Nach einigen "Standard" 3-2-1 ribs, habe ich mich dazu entschlossen, mal was anders
zu probieren.
Ich bin nach einigen Recherchen auf die amazingribs.com Seite gekommen und habe mir dort
die "Last meal ribs" angesehen. Die dort beschriebene Technik war eigentlich ganz anders,
als ich meine ribs bisher machte. Da dachte ich mir, ich probiere die mal.
Griller und Kohlenausrichtung.
Ich benutze einen Weber Kugelgrill und seit ich angefangen habe ribs darauf zu machen,
habe ich eigentlich immer einen Minon-Ring gemacht.
Bei der Methode von Meathead kommen die angezündeten Kohlen auf die nicht angezündeten.
Also quasi einen Haufen angezündete Kohlen auf einen nicht angezündeten.
..und da fingen die Probleme eigentlich schon an. Meathead schreibt, dass er jeweils einen 1/2 Anzündkamin dafür nimmt (also 1/2 für angezündete und 1/2 für nicht angezündete) um die notwendigen 225°F zu erreichen. Das habe ich dann auch gemacht, aber bei mir ging das mehr
auf die 350°F. Selbst wenn ich den Grill unten fast ganz zu machte.
Hab dann einfach angefangen, die glühenden Kohlen wieder zurück in den Kamin zu befördern.
Somit hatte ich dann zum Schluss ca. 1/2 Kamin Kohlen gesamt (also 1/4 glühende und 1/4 nicht angezündete). Das reichte zwar dann für die 225°F, die Temperatur hielt sich aber nur ca. 3 Stunden und dann musste ich nachheizen. Gefiel mir überhaupt nicht. Ansonsten war die Temperatur zwar regelbar aber musste ständig nachjustiert werden. Vielleich wäre neben hinlegen besser gewesen. Keine Ahnung was die Amis da für Kohlen oder Anzündkamine verwenden, aber mit einem Weber Anzündkamin und den Weber Premium Kohlen geht das nicht gut.
Was wurde beim Fleisch anders gemacht:
Die ribs wurden nach dem "trimmen" mit Öl bestrichen. Das tat ich vorher auch noch nie.
Das fand ich nicht so schlecht. Des Weiteren wurden sie nicht über Nacht in den Kühlschrank gelegt,
sondern nur für 1 – 2 Stunden. Anmerkung: Auf der amazingribs.com Seite gibt es einen interessanten Bericht, wo gezeigt wird, wie wenig Marinaden ins Fleisch einziehen.
Was war noch anders:
Keine 3 Phasen für die ribs. Also nur Phase 1. Ribs rein und 3-4 Stunden drinnen lassen.
Wobei nach ca. 1,5 - 2 Stunden die Positionen der Stücke am Grill vertauscht werden, sodass die Stücke gleichmäßig durch werden.
Endergebnis:
Nach etwas mehr als 3,5 Stunden nahm ich die Teile dann raus. Da es aber keine 2te Phase (Jehova Phase) gab, waren sie zwar durch, aber noch sehr Bissfest. Keine Ahnung wie die Amis die essen,
aber ich hab sie lieber etwas zarter.
Das Rub (Meathead's Memphis Dust) war sehr gut und, dass ist sicherlich ein Vorteil, blieb schön
auf den ribs. Es bildete sich eine schöne Kruste. Das würde ich mal als ein Vorteil sehen. Ist aber Geschmackssache.
Wie gesagt, geschmacklich waren sie definit ok. Ehrlich gesagt war ich schon ziemlich oft bei den
Amis, aber leider habe ich noch nie ribs gegessen. Also kann ich gar nicht sagen, wie die eigentlich schmecken bzw. welche Konsistenz die haben müssen.
Mir ist dann zum Schluss noch eingefallen, der piepegal thread zum Grillen des pulled pork. Also mit den ribs kann man eigentlich schon viel machen oder auch nicht.
Schmecken tun sie bald einmal gut. Das auf Zucker aufgebaute rub schmeckt oder schmeckt nicht.
Meathead's Memphis Dust
Ribs mit Öl bestrichen
Ab in den Kühlschrank ohne Folie für 2 Stunden
Es werde Licht
Nach den 2 Stunden im Kühlschrank
Achja, da fingen sie an, die Probleme
Lang hatte es gedauert, aber dann waren es doch 225°F
..und da waren sie auch schon fertig
zu probieren.
Ich bin nach einigen Recherchen auf die amazingribs.com Seite gekommen und habe mir dort
die "Last meal ribs" angesehen. Die dort beschriebene Technik war eigentlich ganz anders,
als ich meine ribs bisher machte. Da dachte ich mir, ich probiere die mal.
Griller und Kohlenausrichtung.
Ich benutze einen Weber Kugelgrill und seit ich angefangen habe ribs darauf zu machen,
habe ich eigentlich immer einen Minon-Ring gemacht.
Bei der Methode von Meathead kommen die angezündeten Kohlen auf die nicht angezündeten.
Also quasi einen Haufen angezündete Kohlen auf einen nicht angezündeten.
..und da fingen die Probleme eigentlich schon an. Meathead schreibt, dass er jeweils einen 1/2 Anzündkamin dafür nimmt (also 1/2 für angezündete und 1/2 für nicht angezündete) um die notwendigen 225°F zu erreichen. Das habe ich dann auch gemacht, aber bei mir ging das mehr
auf die 350°F. Selbst wenn ich den Grill unten fast ganz zu machte.
Hab dann einfach angefangen, die glühenden Kohlen wieder zurück in den Kamin zu befördern.
Somit hatte ich dann zum Schluss ca. 1/2 Kamin Kohlen gesamt (also 1/4 glühende und 1/4 nicht angezündete). Das reichte zwar dann für die 225°F, die Temperatur hielt sich aber nur ca. 3 Stunden und dann musste ich nachheizen. Gefiel mir überhaupt nicht. Ansonsten war die Temperatur zwar regelbar aber musste ständig nachjustiert werden. