Der Kaufpark bei mir um die Ecke hat ein sehr gutes Fleischangebot und mich bisher so gut wie noch nie enttäuscht. Letztes Wochenende flatterte der aktuelle Prospekt auf meinen Schoß und siehe da, Krustenbraten ist im Angebot. Einen Braten in der Kugel zu zaubern hatte ich eh vor, also wurde ein schönes 1,5 kg Stück ausgesucht.
Bei der Suche nach einem passenden Rezept bin ich auf diesen tollen Beitrag von XSpiderPigX gestossen, danke nochmal dafür!
Freitagabend wurde der Braten mit Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Kümmel behandelt und dann wieder kaltgestellt. Heute gegen 8:00 bekam er dann das Schinkenmesser zu spüren, das ihm einen schönen Rautenschnitt in der Schwarte verpasste. Auf eben dieser wurde er noch in der Schwedenschale für 2 Stunden in einer Salzlake eingelegt.
Um die GT bequem zwischen 160° und 170° zu halten, entschied ich mich für einen halben Minionring, 3 Brekkies nebeneinander und jeweils nochmal eine 2er Reihe obendrüber. Die Auffangschale wurde nach dem Einfüllen der 12 Start-Brekkies mir zwei 0,5l Flaschen Schwarzbier gefüllt sowie einer kleingeschnittenen großen Zwiebel und einer geschnibbelten Karotte. Sollte die GT hier mal nicht wie gewünscht hochschnellen (meine blieb irgendwo bei 150° plötzlich hängen trotz 100% offener Lüftung), einfach mal den Deckel abmachen und die Asche vorsichtig von den Kohlen pusten. Mit dem dicken Minio-Ring und Auffangschale ist der Luftzug nicht wirklich optimal.
In der Zwischenzeit wurde der Knödel aus dem Beitrag von XSpiderPigX zubereitet, der etwas an einen Serviettenknödel erinnert. Eine perfekte Beilage zum Krusti. Für 3 Personen habe ich 3 Laugenstangen, 2 kleine Zwiebeln und Salz, Pfeffer, Petersilie, Muskat und Milch nach Augenmaß verwendet. Bei 160° Ober-Unterhitze ging es gegen 11:50 in den unvorgeheizten BO für ca. 40 Minuten. Hier noch vor der Runde im BO.
Bei ca. 170° hieß es für dem Braten ab in die Kugel. Dem Salzbad entsprungen bekam die Krustenseite nochmal ordentlich Salz zwischen die Rautenritzen gerieben und zack, war auch schon der Deckel drauf!
Nach ca. 1 Stunde habe ich das Funkthermometer vom GT Messapparatus zum KT Messer umgewandelt (KT lag bei ca. 42°). Außerdem habe ich eine gute Menge des Suds aus der Schwedenschale abgeschöpf, der als Fond für die Schwarzbier-Sauce dienen sollte.
Für die Sauce wurden 2 EL Puderzucker karamellisiert, die dann mit einem 1EL Tomatenmark ganz kurz angebraten wurden um sofort mit einem guten Schuss Schwarzbier abgelöscht zu werden. Nachdem die Masse auch stark eingekocht war, wurde noch einmal mit einem guten Schuss Schwarzbier abgelöscht und ein guter Teil des gesiebten Fonds (ich schätze mal 200-300ml) dazugegeben. Da das Ganze durch das viele Bier noch sehr herb war und Salz fehlte, gab ich noch ca. 250 ml Wasser hinzu und schmeckte die Sauce mit ordentlich braunem Zucker und Gemüsebrühepulver ab. Dann durfte sie noch etwas einkochen. Für eine sämigere Konsistenz kam am Schluss noch etwas kalt angerührte Speisstärke hinzu.
Nach ca. 1,5 Stunden Grillzeit machte ich noch einem 3/4 gefüllten AKZ Feuer unterm Hintern, um genügend Hitzematerial für das Aufpoppen der Kruste zu haben. Bei einer KT von 65° kamen die restliche Kohlen hinzu und der Krusti kam ins Schwitzen. Bei 70° wurde die Kruste 1x mit einer Salzlake gemoppt.
Als 72° erreicht waren, wurde das Projekt für beendet erklärt und der Kollege durfte vom Grill. Beim nächsten Mal fange ich schon bei 60°-62° mit den Zusatzkohlen an, um einen noch besseren Pop-Effekt zu erzielen.
Leicht gepoppt war die Kruste und knusprig sowieso! Der Braten selber ist auch schön saftig geblieben.
Bei den Tellerbildern war die Vorfreude wohl schon zu groß! Drei geschossen, eins verwackelter als das andere.
