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Lieber groß oder klein?

NichtBatman

Militanter Veganer
Titel:
Lieber groß oder klein?​
WO wird gegrillt?:
Terrasse, Mietwohnung, "tolerante" Nachbarn​
WO steht der Grill?:
steht der Grill im Freien​
MIT WELCHEN Brennmittel soll gegrillt werden?:
Kohle​
WIE OFT wird gegrillt?:
1x die Woche​
WIE soll gegrillt werden?:
[80] % direkt -> Anteil in Prozent
[20] % indirekt -> Anteil in Prozent
[5] % low 'n slow -> Anteil in Prozent (Nie gemacht, Interesse ist da es zu probieren)
[95] % schnell -> Anteil in Prozent (Wir würden gerne spontan grillen können, d.h. 1-2h Vorlaufzeit)​
WAS soll gegrillt werden?:
[50] % Fleisch -> Anteil in Prozent
[0] % Fisch -> Anteil in Prozent
[30] % Gemüse -> Anteil in Prozent
[20] % sonstiges -> Anteil in Prozent (Käse)​
UNBEDINGT erforderliche Features:
Rost: Edelstahl​
WIEVIELE Personen sollen begrillt werden?:
1-5​
Wie hoch ist dein BUDGET?:
€300​
WAS gefällt dir? WAS suchst Du?:
Kugel​
WELCHE Grills habe ich mir schon angeschaut? Was gefällt mir daran? Was nicht?:
Nachdem ich gerne mal indirektes Grillen probieren würde und evtl. auch low&slow, denke ich, dass ich eine etwas größere Grundfläche benötige, richtig?
Daher hab ich mir den Weber Master-Touch GBS 57 angeschaut, da er in einem anderen Thread empfohlen wurde. Was mir besonders gefällt ist die Möglichkeit den Deckel am Grill "abzulegen" (wenn ich "Deckelhalter Tuck-Away" richtig verstehe). Da bei uns wenig Fläche zur Verfügung steht wäre das sehr hilfreich. Wofür steht "GBS"?
Ebenfalls angeschaut habe ich mir den Original Kettle Premium 47, der ja nun auch deutlich kleiner ist. Aber ist er zu klein? Wie steht es mit dem Deckel, wohin damit, wenn man den Grill offen hat?
Andererseits habe ich mich auch bei Rösle (No. 1 Sport Fxx) umgeschaut, da ist das mit dem Deckel wohl kein Problem, da er ein Scharnier hat. Ist er dadurch nicht eventuell auch mal im Weg?​
DIES müsst ihr noch wissen!:
Ich bin ein Freund von Qualität und habe die Einstellung "wer billig kauft, kauft zweimal". Andererseits bin ich auch der Meinung ein Fahranfänger sollte keinen Porsche fahren.
Da ich eher unerfahren bin, was Grillen angeht - also mehr als "Fleisch drauf, wenden, Fleisch runter" gab es in meiner Welt bisher nicht - weiß ich nicht, ob es gleich ein Grill für 300€ sein muss.

Zu mir: Ich bin Student, Mitte zwanzig und vor einem Jahr mit meiner Partnerin zusammengezogen. Sie kocht sehr gerne und bereit auch köstliche Marinaden für Grillfleisch. Damit dies auch gewürdigt werden kann, möchte ich meine Grillfertigkeiten verbessern. Dazu wollen wir uns mal einen richtigen Grill zulegen, der nicht nach dem ersten Winter auseinanderfällt.​
 
Eins vorweg: Deine Eingangsfrage ist in diesem Form völlig deplatziert :muhahaha: denn hier wird dir keiner empfehlen was kleines zu nehmen. Und auch ich würde dir auf alleFälle nen 57cm empfehlen. Mit Weber und Rössle bist sicher gut unterwegs. Und wenn dein Motto bestand haben soll, kauf dir gleich was vernünftiges. Als sehr begeisterter Napoleon-Besitzer werf ich noch den Napi Pro22-Leg in die runde. Deckel mit Scharnier, da sind viele Tuck-AwayBesitzer neidisch. Stört auch nicht wenn er offen steht. Perfekt wenn mal was größeres im grill Platz haben muss. Und als Schmankerl oben drauf gibt's noch nen massiven gussrost obendrauf.

