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Keramikmesser - Vorteile/Nachteile

carstend

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

ich überlege, mir evtl. Keramikmesser zuzulegen; hat damit jemand Erfahrungen? - Wenn ja, positive oder eher negative?

Vielen Dank im voraus.

Schöne Grüße

Carsten
 
Hallo,

ich finde Keramikmesser überflüssig wie einen Kropf o_O

Schlecht zu schärfen, Stoßempfindlich, zu dick, und meiner Meinung nach schneidet eine ordentliche Metallklinge auch besser.

Vorteil sehe ich keinen.

Gruß Mike
 
Haben ne längere Standzeit als Messer aus Stahl.

Aber nachgeschärft werden müssen die auch irgendwann. Und das ist schwer.

Die Geometrie ist oft extrem bescheiden,weil das Material nicht so dünn geschliffen werden kann,wie Stahl.
Zudem brechen schnell mal Scharten aus, oder - noch schlimmer - die ganze Klinge ab.

Ich sehe keinen Sinn in den Dingern (doch! Evtl. Als Tauchermesser :D).

Für die Küche lieber ein gutes Stahlmesser und einen 1000/3000er Kombistein dazu.
Mehr braucht es imho nicht.
 
Ich hab eins...
Eine Keramikklinge ist, solange sie scharf ist, besonders für weiches Schneidgut geeignet, Tomaten zu schneiden ist eine wahre Freude. Das Messer darf allerdings niemals runterfallen, man darf niemals damit "hebeln", man kann das Messer nicht selbst schleifen und die professionelle Schleiferei ist teuer. In der Gesamtschau war es ein Fehlkauf...
 
Ich denke die Nachteile überwiegen bei weitem die Vorteile, sofern es überhaupt einen gibt.
 
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für das Feedback... dann muss ich wohl doch erstmal bei meinem Stahlmesser bleiben... das einzige, was mich daran stört, ist die ständige Nachschleiferei....

Schöne Grüße

Carsten
 
@carstend "ewige Nachschleiferei"
Dann machst Du vll. beim Schneiden was falsch,harte Unterlage, auf Knochen säbeln oder so?
Oder der Messerstahl ist zu weich?
 
Hallo...

als Unterlage verwende ich ein Kunststoffbrett; und beim Steaks schneiden aus dem Entrecote kann ich auch nicht auf Knochen säbeln... also das scheidet als Ursache leider schonmal aus.

Vllcht muss ich mir doch mal ein anderes Messer besorgen....

Schöne Grüße

Carsten
 
das einzige, was mich daran stört, ist die ständige Nachschleiferei....

Je nach Güte des Stahls ist das nicht viel Aufwand.

Meine Messer bekommen alle ein bis zwei Wochen vier bis fünf Züge auf einem Honyama Stein (ca. 8000er Körnung). Der muss nicht einweichen, sondern nur mit Wasser benetzt werden. Damit dauert das ganze für drei, vier Messer vielleicht 3 Minuten.

So halte ich die Messer bestimmt 3 Monate und länger scharf. Dann benötigen Sie in der Regel aber mal ne Auffrischung auf nem Kombistein.
 
Hallo,
vielen Dank für die Antwotren.
Ich werde das mit dem Schärfen mal so probieren und hoffe, dass es dann klappt.
Schöne Grüße
Carsten
 
Ich muss auch von Keramikmessern abraten. Ich habe auch mal ein Keramik-Set gehabt. Anfangs waren sie schaf und echt gut. Ein Bekannter hat dann mal irgendwie im Essen gehebelt und dabei ist eine Messerspitze abgebrochen. Und nun finde mal eine weisse Klingenspitze in hellem Essen - das war dann gelaufen.

Alsi ich kann nur sagen: Finger weg. Metallmesser sind deutlich besser zu handhaben - und auch die gibt es in scharf ;)
 
Keramikmesser sind etwas für Leute, die ALLES in die Spülmaschine geben. Denn dann haben diese Messer einen großen Vorteil durch längere Standzeiten.

Ansonsten kann ich Dir nur dazu raten, Dir Karbonstahlmesser zu besorgen. Die gibt es ganz teuer und super toll von Herder als Windmühlenmesser;
oder auch günstiger und bunt von "Rikon"(?) als farbig beschichtete Küchenmesser.
Denn Karbonstahl rostet, ist dafür aber das schärfste, was Du Dir gönnen kannst; zudem ist das Nachschärfen problemlos mitm Wetzstahl machbar, da sich schnell Grate bilden.
[nur halt nicht in kommerziellen Küchen zugelassen]

Und mein Messer von Herder hat so einen tollen Schliff, den ich fast nicht erkennen kann, aber schon seit über drei Jahren wunderbar "steht".
 
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