Immer wieder schwappt dieses legendäre Rezept aus Kolumbien in Wellen durch die Grillgemeinde. Also habe ich es ausprobiert.
1. Der Rand ist völlig übergart - jedoch trotzdem saftig und zart. Eines der besten Rinderfilets, die ich gegessen habe. Man sieht übrigens ganz gut, wie sehr das Salz die Muskelfasern "lockert".
2. Endlich ein relativ großes Stück Fleisch, welches einfach nur direkt gegrillt wird - nach genau 18 Minuten ist das Filet perfekt. Die Kerntemperatur betrug 55 °C.
Die Zubereitung: Ein Rinderfilet wird in ein zuvor dick mit Salz (und Kräutern) bestreutes Baumwolltuch eingerollt und verschnürt. Dann legt man es auf die glühenden Kohlen. Nach ein- (bis zwei-) mal wenden ist es fertig.
Bei zahlreichen Videos und Anleitungen habe ich Tipps zur Zubereitung gesehen, die meiner Meinung nach für ein gutes Ergebnis eher hinderlich sind (oftmals sah das Ergebnis auch entsprechend aus). Ich würde Folgendes beachten:
- Das Fleisch sollte direkt nach dem Einpacken auf dem Grill landen und vorab nicht längere Zeit liegen. Den Grill also vorher vorbereiten.
- Das Tuch sollte nicht gewässert werden (feuchte Hitze ist effektiver als trockene). Außerdem entsteht mit dem Salz zusammen eine Riesensauerei. Tuch und Küchenband am besten aus Baumwolle.
- Ich verwende grobes Meersalz, da feines Salz nach dem Garprozess nur sehr schwer wieder zu entfernen ist. Die Oberfläche des Fleisches ist dann beim Servieren jedoch zu salzig.
- Für eine bessere Optik kann man das Filet nach dem Auspacken noch einmal kurz rundherum anbraten. Dadurch wird die Bräunung gleichmäßiger.
- Trotz direkten Grillens hilft ein Deckel, um die eventuell entstehenden Flammen zu kontrollieren.
- Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen, dann dünn aufschneiden. Keine Beilagen! Keine Saucen!
Noch mehr Bilder mit Anleitung:
http://besserbissen.de/blog-2/files/lomo-al-trapo.html
Gruß, Torsten
1. Der Rand ist völlig übergart - jedoch trotzdem saftig und zart. Eines der besten Rinderfilets, die ich gegessen habe. Man sieht übrigens ganz gut, wie sehr das Salz die Muskelfasern "lockert".
2. Endlich ein relativ großes Stück Fleisch, welches einfach nur direkt gegrillt wird - nach genau 18 Minuten ist das Filet perfekt. Die Kerntemperatur betrug 55 °C.
Die Zubereitung: Ein Rinderfilet wird in ein zuvor dick mit Salz (und Kräutern) bestreutes Baumwolltuch eingerollt und verschnürt. Dann legt man es auf die glühenden Kohlen. Nach ein- (bis zwei-) mal wenden ist es fertig.
Bei zahlreichen Videos und Anleitungen habe ich Tipps zur Zubereitung gesehen, die meiner Meinung nach für ein gutes Ergebnis eher hinderlich sind (oftmals sah das Ergebnis auch entsprechend aus). Ich würde Folgendes beachten:
- Das Fleisch sollte direkt nach dem Einpacken auf dem Grill landen und vorab nicht längere Zeit liegen. Den Grill also vorher vorbereiten.
- Das Tuch sollte nicht gewässert werden (feuchte Hitze ist effektiver als trockene). Außerdem entsteht mit dem Salz zusammen eine Riesensauerei. Tuch und Küchenband am besten aus Baumwolle.
- Ich verwende grobes Meersalz, da feines Salz nach dem Garprozess nur sehr schwer wieder zu entfernen ist. Die Oberfläche des Fleisches ist dann beim Servieren jedoch zu salzig.
- Für eine bessere Optik kann man das Filet nach dem Auspacken noch einmal kurz rundherum anbraten. Dadurch wird die Bräunung gleichmäßiger.
- Trotz direkten Grillens hilft ein Deckel, um die eventuell entstehenden Flammen zu kontrollieren.
- Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen, dann dünn aufschneiden. Keine Beilagen! Keine Saucen!
Noch mehr Bilder mit Anleitung:
http://besserbissen.de/blog-2/files/lomo-al-trapo.html
Gruß, Torsten
