Ich hatte noch einiges an schönen Produkten im Frost, im Kühler, auf Reserve,
und wir wollten schon lange mal ein wenig exklusiver kochen.
Meist sind wir bei guten Freunden zu Besuch, da ich dort Patenonkel bin und daher
sind sie selten bei uns. Das sollte mal geändert werden.
Also habe ich zu edler Produktküche eingeladen und der Gast erschien entsprechend
gekleidet…
Aber nun zum Essen.
Vorweg gab es drei selbstgebackene Brote, eins mit Möhren und Kürbiskernen, eins mit Nüssen, ein einfaches
Sauerteigbrot mit Yuzu-, Piment d’Espelette- und gesalzener Butter von Bordier.
Als Amuses gab es neben Knoblauchsud mit Schnittlauchöl (vom Highfoodality-Blog) und Jahrgangssardine
mit Limette nach Raue - von beiden habe ich keine Bilder, da ich diese irgendwie verbockt habe - eine Gänseleberpraline.
Foie Gras zu Kugeln geformt, erst in Brombeermarmelade, dann in Kuvertüre gebadet und sogleich in gehackten
gerösteten Piemonteser Haselnüssen gewälzt. Bekommt man optisch schöner hin, aber sei’s drum…
Dann gab es das hier schon oft erwähnte Herrentörtchen.
Das Tatar war Ochsenfilet von Otto, gekauft auf dem Carlsplatz in Düsseldorf. Herrliche Adresse…
Und dann nur gewürzt mit wilden gesalzenen Kapern, Sardellen, Salz, Pfeffer, Eigelb, Worcestersc.,
Schalotten und einem Schuss Otard. Die Creme fraiche war eine Rohmilch-Creme Fraiche aus der
Normandie, ebenfalls vom genialen französischen Käsehändler auf dem Carlsplatz. Obenauf N25-Kaluga
Ach ja, getrunken hatten wir zuerst einen Jacquesson 743, dann zwei Silvaner “L” von Rainer Sauer aus Escherndorf.
Hier keine Bilder.
Zum dann kommenden Fischgang, ebenfalls gnadenlos kopiert von Kimble
haben wir noch einen 743 getrunken.
Sashimi vom Hamachi, Balfaego-Otoro und getauchter Jakobsmuschel.
Auf dem Otoro hatte ich geräucherte Sojasauce, auf der Jakobsmuschel eine selbstgezimmert Marinade
aus Chili, schwarzem Knoblauch, Sesamöl, Fischsauce, Sake - alles in homöopthischen Mengen.
Dann gab es einen Gamba Carabiniero auf Krustentierrisotto aus Koshihikarireis.
Kommen wir zum Hauptgang, wozu wir ein paar korrespondierende Weine ausgesucht hatten…
Es war hinterher ein Scrio und ein Tignanello übrig.
Es gab echtes Kobe, einfach nur mit Erbspüree, einer leichten Sriracha-Mayo und einer leichten Aioli
aus schwarzem Knoblauch. Ich hatte mir noch schwarze Teller bestellt, die aber irgendwelche Lieferschwierigkeiten
hatten. Nicht nur aus diesem Grund, sondern auch, weil ich darin eine Null bin, war das Plating Kacke, aber
mir kam es auch eher darauf an, das Fleisch zeitig auf den Tisch zu bringen.
Eigentlich wollte ich Sous-Vide garen, aber mir kam zeitlich einiges dazwischen. Aber so, direkt gebraten,
hat es mir außerordentlich gefallen. Etwas fermentierten Pfeffer und Maldon, sonst nichts.
Hört sich jetzt komisch an, aber für mich war der Nachtisch in der Kombination eigentlich der heimlich Star.
Geklaut hier.
So, das war ganz nett…
Ich hatte noch eine leckere Käseauswahl vom oben schon erwähnten Händler vorbereitet,
aber es konnte und wollte keiner mehr…
Dafür gab es noch ein paar kleine geistige Getränke…
So long, passt auf Euch auf.

