgesamt 3 Pausen von gut 5 Minuten in denen ich wie ein Maikäfer gepumpt hab. Allerallerübelst. Da war der Bock im Weizen vor ein paar Jahren ein netter Scherz dagegen. Ich hab wirklich gedacht, mir platzt der Kessel unterwegs.

Aber - in der Ruhe liegt die Kraft, 30 Schritte, dann Pause, das hat sich am Ende als machbar erwiesen.

Am Weg angekommen hab ich die Wanne stehen lassen, noch 200 Meter ans Auto marschiert, in der Dunkelheit rückwärts. Das war das erste mal, daß ich wirklich dankbar für die Rückfahrkamera war. Und ich weiß jetzt auch, warum ich vor einer Woche bei der Neubestellung die Umgebungskamera geordert hab.

Am Auto angekommen hab ich mich erstmal trocken gelegt und zum Glück nicht nur ein Handtuch gefunden, nein, da war auch noch ein T-Shirt. Glück gehabt.

Um 11 geschossen, um viertel vor 1 war die Sau in der Kühlung und ich mit einem Sauerkrautsaft daheim im Pool.

So ganz normal bin ich glaube ich nicht.

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und.... wir sind auch an einer Eiche vorbei gekommen. Da gab´s dann den rechten Bruch.....
 
Update zu dem Schweinchen. 32 Kilo. Heute hab ich es zerlegt. Und bei der Gewaltaktion mit dem Bergen hab ich an den Händen wohl irgendwo Bekanntschaft mit dem Eichendemonstrationsspinner gemacht. Ich sag euch, das Folter der ganz besonderen Art. Das hat 2 Tage gejuckt, da war es schwer die Fassung zu bewahren.
Und nix hilft wirklich, außer die Händchen in Eiswasser zu tunken. Das bringt wenigstens für 10 Mitunten Erleichterung. Keine Pillen, egal welche, keine Salbe, egal welche. Echt übel.

Zur Sicherheit bin ich heute morgen mit der Sau an die Autowaschanlage und hab ihr eine Hochdruckdusche gegönnt. Ich sag euch, so sauber war´s beim Abziehen noch nie. Und vorsichtshalber 2 Paar Gummihandschuhe übereinander.

Und wo ich schon gerade dabei war, hab ich auch das Schmalreh für die Hunde klein gemacht.

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Ich war auf dem Weg zum Ansitz, als plötzlich ein Schmalreh geflogen kommt und neben mir auf dem Standstreifen einschlägt. Ist zwei Autos vor mir in das selbige gerannt. Ich hab zuerst nach der Bruchpilotin geschaut, der ging es gut. Dann hab ich sie gefragt, ob sie die Gendarmen rufen will. Wollte sie nicht. Hätte sie das getan, hätte das Reh ihr gehört. So hab ich es dann eingesammelt. Grüne Hölle, aber ansonsten hatte das NIX. Noch nicht ein Hämatom. Dafür war der Schädel zertrümmert. Hat also nicht mehr mitbekommen, wie es aufgeschlagen ist. Das war es dann mit meinem Ansitz. Nicht so schön, aber nicht zu ändern. Aber wenigstens für ein paar Tage Hundefutter.
 
Sodele, Bock tot. Die Sache war eigentlich absolut unspektakulär und genau dadurch gewinnt sie. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Ich war, wie immer, spät dran. Deswegen hab ich mir einen Sitz ausgesucht, nahe am Weg, wo schnell hinzukommen ist.
Es geht auf 9 Uhr zu, ich komme endlich an, packe meinen Kram zusammen, suche mit dem Thermic die Fläche ab und erkenne mehrere Wärmequellen.
Hundemuddis mit einer Meute von 5 Hunden, die sich im Gebüsch vor meinem Sitz rumdrücken. Keine gute Voraussetzung.

Also hab ich kurzerhand den Plan geändert und bin an den Sitz, wo ich letztens die Sau geschossen habe. Der Sitz, an dem man unbedingt den Bergeschlitten braucht. Den hab ich auch dabei und ziehe also in die andere Richtung los.