Viel Spaß beim aussuchen
Peter
 
Warum würdest du mir "auf alle Fälle" einen 57cm Grill empfehlen? Klar, man hat mehr Platz, aber braucht man den? Wie sind so die Verhältnisse beim indirekten Grillen? Wie viel % der Fläche bleiben für Grillgut?
Meistens werden wir für 4 Leute grillen. Wahrscheinlich nie über 8 Personen.
 
Servus,
beim direkten Grillen, speziell von Nackensteaks, Bauch, Grillfackeln usw., ist die große Fläche nicht so wichtig.

Fängst du jedoch an dich mit der Materie weiter zu beschäftigen, so wirst du schnell beginnen die Grillfläche in Zonen einzuteilen.
Das heißt du schüttest einen großen Haufen mit Kohlen (sehr heiß anbraten) unter eine Drittel des Rostes etwas weniger (anbraten gar ziehen) unter das andere und eine drittel lässt du frei. (gar ziehen/ruhen)

Nun wirst du schnell feststellen, das auch ein 57er Rost gar nicht mehr so viel Fläche bietet.


Wenn du dann anfängst dich mit dem indirekten Grillen zu beschäftigen, dann kommt einen der Rost gleich nochmal kleiner vor.
Verwendet man einen Minion Ring bleiben einem ca. noch 50-60% der Grillfläche für Grillgut über.
 
Hatte vor meinem Genesis auch die 57er Kugel...
Schau dich mal nach dem Pizza/Rotiaufsatz für die 57er Kugel um... Wirst du mögen :P Den gibts für den kleinen nicht

Grüße
 
Ich war vor 1,5 Jahren genau in der gleichen Situation. Endlich mal n vernünftiger Grill und nicht so n Tankstellendreibeinsäulenflachgrill.
Und ich habe mir auch gedacht, wer billig kauft kauft 2x. Und so hab ich mich (auch und vorallem hier) über die möglichen Kandidaten informiert. Rausgekommen ist der Napi Pro22k-Leg und ich liebe ihn.

Wie in meinem anderen Post hier kauf ich mir wahrscheinlich jetzt nen Gasi. Der UDS ist schon in Planung und einen Dutch-Oven nenn ich auch schon mein.

Das geht ruckizucki, dass Dich das Grillfieber packt und du viele neue Sachen ausprobieren möchtest. Noch einen Tipp: Meld Dich hier wieder ab und schau hier nie mehr rein, dann wirst mit einem Grill glücklich bleiben. Andernfalls fang schonmal zum sparen an :gs-rulez:

Deshalb kauf Dir n wertiges 57er Grillgerät. Den haste trotz Erweiterung immermal wieder im Einsatz.

Ich spreche (glücklicherweise) jetzt aus Erfahrung.

Gruß
Peter
 
Servus,
beim direkten Grillen, speziell von Nackensteaks, Bauch, Grillfackeln usw., ist die große Fläche nicht so wichtig.
....
Auch diese Aussage halte ich für sehr gewagt...
ICH hätte das nicht geschrieben! Warum? wenn du besser grillen kannst, wirst du nicht dein Fleisch auf der Glut so lange drehen bis es innen trocken und außen schwarz ist.
Sondern in der hälfte der Kugel Glut haben und dort deine Röstaromen (Färbung der Oberfläche) erzeugen. dann legst du die Stücker in den indirekten Bereich. also auf die Seite, wo keine Kohle unter dem Grillgut ist.
So kannst du innen durch und saftig und außen kross realisieren. Das kostet aber auch Platz auf dem Rost....
Wenn du alleine bist, kein Thema, aber mit 5Personen... da ist ein 47er schon schnell klein...

Warum soll es aber ein Holzkohle grill sein, wenn du 95% direkt grillst? Einen geschmacklichen Unterschied macht das nicht und der Gasi ist in 10min Grillfertig, das schaffst du mit Kohle nicht ;-)
Ich würde mir an deiner Stelle mal den Outdoorchef anschauen... das Trichtersystem ist schon klasse, auch wenn ich es noch nie selbst genutzt hab.
 
Auch diese Aussage halte ich für sehr gewagt...
ICH hätte das nicht geschrieben! Warum? wenn du besser grillen kannst, wirst du nicht dein Fleisch auf der Glut so lange drehen bis es innen trocken und außen schwarz ist.
Sondern in der hälfte der Kugel Glut haben und dort deine Röstaromen (Färbung der Oberfläche) erzeugen. dann legst du die Stücker in den indirekten Bereich. also auf die Seite, wo keine Kohle unter dem Grillgut ist.
So kannst du innen durch und saftig und außen kross realisieren. Das kostet aber auch Platz auf dem Rost....
Wenn du alleine bist, kein Thema, aber mit 5Personen... da ist ein 47er schon schnell klein...

