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Kaufberatung Pelletgrill

frogster

Vegetarier
5+ Jahre im GSV
Grundsätzlich bin ich mit meinem BroilKing Regal S490 IR super zufrieden – Longjobs über Nacht stellen aber doch immer wieder eine Herausforderung dar. Alle 30 Minuten das Räuchermaterial wechseln, ständig die Temperatur nachregeln und die ander4en Herausforderungen sorgen dafür, dass ein PP vom Gasgrill doch mit ziemlich viel Schweiß und schlaflosen Nächten verbunden ist.

Entsprechend reift in mir so langsam die Überzeugung, dass ich unbedingt einen Pelletgrill brauche.



Folgende Anforderungen habe ich an den Grill:

-Genügend Platz in der Pelletbox um bei einen Longjob auch mal 6 Stunden ohne nachzufüllen zu überstehen.

-Entweder eine Möglichkeit die Temperatur über WLAN anzupassen oder eine Auto-Funktion die Temperatur herunterregelt, sobald die Zieltemperatur im Gargut erreicht ist (zur Not auch als Nachrüstung)

-Halbwegs wasserfest. Leider muss der Grill ohne Überdachung im Freien stehen, bloß weil es regnet (diesen Sommer ja praktisch jedes Wochenende) möchte ich nicht auf den Grill verzichten. Der Anschluss ans Hausnetz ist natürlich Wassergeschützt. Abgekühlt kommt dann natürlich eine Haube drauf.

-Von der Grillfläche her reichen die kleinen Modelle. Normalerweise wird für 2 gegrillt, hin und wieder auch mal für 4 und selten für 6.

-Direktes Grillen und hohe Temperaturen sind nicht gefordert. Dafür habe ich ja mein normales Sportgerät.

-Die Geldfrage: Je günstiger, desto leichter wird die Direktion zu überzeugen sein.;)
So wie ich es sehe erfüllen die günstigsten (Aldi & Co) meine Anforderungen nicht. Auf der anderen Seite widerstrebt es mit auch weit über 1.000€ für ein Produkt auszugeben, das mit einem anderen Markennamen für einen Buchteil aus der gleichen chinesischen Fabrik rollt. Entsprechend unter 1.000€ - wenn es unter 500€ bleicht geht es sich sogar vom Taschengeld aus.



Welche Pelletgrills in der Kategorie unter 1.000€ könnt Ihr empfehlen die meinen Anforderungen möglichst nahekommen?
 
Habe seinerzeit den Traeger 780 Pro D2 im Newsletterangebot für 700 bekommen. Das Ding läuft absolut top und hat nie Probleme gemacht. Bin dann letztlich noch auf Ironwood 650 gegangen weil mir der 780er doch etwas zu groß war und ich den Ironwood hübscher finde. Wenn dir die Größe ausreicht wäre preislich sicherlich der Pro 575 interessant.

Da hättest du natürlich Marke und eine hohe Sicherheit, dass das Ding in 3 Jahren nicht wegrostet oder technische Probleme auftreten.
 
Wasserfest, gerade bei Benutzung, ist kein mir bekannter Pelletgrill, zumal hier ja eben auch Elektronik verbaut ist.

Preis-Leistungstechnisch sind die Green Mountain Grills einen Blick wert. Der Daniel Boone ist da sicherlich ein guter Partner mit großer Grillfläche, WLAN und wenn man das top-Modell nimmt sogar mit Rotisserie möglich. Bei Haupert-Shop gibt es für Forenmitglieder sogar noch Rabatt.

Träger ist natürlich deutlich bekannter, aber bei den interessanten Serien wird es eben auch deutlich teurer.

Es gibt auch viele „Baumarktpelletgrills“ von denen halte ich persönlich aber nicht wirklich viel. Stichwort Ersatzteilversorgung und oft einhergehend mit sehr einfacher Verarbeitung.
 
An die mit einem Pelletgrill verbundene Lautstärke hast du gedacht? Das hat man vor dem Kauf kaum auf der Rechnung und mache klingen wie ein Mini-Staubsauger.
 
An die mit einem Pelletgrill verbundene Lautstärke hast du gedacht? Das hat man vor dem Kauf kaum auf der Rechnung und mache klingen wie ein Mini-Staubsauger.
Deshalb hatte ich Träger eigentlich ausgeschlossen - große Modifikationen wie einen Lüfterwechsel wollte ich nicht vornehmen.

Das Schlafzimmerfenster der Nachbarn ist keine 10 Meter vom aufstellort weg, entsprechend sollten sich Lautstärke und Rauchentwicklung in einem erträglichen Maß halten.

Der GMG würde eigentlich alle Anforderungen erfüllen, ich bin mir aber nicht sicher ob die Verarbeitungsqualität da wirklich besser ist als bei einer x-beliebigen China-Büchse (siehe die Posts über Rostprobleme & große Temperaturschwankungen auf Reddit, der Bericht auf kissedbyflames, ein paar Posts hier im Forum,…)
 
Das wird sportlich - Traeger baut aber nicht mal die lautesten Geräte, die geben sich bis auf einzelne "Ausreißermodelle" alle nicht viel, sie brauchen halt einen Lüfter, kann man erstmal nix machen.
 
hm... Wenn Lautstärke auch ein Thema ist, dann wird’s kniffelig zu dem Preis. Der Sheriff ist deutlich teurer, aber sehr leise und sparsam, aber ohne wlan.

