9auge
Militanter Veganer
Als ich letzte Woche beruflich in Regensburg zu tun hatte, besuchte ich auf dem Rückweg die METRO, wo mir eine Kalbshaxe in den Einkaufswagen fiel. Ich dachte gleich an eine Zubereitung im DO und fand ein Rezept, das leicht modifiziert am Sonntag zum Einsatz kommen sollte. Hier zunächst die Bilder:
Zuerst einmal alles richtig hinstellen
Dann werden die Fleischscheiben mit großer Hitze angebraten
Fleisch raus - Gemüse rein
Nach dem Anrösten Fleisch und die restlichen Zutaten rein
Nach 2 Stunden
Leider waren die Fotos besser als das Ergebnis. Die Soße war prima, aber das Fleisch blieb auch nach 3 Stunden, obwohl es vom Knochen fiel, etwas fest und faserig. Da ich keinen Fehler bei mir finde, wird es wohl am Fleisch gelegen haben. Ist halt doch METRO-Ware, das heißt: irgendein Kalb wird irgendwo und irgendwie gemästet, irgendwo und irgendwie geschlachtet, verpackt und versendet. Nächstes mal gehe ich wieder zu meinem Hofmetzger: Die schlachten alle 2 oder 3 Wochen einen Ochsen oder Bullen (mal so mal so), den sie selbst aufgezogen haben. Da kann es einem dann passieren, dass man das nicht kriegt, was man sich ausgedacht hatte, weil das Fleisch noch nicht fertig abgehangen ist oder das betreffende Stück bereits verkauft worden ist. Dann muss man eben umdisponieren und ein anderes Stück nehmen. Wenn Überangebot besteht oder das Winterfutter knapp wird, schlachten die auch schon mal ein Kalb, aber sicher sein kann man nie. Andererseits ist das Fleisch von sensationeller Qualität. Fazit: Man sollte sich eigentlich nicht im Laden verführen lassen.
Zutaten:
1 Kalbshaxe, vorgesägt, in Scheiben (ca. 1,3 kg)
100 g Butterschmalz
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Stück Sellerie
1 Petersilienwurzel
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
Zitronensaft
1 Dose Tomaten 425 ml
250 ml Geflügelbrühe
1/2 Fl. dunkles Bier
1 Port. Kalbsfond
Petersilie
1 Kräutersträusschen frisch (Thymian, Rosmarin, Salbei, Lorbeer)
Pfeffer, Salz
Zubereitung:
25 Kohlebrikett im AZK weißglühend vorbereiten.
Zum Anbraten 20 Kohlen unter den DO, die Halfte des Butterschmalz hinein, heiß werden lassen.
Fleischscheiben salzen und Pfeffern, nach und nach anbraten (nicht alle auf einmal, sonst wird das Fett kalt).
Fleisch raus, das sehr klein geschnittene Wurzelgemüse mit dem Rest vom Fett anbraten.
Nach kräftigem Anrösten das Fleisch wieder rein, alle übrigen Zutaten (Brühe, Bier, Zitronensaft, Tomaten und Kalbsfond) und die Kräuter dazu.
Deckel drauf. Jetzt Kohle umschichten: 17 oben, 8 unten. 3 Stunden schmoren. Immer wieder kontrollieren, umschichten abschmecken.
Nach der Garzeit das Fleisch raus in eine vorgewärmte Schüssel, mit feingehackter Petersilie bestreuen. Die Soße durch ein Spitzsieb geben, leicht ausdrücken (nicht zu fest, damit kein Gemüse in die Soße gelangt). Abschmecken, evtl. reduzieren, mit gehackter Petersilie servieren.
Beilagen: Kartoffelpüree, gemischter Salat; dazu dunkles Bier.
Guten Appetit!
Zuerst einmal alles richtig hinstellen
Dann werden die Fleischscheiben mit großer Hitze angebraten
Fleisch raus - Gemüse rein
Nach dem Anrösten Fleisch und die restlichen Zutaten rein
Nach 2 Stunden
Leider waren die Fotos besser als das Ergebnis. Die Soße war prima, aber das Fleisch blieb auch nach 3 Stunden, obwohl es vom Knochen fiel, etwas fest und faserig. Da ich keinen Fehler bei mir finde, wird es wohl am Fleisch gelegen haben. Ist halt doch METRO-Ware, das heißt: irgendein Kalb wird irgendwo und irgendwie gemästet, irgendwo und irgendwie geschlachtet, verpackt und versendet. Nächstes mal gehe ich wieder zu meinem Hofmetzger: Die schlachten alle 2 oder 3 Wochen einen Ochsen oder Bullen (mal so mal so), den sie selbst aufgezogen haben. Da kann es einem dann passieren, dass man das nicht kriegt, was man sich ausgedacht hatte, weil das Fleisch noch nicht fertig abgehangen ist oder das betreffende Stück bereits verkauft worden ist. Dann muss man eben umdisponieren und ein anderes Stück nehmen. Wenn Überangebot besteht oder das Winterfutter knapp wird, schlachten die auch schon mal ein Kalb, aber sicher sein kann man nie. Andererseits ist das Fleisch von sensationeller Qualität. Fazit: Man sollte sich eigentlich nicht im Laden verführen lassen.
Zutaten:
1 Kalbshaxe, vorgesägt, in Scheiben (ca. 1,3 kg)
100 g Butterschmalz
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Stück Sellerie
1 Petersilienwurzel
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
Zitronensaft
1 Dose Tomaten 425 ml
250 ml Geflügelbrühe
1/2 Fl. dunkles Bier
1 Port. Kalbsfond
Petersilie
1 Kräutersträusschen frisch (Thymian, Rosmarin, Salbei, Lorbeer)
Pfeffer, Salz
Zubereitung:
25 Kohlebrikett im AZK weißglühend vorbereiten.
Zum Anbraten 20 Kohlen unter den DO, die Halfte des Butterschmalz hinein, heiß werden lassen.
Fleischscheiben salzen und Pfeffern, nach und nach anbraten (nicht alle auf einmal, sonst wird das Fett kalt).
Fleisch raus, das sehr klein geschnittene Wurzelgemüse mit dem Rest vom Fett anbraten.
Nach kräftigem Anrösten das Fleisch wieder rein, alle übrigen Zutaten (Brühe, Bier, Zitronensaft, Tomaten und Kalbsfond) und die Kräuter dazu.
Deckel drauf. Jetzt Kohle umschichten: 17 oben, 8 unten. 3 Stunden schmoren. Immer wieder kontrollieren, umschichten abschmecken.
Nach der Garzeit das Fleisch raus in eine vorgewärmte Schüssel, mit feingehackter Petersilie bestreuen. Die Soße durch ein Spitzsieb geben, leicht ausdrücken (nicht zu fest, damit kein Gemüse in die Soße gelangt). Abschmecken, evtl. reduzieren, mit gehackter Petersilie servieren.
Beilagen: Kartoffelpüree, gemischter Salat; dazu dunkles Bier.
Guten Appetit!
Mist Samstag geht ja nicht. 
