Liebe Grillsportler,
nachdem wir nun im dritten Anlauf einen reproduzierbaren, bequemen und geschmackvollen Weg zur eigenen Pizza gefunden haben, möchte ich diesen hier gerne dokumentieren, vielleicht ist der eine oder andere gute Tipp für einen ODC oder Pizzastein Sportler dabei.
Hardware:
- ODC Ascona
- ODC Pizzastein (teuer, aber gut, weil rund)
Software:
- Teigrohlinge, tiefgefroren aus der Metro, 300 gr / Stück
- Tomaten-Sugo, selbstgemacht
- Büffelmozzarella
- (feinblättriger) Basilikum
Unsere ersten beiden (undokumentierten) Versuche waren nicht optimal; im ersten Anlauf haben wir den Teig selbstgemacht, im zweiten Anlauf mit den Metro Rohlingen haben wir diesen zu wenig Zeit gegeben.
Insgesamt hatten wir als Anfänger mit der Klebrigkeit des Teiges Probleme, also das Aufbringen auf den Stein fiel uns nicht sehr leicht. Trotz aller (angelesenen) Tipps: Mehl Tipo 00 verwenden, ggf. Maisgrieß und/oder Mehl nochmals vor dem Einschiessen, etc...
Als praktibel für uns hat sich nun erwiesen, den tiefgefrorenen Teig (sehr spät) abends in einer Schüssel bei Zimmertemp gehen zu lassen, am nächsten Morgen dann in den Kühli, so kann er dann irgendwann tagsüber wunderbar verarbeitet werden.
Als Anfänger haben wir heute auch 2 Verfahren angewendet: mit Backpapier und mit Vorbacken; Details dazu in der Bilderreihe.
Büffelmozzarella ist anstelle von Mozzarella aus Kuhmilch aus unserer Sicht nicht zwingend notwendig auf einer Pizza; der geschmackliche Vorteil, der bei Tomaten/Mozzarella Salat deutlich wird, ist bei Pizza aus unserer Sicht nicht mehr so immens. Vielleicht gibt es da noch Steigerungsmöglichkeiten beim Einkauf, Tipps sind jederzeit willkommen!
Ascona Handling:
Den Stein mittig platzieren, 15 Minuten vorheizen, mit dem großen Brenner auf Vollgas, genügt übrigens vollkommen.
Sehr sinnvoll: Nehmt den großen Trichter komplett raus, also weder Vulkan noch Trichterstellung, ich nenne diesen Modus "open air"
.
Bringt sowohl den Stein auf Temperatur UND eine passable Oberhitze.
Backzeit:
ca. 7 Minuten, bzw. 90 Sekunden Vorbacken plus ca. 6 Minuten Ausbacken.
Durch die Lüftungsschlitze im Ascona kann man das optisch ganz gut überwachen.
Ok, ok, ihr wollt Bilder, here we go:
Aus Teigchengröße A...
wird Doppel D
, wie gesagt über Nacht.
Der verwendete Mozzarella
Probant A: auf Backpapier...
...dieses sollte auf keinen Fall über den Stein hinausragen, daher der runde Zuschnitt
Ergebnis: wir waren zufrieden, für eine Gasi Pizza ganz ordentlich.
Frischer Basilikum oben drauf, ggf. Olivia, sehr lecker!
Probant B: 90 Sekunden vorbacken...
...der Teig zieht schon leicht an...
...die Sugo versuppt den Teig kaum noch.
Hier schon das Endergebnis...
...und runter damit.
Der Teig war gleichmäßig ausgebacken, auch der Boden war klasse.
Wieder Basilkum oben drauf...
...Anschnitt - lecker war's - knusprig und fluffig zugleich!
Fazit:
Probant B war insgesamt knuspriger, wie erwartet; außerdem kann in dieser Variante auch mehr Soße aufgebracht werden , ohne den Boden komplett zu durchfeuchten.
Probant A ist (noch) einfacher in der Verarbeitung, bietet sich vielleicht an, wenn (unter Stress) diverse Belegungen von wechselndem Personal vorgenommen werden. Auf jeden Fall hier mit Geling-Garantie.
Beide Varianten sind keine echten Profi Verfahren, aber wir hatten keinen Stress mit dem Teig und es hat hervorragend geschmeckt. Natürlich haben wir Luft nach oben: sei es dünnerer Teig, selbstgemachter Teig, oder gar mittels HBO.