Warum soll es aber ein Holzkohle grill sein, wenn du 95% direkt grillst? Einen geschmacklichen Unterschied macht das nicht und der Gasi ist in 10min Grillfertig, das schaffst du mit Kohle nicht ;-)
Ich würde mir an deiner Stelle mal den Outdoorchef anschauen... das Trichtersystem ist schon klasse, auch wenn ich es noch nie selbst genutzt hab.

Bitte meinen vorherigen Post komplett lesen.
In der zweiten Zeile wird genau das schon beschrieben was du hier auch schreibst.
 
Ich habe mit einer 57cm Kugel angefangen, weil sie in meinen Augen der perfekte Allrounder ist. Du kannst direkt grillen aber auch viele indirekte Sachen machen. Gerade für deine Personenanzahl ist die 57cm Kugel mehr als perfekt. Die 47cm Kugel habe ich nicht genommen, weil es da weniger Zubehör gibt und man doch schneller an seine Grenzen stößt. Gerade im indirekten Bereich. Ein Freund von uns hat sich nach der 47er Kugel ncoh den 57er Master Touch gekauft, weil er auch mal 2 PP ohne viel Aufwand machen wollte. Ich würde dir den Master Touch GBS Special Edition empfehlen. GBS steht für Gourmet BBQ System oder so ähnlich. Dann hat dein Grillrost in der Mitte einen Rost den man heraus nehmen kann. Special Edition war für mich wichtig, weil du dann einen Edelstahlrost hast. Bei dem normalen Master Touch ist es ein Chromrost. Nicht sehr zu empfehlen.
@hangingloose hat natürlich recht: Ein Gasgrill ist eine tolle Alternative, gerade wenn du am liebsten Spontan grillst. Ich habe inzwischen einen Napoleon Travel Q pro285 für die Quickies wie Burger, Würstchen etc. Anschalten kurz vorheizen und dann rauf. Ausschalten n bisschen sauber machen fertig. Und der TravelQ lässt auch schnell mal mitnehmen, wenn wir im Park oder am See grillen wollen. Für Alles andere nehme ich allerdings die Kugel oder meinen WSM wenn es dann doch mal mehr wird.

Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen und ahbe dich nicht noch mehr verwirrt.

Viele Grüße
Kerstin
 
Ich empfehle auch eine 57 Kugel.
Damit steht dir so gut wie die ganze Welt offen.

Hat man so ein Ding mal, will man einfach immer mal was anderes auftischen.
Da ist dann der Punkt erreich wo Platz Gold wert ist.
 
Empfehle dir auch eine 57er Kugel.

Und wenn du dir ein Metallblech rund zuschneidest, und auf den Kohlerost legst,
hast du auch schon deinen ersten windgeschützten DO-Tisch. ;)

Gruß
Peter
 
Ich bin Besitzer eines 47er von Weber. Ich sag mal so: grundsätzlich kann der alles, was der Große auch kann. Habe auch schon Ribs low&slow drauf gemacht mit einem guten Ergenis. Aber: Das ist schon etwas mühevoll und vor allem kriegt man damit keine fünf Leute satt. Einen 47er würde ich aus meiner Erfahrung heraus empfehlen für direktes Grillen für 2-4 Personen, indirekt sowie low&slow für 2. Man sollte ja auch bedenken, dass man nicht nur das Fleisch, sondern vielleicht auch ne Beilage unter bringen möchte.

Bereits angesprochen wurde Zubehör. Da gibt es einfach so gut wie nichts für den 47er. Ob man da Bedarf hat, ist natürlich was anderes. Aber mit dem 57er ist man halt nicht nur was das Grillen an sich angeht zukunftssicher aufgestellt.

Ich werde sicherlich früher oder später einen 57er Anschaffen und den kleinen nur noch fürs Flachgrillen im kleinen Kreis nutzen.
 
Bitte meinen vorherigen Post komplett lesen.
In der zweiten Zeile wird genau das schon beschrieben was du hier auch schreibst.
Jep, bei zweiten Durchlesen, hab ich das dann auch so verstanden...
Dachte du meinst deinen zweiten Abschnitt für Braten ... Der erste Satz (den ich zitiert hatte) war halt einfach so markant, das ich den zweiten Teil nicht darauf bezogen hatte.
 
