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Karotteneintopf

Okraschote

Sterneköchin
5+ Jahre im GSV
Normalerweise essen wir Eintöpfe häufiger im Winter, aber so ein Karotteneintopf ist nicht so mächtig, dass man ihn nicht auch im Sommer genießen könnte. Ich koche ihn relativ häufig und meist dann, wenn es schnell gehen soll, denn das Essen ist innerhalb einer halben Stunde fertig - inklusive der Vorbereitung aller Zutaten.

Als Fleischeinlage für den Eintopf verwende ich sehr gern Rindfleisch. Es funktioniert auch mit einem Stück Schweinenacken und früher, als ich immer mal ein Kaninchen von meiner Oma bekommen habe, habe ich auch gern die Knochenreste, die nach dem Zerlegen übrig blieben, ausgekocht und die restlichen Fleischfetzen von den Knochen gelöst. Damit dauert es dann natürlich länger. Am liebsten verwende ich aber Rindfleisch und das wolfe ich vorher zu Hackfleisch, was die Zubereitungszeit insgesamt stark verkürzt.

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Für einen besseren Geschmack wolfe ich auch direkt noch eine Zwiebel mit, das erspart mir das Zwiebelhacken. Das Hackfleisch brate ich in einem Topf in Öl (Olive oder etwas geschmacksneutrales wie Sonnenblume) scharf an. Es soll hinterher schön krümelig und braun sein.

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Während das Hackfleisch brät, bereite ich die Kartoffeln und Karotten vor. Ich schäle 1kg Karotten und 4 große Kartoffeln.

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Da es schnell gehen soll, werden die Karotten einfach in Scheiben geschnitten, das erledigt entweder mein Gemüsehobel oder mein Foodprozessor, wie ich grad drauf bin. Die Kartoffeln schneide ich schnell mit dem Messer in grobe Würfel. Dann kommen die Gemüsestücke zum fertig angebratenen Hackfleisch, werden noch kurz mitgebraten, und alles wird mit Wasser aufgefüllt.

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Nun würze ich den Karotteneintopf. Wir mögen es gern recht einfach. Ich nehme ca. 1 EL meiner hausgemachten getrockneten Gemüsebrühe, so kommt durch verschiedenes Suppengemüse wie Sellerie oder Lauch auch noch ein sehr guter an den Eintopf. Da die Karotten viel Süße abgeben, verträgt der Eintopf eine Menge Salz, das gebe ich aber erst zu, wenn er eine Weile vor sich hingeköchelt hat.

Meine Geheimzutat, damit die Suppe auch schön frisch schmeckt, ist eine große Menge gehackter Petersilie. Hier bevorzuge ich die glatte. Und auch wenn ich normalerweise sehr gern TK-Kräuter nehme, finde ich, dass hier der Geschmack von frisch gehackter Petersilie am besten passt.

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Wenn das Gemüse weich ist, was nicht länger als 15 Minuten dauert, ist es eigentlich schon fertig. Ich schmecke noch mal mit Salz und viel frisch gemahlenem Pfeffer ab und stampfe für ein bisschen Bindung den Eintopf kurz durch. Nicht zu fein, es dürfen schon noch Bröckelchen zu erkennen sein. Dann gehts ab auf den Teller bzw. in mein Schüsselchen (ich liebe Essen aus Schüsselchen). Petersilie großzügig aufstreuen, fertig.

Manch ein Leut bei uns am Tisch, dessen Namen ich nicht nennen mag, begeht gelegentlich die fast unaussprechliche Sünde, sein Essen noch mit Maggi abzuschmecken, aber ich mag das eher nicht so. Ich mag die Kombination der süßen Karotten mit dem frischen Geschmack der Petersilie und der Würze durch die Gemüsebrühe sehr gern. Schnell gemacht und lecker, was will man mehr.

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Hallo Okraschote,
schau doch mal bitte hier: Karotteneintopf. Da wirst Du fündig!
 
Moin Kerstin,

Du machst auch aus einem Karotteneintopf noch ein Highlight :respekt:

Wie gerne würde ich da jetzt probieren :happa:

:prost:
 
Moin,

schöner Sommereintopf !

Der Möhreneintopf gehört zu meinen Lieblingsgerichten, allerdings mit Schweinefiletkopftscheiben als Einlage.

Und zu den Möhren passt auch sehr gut Ingwer, aber nur eine Messerspitze... ;)
 
So "einfache" Gerichte sind oft ein Highlight...würde ich gerne essen. Aber auch ohne Maggi - das hab ich meiner Lebtag noch nicht gemocht - und auch noch nie gekauft. Es gibt Leute, die würzen damit Wurstsalat.
Was ich gern mag - ist das sog. Maggikraut -Liebstöckl halt.
 
was will man mehr.

Das ganze am nächsten Tag im Henkelmann und zwei Frikadellen oben druff.

Das ist eines meiner absoluten Mama-Lieblingsessen.
Aber wir kochen Suppenfleisch aus, fummeln es dann klein und geben es wieder zum Eintopf.
Deine Variante ist auch super. Ich liebe das Zeug.
 
Ja, das Maggi. Wird bei uns auch so gut wie nie benutzt und meistens isst Markus meine Eintöpfe auch so, wie ich sie ihm hinstelle (eventuell nachgeschärft mit Chiliextrakt). Aber so ab und an, einmal im Jahr, überkommen ihn so seltsame Gelüste.
 
Was ich gern mag - ist das sog. Maggikraut -Liebstöckl halt.

jepp !!!! gehörrt in jeden Kräutergarten. Das riecht, wie Maggi.

Für den "ähnlichen" Geschmack kann man eine traditionell gebraute japanische Sojasauce nehmen (nicht der Industriemüll, der ebenfalls mit Salzsäure gemacht wird)

Maggi und auch alles andere, was irgendwelche Geschmacksverstärker enthällt kommt bei uns nicht auf den Tisch.
 
Ja, das Maggi. Wird bei uns auch so gut wie nie benutzt und meistens isst Markus meine Eintöpfe auch so, wie ich sie ihm hinstelle (eventuell nachgeschärft mit Chiliextrakt). Aber so ab und an, einmal im Jahr, überkommen ihn so seltsame Gelüste.

Schaut super aus muss ich mal nachkochen!

Betreffend Maggi.
Das ist doch wie mit den Dosenravioli. Einmal im Jahr "brauche" ich das. Direkt kalt aus der Dose. :happa:
Auch wenn es an sich gar nicht gut ist. Das selbe mit Burger King. Man weiss das es nicht wirklich gut ist, aber ab und an hat man(n) einfach Bock auf den schmarren.
 
Ja, das Maggi. Wird bei uns auch so gut wie nie benutzt und meistens isst Markus meine Eintöpfe auch so, wie ich sie ihm hinstelle (eventuell nachgeschärft mit Chiliextrakt). Aber so ab und an, einmal im Jahr, überkommen ihn so seltsame Gelüste.


uuups.... dann hat dein Liebster Maggi reingemacht?
:lach::lach::lach:
Ich finde die braune Brühe einfach nur...
ABER es sei ihm gegönnt -deinen guten Eintopf zu "verunstalten" ;-);-)
 
:lach::lach: ich mochte in der Schwangerschaft nur Milky way - und die kiloweis...
 
ja klar - das ist natürlich leicht gesagt....Hast jetzt Maggi schon mal benutzt ...oder nicht...RAUS mit der Sprache...
:raygun:
 
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