Wir bleiben dran...
nachdem wir nun im dritten Anlauf einen reproduzierbaren, bequemen und geschmackvollen Weg zur eigenen Pizza gefunden haben, möchte ich diesen hier gerne dokumentieren, vielleicht ist der eine oder andere gute Tipp für einen ODC oder Pizzastein Sportler dabei.
Hardware:
- ODC Ascona
- ODC Pizzastein (teuer, aber gut, weil rund)
Software:
- Teigrohlinge, tiefgefroren aus der Metro, 300 gr / Stück
- Tomaten-Sugo, selbstgemacht
- Büffelmozzarella
- (feinblättriger) Basilikum
Unsere ersten beiden (undokumentierten) Versuche waren nicht optimal; im ersten Anlauf haben wir den Teig selbstgemacht, im zweiten Anlauf mit den Metro Rohlingen haben wir diesen zu wenig Zeit gegeben.
Insgesamt hatten wir als Anfänger mit der Klebrigkeit des Teiges Probleme, also das Aufbringen auf den Stein fiel uns nicht sehr leicht. Trotz aller (angelesenen) Tipps: Mehl Tipo 00 verwenden, ggf. Maisgrieß und/oder Mehl nochmals vor dem Einschiessen, etc...
Als praktibel für uns hat sich nun erwiesen, den tiefgefrorenen Teig (sehr spät) abends in einer Schüssel bei Zimmertemp gehen zu lassen, am nächsten Morgen dann in den Kühli, so kann er dann irgendwann tagsüber wunderbar verarbeitet werden.
Als Anfänger haben wir heute auch 2 Verfahren angewendet: mit Backpapier und mit Vorbacken; Details dazu in der Bilderreihe.
Büffelmozzarella ist anstelle von Mozzarella aus Kuhmilch aus unserer Sicht nicht zwingend notwendig auf einer Pizza; der geschmackliche Vorteil, der bei Tomaten/Mozzarella Salat deutlich wird, ist bei Pizza aus unserer Sicht nicht mehr so immens. Vielleicht gibt es da noch Steigerungsmöglichkeiten beim Einkauf, Tipps sind jederzeit willkommen!
Ascona Handling:
Den Stein mittig platzieren, 15 Minuten vorheizen, mit dem großen Brenner auf Vollgas, genügt übrigens vollkommen.
Sehr sinnvoll: Nehmt den großen Trichter komplett raus, also weder Vulkan noch Trichterstellung, ich nenne diesen Modus "open air"
.Bringt sowohl den Stein auf Temperatur UND eine passable Oberhitze.
Backzeit:
ca. 7 Minuten, bzw. 90 Sekunden Vorbacken plus ca. 6 Minuten Ausbacken.
Durch die Lüftungsschlitze im Ascona kann man das optisch ganz gut überwachen.
Ok, ok, ihr wollt Bilder, here we go:
Aus Teigchengröße A...
wird Doppel D
Der verwendete Mozzarella
Probant A: auf Backpapier...
...dieses sollte auf keinen Fall über den Stein hinausragen, daher der runde Zuschnitt
Ergebnis: wir waren zufrieden, für eine Gasi Pizza ganz ordentlich.
Frischer Basilikum oben drauf, ggf. Olivia, sehr lecker!
Probant B: 90 Sekunden vorbacken...
...der Teig zieht schon leicht an...
...die Sugo versuppt den Teig kaum noch.
Hier schon das Endergebnis...
...und runter damit.
Der Teig war gleichmäßig ausgebacken, auch der Boden war klasse.
Wieder Basilkum oben drauf...
...Anschnitt - lecker war's - knusprig und fluffig zugleich!
Fazit:
Probant B war insgesamt knuspriger, wie erwartet; außerdem kann in dieser Variante auch mehr Soße aufgebracht werden , ohne den Boden komplett zu durchfeuchten.
Probant A ist (noch) einfacher in der Verarbeitung, bietet sich vielleicht an, wenn (unter Stress) diverse Belegungen von wechselndem Personal vorgenommen werden. Auf jeden Fall hier mit Geling-Garantie.
Beide Varianten sind keine echten Profi Verfahren, aber wir hatten keinen Stress mit dem Teig und es hat hervorragend geschmeckt. Natürlich haben wir Luft nach oben: sei es dünnerer Teig, selbstgemachter Teig, oder gar mittels HBO.
Wir bleiben dran...
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