Gerade bei dem Budget und den Vorgaben mit WLAN ist der GMG eigentlich genau richtig, es gibt genügend zufriedene User hier. Gerade der Daniel Boone BASIC ist mit Sicherheit für das Geld eine tolle Sache und den Baumarktgeräten die sich schon 500-600 Eur kosten deutlich überlegen.

Bei einem Neukauf hast du zudem Garantie. Sprich doch mal mit @Pelletbbq der berät dich bestimmt gern.
 
An sich herrscht bei mir eine recht übliche Situatio: DHH im Vorort, der Grill würde nicht direkt an der Grundstücksgrenze stehen. So lange die legalen Grenzwerte eingehalten werden, sollte alles i.O. sein, wenn da aber konstant ein Föhn auf voller Stärke läuft gibt es natürlich Probleme.

So umfangreich wie die Threads zur Träger-Modifikation mit leiseren Lüftern hier sind, bin ich davon ausgegangen dass die Lautstärke gerade bei denen ein größeres Thema ist.
 
Diese Modifikationen sind auch nicht unbedingt unproblematisch. Das Steuergerät ist schlussendlich auf den verbauten Lüfter getrimmt. Das heißt nicht, dass das alles mit reinem anderen Lüfter auch wirklich funktioniert.
 
Nur mal doof nachgefragt: Wenn du beim Gasi alle 30 Min bei nem Longjob Räuchermaterial nachlegen musst... entweder du verwendest da nur 1-2 Chips pro Einsatz oder du verwechselst "Rauchgeschmack" mit "Zuqualmen".

Wenn es generell ein Lautstärkeproblem gibt, würde ich dir ehrlich nicht zu einem Pelletgrill raten. Die Dinger haben bewegliche, mechanische Teile und werden immer Lärm von sich geben. Je nach Genervtheit des Leidtragenden wird das mehr oder weniger zum K.O. Kriterium - egal wie sehr man "pimpt".
 
Ist kein spezielles Traeger-Thema, einer mit einem Traeger hat halt mal angefangen, dann haben andere mitgemacht. Könnte man grundsätzlich auch mit anderen Herstellern probieren.
Mein Timberline hatte bei Volllast über 50 dB, jetzt ist er nahezu unhörbar unter 30 dB. Das finde ich enorm angenehm.
(ein Kamado ist ebenfalls sehr temperaturstabil, allerdings ohne jedes bewegte Bauteil und damit faktisch lautlos)
 
Ein Kamado wäre natürlich lautstärketechnisch neutral... stimmt. Steuergeräte gibts auch. Zum Smoken nimmt man Chunks und fertig.
 
Nur mal doof nachgefragt: Wenn du beim Gasi alle 30 Min bei nem Longjob Räuchermaterial nachlegen musst... entweder du verwendest da nur 1-2 Chips pro Einsatz oder du verwechselst "Rauchgeschmack" mit "Zuqualmen".

Wenn es generell ein Lautstärkeproblem gibt, würde ich dir ehrlich nicht zu einem Pelletgrill raten. Die Dinger haben bewegliche, mechanische Teile und werden immer Lärm von sich geben. Je nach Genervtheit des Leidtragenden wird das mehr oder weniger zum K.O. Kriterium - egal wie sehr man "pimpt".
Die 30 Minuten sind mit den (recht großen) Chunks bei denen nur einige wenige in die BroilKing Box passen. Mit kleineren gewässerten erreiche ich aber auch nicht mehr als eine Stunde.

beim Anheizen ist die Lautstärke nebensächlich - da wären auch 50 DB i.O.. Im Dauerbetrieb sollte die Lautstärke dann aber idealerweise bei 35 (mit Spitzen bis max. 40 DB) sein.
 
Da hilft nur, sich mal im Laden oder bei einem Forumskollegen solche Geräte anzuhören - Lautstärke kann man zwar objektiv messen, aber die Empfindung ist unglaublich subjektiv.
 
Joa... ich kann nur anbieten, bei mir mal den GMG Jim Bowie Prime Plus zu probehören (und natürlich danach noch das Probestück zu verköstigen).
Weiß bloß nicht, aus welcher Gegend du kommst...
 
Ich würde Dir zu einem GMG DANIEL BOONE BASIC raten.
Du findest keinen Pelletgrill, der bei dem Preis von 899,- mithalten kann.
Zudem erhälst Du als GSVler noch 10% Rabatt.
 
Habe mir jetzt (glaube ich) so fast alle Threads über die GMGs gelesen - da ist leider einfach zu viel negatives für meinen Geschmack geschrieben worden. Irgendwie wirkt es als ob die Verarbeitungsqualität doch sehr breit streuen würde - da nützt dann auch der beste Support durch den Händler nichts.

Wieso bin ich auch so verrückt und lese ich hier im Forum mit? Mit jedem gelesenen Post reift die Überzeugung dass das Budget (mal wieder) zu niedrig angesetzt ist o_O

Moesta ist eigentlich hier ums Eck (ich bin im Kreis Gütersloh), hat aber leider zu lange Lieferzeiten.
Ist hier (im Raum OWL & Umgebung) vielleicht jemand bei dem ich mir einen PG75 oder (nicht modifizierten) Ironwood 650 mal im Betrieb anhören könnte?
 
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