und wir wollten schon lange mal ein wenig exklusiver kochen.
Meist sind wir bei guten Freunden zu Besuch, da ich dort Patenonkel bin und daher
sind sie selten bei uns. Das sollte mal geändert werden.
Also habe ich zu edler Produktküche eingeladen und der Gast erschien entsprechend
gekleidet…

Aber nun zum Essen.
Vorweg gab es drei selbstgebackene Brote, eins mit Möhren und Kürbiskernen, eins mit Nüssen, ein einfaches
Sauerteigbrot mit Yuzu-, Piment d’Espelette- und gesalzener Butter von Bordier.
Als Amuses gab es neben Knoblauchsud mit Schnittlauchöl (vom Highfoodality-Blog) und Jahrgangssardine
mit Limette nach Raue - von beiden habe ich keine Bilder, da ich diese irgendwie verbockt habe - eine Gänseleberpraline.
Foie Gras zu Kugeln geformt, erst in Brombeermarmelade, dann in Kuvertüre gebadet und sogleich in gehackten
gerösteten Piemonteser Haselnüssen gewälzt. Bekommt man optisch schöner hin, aber sei’s drum…
Dann gab es das hier schon oft erwähnte Herrentörtchen.
Das Tatar war Ochsenfilet von Otto, gekauft auf dem Carlsplatz in Düsseldorf. Herrliche Adresse…
Und dann nur gewürzt mit wilden gesalzenen Kapern, Sardellen, Salz, Pfeffer, Eigelb, Worcestersc.,
Schalotten und einem Schuss Otard. Die Creme fraiche war eine Rohmilch-Creme Fraiche aus der
Normandie, ebenfalls vom genialen französischen Käsehändler auf dem Carlsplatz. Obenauf N25-Kaluga
Ach ja, getrunken hatten wir zuerst einen Jacquesson 743, dann zwei Silvaner “L” von Rainer Sauer aus Escherndorf.
Hier keine Bilder.
Zum dann kommenden Fischgang, ebenfalls gnadenlos kopiert von Kimble
Sashimi vom Hamachi, Balfaego-Otoro und getauchter Jakobsmuschel.
Auf dem Otoro hatte ich geräucherte Sojasauce, auf der Jakobsmuschel eine selbstgezimmert Marinade
aus Chili, schwarzem Knoblauch, Sesamöl, Fischsauce, Sake - alles in homöopthischen Mengen.
Dann gab es einen Gamba Carabiniero auf Krustentierrisotto aus Koshihikarireis.
Kommen wir zum Hauptgang, wozu wir ein paar korrespondierende Weine ausgesucht hatten…
Es war hinterher ein Scrio und ein Tignanello übrig.
Es gab echtes Kobe, einfach nur mit Erbspüree, einer leichten Sriracha-Mayo und einer leichten Aioli
aus schwarzem Knoblauch. Ich hatte mir noch schwarze Teller bestellt, die aber irgendwelche Lieferschwierigkeiten
hatten. Nicht nur aus diesem Grund, sondern auch, weil ich darin eine Null bin, war das Plating Kacke, aber
mir kam es auch eher darauf an, das Fleisch zeitig auf den Tisch zu bringen.
Eigentlich wollte ich Sous-Vide garen, aber mir kam zeitlich einiges dazwischen. Aber so, direkt gebraten,
hat es mir außerordentlich gefallen. Etwas fermentierten Pfeffer und Maldon, sonst nichts.
Hört sich jetzt komisch an, aber für mich war der Nachtisch in der Kombination eigentlich der heimlich Star.
Geklaut hier.
So, das war ganz nett…
Ich hatte noch eine leckere Käseauswahl vom oben schon erwähnten Händler vorbereitet,
aber es konnte und wollte keiner mehr…
Dafür gab es noch ein paar kleine geistige Getränke…
So long, passt auf Euch auf.






