Ich habe mir gerade einen (gebrauchten) Brotbackautomaten gekauft - Zeitersparnis und weniger Energieaufwand als im Backofen. Und lieber ein eigenes Brot aus dem Automaten, der wohl nur mit 160° bäckt, als gar kein Brot „selber“ backen. (Und nach dem ersten Brot stellt sich heraus, dass einer meiner Söhne sehr gerne Brote mit einer Konsistenz wie Toastbrot und knuspriger, aber nicht so dicker Kruste mag …)
Ich habe mir einen gebrauchten Panasonic SD-ZB2512 gekauft, weil sich das Grundprinzip in den letzten 8-10 Jahren nicht geändert hat, die Programme als solche sich nicht geändert haben (es sind welche dazu gekommen und andere nicht mehr dabei - auch dieser hat schon ein Sauerteig- ein Dinkelteig- und ein Roggenprogramm mit dazugehörigem Roggenknethaken), die neue Generation (von 2021) wohl einen höheren Anteil an „Montagsgeräten“ hat und ich mit Glück einen gut aussehenden, laut Verkäufer funktionierenden, selten gebrauchten Automaten mit vollständigem Zubehör bei Ebay direkt kaufen konnte für unter 70 Euro incl. Versand (UVP für den neuen SD-YR2540 229 Euro, die meisten gebrauchten SD-ZB2512 ab 90 Euro). Nach der Lieferung noch einmal sauber gemacht und der Automat sieht fast aus wie neu, zwei Brote (aus Backmischungen) wurden problemlos gebacken.
Hier ein Foto von einem (typischen Brotbackautomaten-)Brot:
Stromverbrauch laut Panasonic Webseite 505-550 W, 256 x 389 x 382 mm und 7,6 kg.
Viel weniger an Stromverbrauch ist wohl nicht möglich, etwas kleiner geht wohl, z.B. der Rommelsbacher BBA550: 22,00 x 29,50 x 33,00 cm, 4,2 kg, 550 W, aber der bäckt wohl nicht so besonders toll, die Brote bleiben oben sehr blass. Dafür hat er eine Warmhaltefunktion von 60 Minuten, die verhindern soll, dass das Brot nass wird/die Kruste aufweicht, weil man das Brot nicht sofort herausnehmen kann.
Diese Warmhaltefunktion hat der Panasonic nicht.
Bisher bin ich zufrieden und werde jetzt noch einiges ausprobieren: andere Backmischungen, Rezepte aus der Bedienungsanleitung bzw. von Mirjam Beile (von der Panasonic-Webseite bzw. aus einem ihrer Bücher) und ein Brot mit ganzen Körnern.