Ich richte mich ein und stelle fest, daß ich unbedingt freischneiden muß. Inzwischen ist es viertel nach 9, der Mitjäger 500 Meter weiter am Weizen meldet sich und fragt, ob ich einen Bock will, er hätte einen in Schußdistanz. Ich lehne dankend ab mit dem Hinweis, daß ich gerne selber einen erlegen möchte.

Er ringt anscheinend noch ein bissi mit sich und als er sich entschieden hat, hat es sich der Bock im Weizen gemütlich gemacht und ward nicht mehr gesehen. Tja....

Der Abend verläuft recht unspektakulär, ich laß mir ein bissi Feenstaub schicken. Hilft manchmal. So auch diesmal. Plopp. Ziemlich genau um 10 Uhr erscheint ein noch nicht näher identifiziertes Reh am Salzstock.

Das Licht hätte zwar noch übrig gereicht, schießen hätte ich noch eine dreiviertel Stunde dürfen, aber ich hatte das Pard schon montiert und justiert. Also dann halt mit Pard. Aber der Reihe nach. Gehörschutz auf, Glas greifen. Nicht daß ich es nicht schon vorher geahnt hätte, aber der Blick durchs Glas bestätigt meine Annahme, ein Bock.

Ziel erkannt und angesprochen, Vorder & Hintergelände frei, natürlicher Kugelfang gegeben. Ziel erfassen, entsichern, warten bis er passend steht, Distanz vllt. 25 Meter, einstechen, päng. Das war´s. Repetieren, Glas greifen, liegt, schlegelt. Waffe sichern, Bock schlegelt nicht mehr.

Pard abmongtieren, Kram zusammenpacken. Sauerkrautsaft gab´s diesmal keinen, dafür einen kräftigen Schluck aus der Wasserflasche.

Nachricht vom Kollegen, der unbedingt wissen wollte, worauf ich geschossen habe.

Ich steige runter, greife meine Bergewanne, gehe zu meinem Bock. Den Bissen hat er bekommen, allerdings Buche. Eiche wäre auch da gewesen, aber die faß ich nicht mehr an. Der Eichendemonstrationsspinner. Das hat beim letzten mal drei Tage gejuckt, passiert mir nicht mehr.

Wildmarke dran, Foto in die Gruppe, beugt allem dummen Geschwätz vor, Handschuhe an, Bock aufladen und die 400 Meter ans Auto ziehen. Ist schon was feines, eine solche Bergewanne.

Auf den Hof zum Aufbrechen. Das Messer war auch schon schärfer. Im Rucksack findet sich auch nix, sonst sind da immer 5 Stück oder so. Vielleicht nach dem Gebrauch wieder reintun?

Aufgebrochen, Bock geduscht, ihr wißt schon, der Eichendemonstrationsspinner. Ich bin da vorsichtig geworden. Das juckt nämlich drei Tage wie irre.
Aufbruch auf den Misthaufen, mit dem Hochdruckschlauch alles schön sauber machen, Bock aufladen, heimfahren. Bock in die Kühlung, Waffe in die Blechbüxe, Jäger mit Sauerkrautsaft in den Pool. Es waren nämlich immer noch bescheidene 28 Grad. Das macht die ganze Sache zu einer ziemlich schweißtreibenden Veranstaltung.

Den Bock schätze ich vom Zahnabschliff auf 4, eher 5 Jahre, sehr ausgeprägte Rosen. Mal sehen, wenn ich jemanden finde, der ihn mir abkocht, könnte ich mir vorstellen, ihn auf´s Brett zu setzen. Gewogen hab ich ihn nicht, aber für ein Waldreh recht kräftig, 18-20 Kilo denke ich.

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Vielleicht ist er ja jetzt endlich gebrochen, der Bock-Bann. Ist der erste für dieses Jahr.
 
mutig dieses Bild im Jagdforum zu posten :D.

Ich hab mich schon genüsslich zurückgelehnt um den shitstorm zu erwarten. Der Admin hat dann ja jedoch ziemlich schnell eingegriffen :cop:
 
immer öfter.
Aber mit cast und seiner steelness Sako, dem Fendt als Revierhure, und dem immer gönnerhaften Jagdherr doch noch zu ertragen ... :-)
 
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