Fazit: Lecker, lecker und lecker. Und preislich unschlagbar! Selbst mit Bier, Kohle, Laugenbrezeln etc. miteingerechnet kommt man pro Nase mit ca. 5€ davon, für ein hammermäßiges Mahl.
Bei der Suche nach einem passenden Rezept bin ich auf diesen tollen Beitrag von XSpiderPigX gestossen, danke nochmal dafür!
Freitagabend wurde der Braten mit Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Kümmel behandelt und dann wieder kaltgestellt. Heute gegen 8:00 bekam er dann das Schinkenmesser zu spüren, das ihm einen schönen Rautenschnitt in der Schwarte verpasste. Auf eben dieser wurde er noch in der Schwedenschale für 2 Stunden in einer Salzlake eingelegt.
Um die GT bequem zwischen 160° und 170° zu halten, entschied ich mich für einen halben Minionring, 3 Brekkies nebeneinander und jeweils nochmal eine 2er Reihe obendrüber. Die Auffangschale wurde nach dem Einfüllen der 12 Start-Brekkies mir zwei 0,5l Flaschen Schwarzbier gefüllt sowie einer kleingeschnittenen großen Zwiebel und einer geschnibbelten Karotte. Sollte die GT hier mal nicht wie gewünscht hochschnellen (meine blieb irgendwo bei 150° plötzlich hängen trotz 100% offener Lüftung), einfach mal den Deckel abmachen und die Asche vorsichtig von den Kohlen pusten. Mit dem dicken Minio-Ring und Auffangschale ist der Luftzug nicht wirklich optimal.
In der Zwischenzeit wurde der Knödel aus dem Beitrag von XSpiderPigX zubereitet, der etwas an einen Serviettenknödel erinnert. Eine perfekte Beilage zum Krusti. Für 3 Personen habe ich 3 Laugenstangen, 2 kleine Zwiebeln und Salz, Pfeffer, Petersilie, Muskat und Milch nach Augenmaß verwendet. Bei 160° Ober-Unterhitze ging es gegen 11:50 in den unvorgeheizten BO für ca. 40 Minuten. Hier noch vor der Runde im BO.
Bei ca. 170° hieß es für dem Braten ab in die Kugel. Dem Salzbad entsprungen bekam die Krustenseite nochmal ordentlich Salz zwischen die Rautenritzen gerieben und zack, war auch schon der Deckel drauf!
Nach ca. 1 Stunde habe ich das Funkthermometer vom GT Messapparatus zum KT Messer umgewandelt (KT lag bei ca. 42°). Außerdem habe ich eine gute Menge des Suds aus der Schwedenschale abgeschöpf, der als Fond für die Schwarzbier-Sauce dienen sollte.
Für die Sauce wurden 2 EL Puderzucker karamellisiert, die dann mit einem 1EL Tomatenmark ganz kurz angebraten wurden um sofort mit einem guten Schuss Schwarzbier abgelöscht zu werden. Nachdem die Masse auch stark eingekocht war, wurde noch einmal mit einem guten Schuss Schwarzbier abgelöscht und ein guter Teil des gesiebten Fonds (ich schätze mal 200-300ml) dazugegeben. Da das Ganze durch das viele Bier noch sehr herb war und Salz fehlte, gab ich noch ca. 250 ml Wasser hinzu und schmeckte die Sauce mit ordentlich braunem Zucker und Gemüsebrühepulver ab. Dann durfte sie noch etwas einkochen. Für eine sämigere Konsistenz kam am Schluss noch etwas kalt angerührte Speisstärke hinzu.
Nach ca. 1,5 Stunden Grillzeit machte ich noch einem 3/4 gefüllten AKZ Feuer unterm Hintern, um genügend Hitzematerial für das Aufpoppen der Kruste zu haben. Bei einer KT von 65° kamen die restliche Kohlen hinzu und der Krusti kam ins Schwitzen. Bei 70° wurde die Kruste 1x mit einer Salzlake gemoppt.
Als 72° erreicht waren, wurde das Projekt für beendet erklärt und der Kollege durfte vom Grill. Beim nächsten Mal fange ich schon bei 60°-62° mit den Zusatzkohlen an, um einen noch besseren Pop-Effekt zu erzielen.
Leicht gepoppt war die Kruste und knusprig sowieso! Der Braten selber ist auch schön saftig geblieben.
Bei den Tellerbildern war die Vorfreude wohl schon zu groß! Drei geschossen, eins verwackelter als das andere.

Fazit: Lecker, lecker und lecker. Und preislich unschlagbar! Selbst mit Bier, Kohle, Laugenbrezeln etc. miteingerechnet kommt man pro Nase mit ca. 5€ davon, für ein hammermäßiges Mahl.
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....von mir volle Punktzahl...schaut super lecker aus