Natürlich die 57er Weber kugel . Platz kann Mann nie genug haben, außer noch mehr Platz .
Die Dinger sind einfach durchdacht. Und wenn du alle Schieber zumachst ist die Kohle aus .
Habe die spezial Edition 2015 GBS , will die nicht mehr missen .
 
Gut, nachdem geklärt ist, dass es 57cm (bzw 60) werden, ist noch eine Frage offen: Welcher?

Weber Master-Touch GBS:
pro: inkl. Pizzastein, herausnehmbarer Teil des Grillrostes
contra: kein Deckelscharnier

Rösle Sport F60:
pro: Deckelscharnier
contra: nicht klappbarer oder zerlegbarer Grillrost, Zubehör für 60cm ist nicht Standard, soweit ich das in diesem Forum gelesen habe

Napoleon Pro22K:
pro: Deckelscharnier, höhenverstellbarer Gusseisen-Rost (das ist ein Vorteil, oder rostet der zu leicht?)
contra: 30€ mehr

Habe ich noch etwas wichtiges übersehen?

Zum Thema Gas: Meiner Freundin ist es sehr unwohl mit Gas zu grillen, wegen den Gefahren die Gas als Brennstoff mit sich bringt. (undichte Flasche im Keller... Erstickung, Explosion usw.) Außerdem ist es für uns ohne Auto schwierig an neue Flaschen zu kommen (Gewicht!), während ein 3/5kg Kohlesack leichter zu bewegen ist.
 
Also eine 5kg Flasche kann jede Frau nachhause tragen... ist leichter als ein Kasten Bier :p

Würde zum Weber oder Napi greifen :)
 
Die Flasche(n) sollten möglichst an einem gut durchlüfteten Ort gelagert werden. Die Gasflaschen sind aber schon so konstruiert dass bei Sachgemäßer Benutzung nichts passieren kann.
 
Nummer größer schadet nie. Bei entsprechender Benutzung wird auch der Mehrpreis immer egalisiert
 
Gut, nachdem geklärt ist, dass es 57cm (bzw 60) werden, ist noch eine Frage offen: Welcher?

Weber Master-Touch GBS:
pro: inkl. Pizzastein, herausnehmbarer Teil des Grillrostes
contra: kein Deckelscharnier

Rösle Sport F60:
pro: Deckelscharnier
contra: nicht klappbarer oder zerlegbarer Grillrost, Zubehör für 60cm ist nicht Standard, soweit ich das in diesem Forum gelesen habe

Napoleon Pro22K:
pro: Deckelscharnier, höhenverstellbarer Gusseisen-Rost (das ist ein Vorteil, oder rostet der zu leicht?)
contra: 30€ mehr

Habe ich noch etwas wichtiges übersehen?

Zum Thema Gas: Meiner Freundin ist es sehr unwohl mit Gas zu grillen, wegen den Gefahren die Gas als Brennstoff mit sich bringt. (undichte Flasche im Keller... Erstickung, Explosion usw.) Außerdem ist es für uns ohne Auto schwierig an neue Flaschen zu kommen (Gewicht!), während ein 3/5kg Kohlesack leichter zu bewegen ist.

Ich hatte vorher nen 60er Rösle und bin zum 57er Weber MT GBS gewechselt. Wenn ich das Gerät nicht hin und wieder eine schmale Holztreppe in den Garten runter und danach wieder hoch tragen müsste, wäre ich zu gern beim 60er Rösle geblieben. Das mit dem Deckelscharnier hat schon was - da nervt mich der Weber. Genauso wie mich das GBS nervt - macht den ganzen Rost wg. nochmehr Verwinklung recht schwer zu reinigen. Allerdings mach ich auch nur long jobs bzw. low and slow auf der Kugel - für Kurzgebratenes (Flachgrillen) nehm ich einen Thüros.
 
57 cm ! Es gibt einfach das meiste Zubehör dafür. Fürs Direktgrillen ist die größe nicht so wichtig, aber da ist es auch von Vorteil wenn man indirekte Zonen hat um warm zu halten oder das Fleisch weg zu ziehen wenn zuviel Fett in die Kohlen tropft und der halbe Grill in Flammen steht :)
 
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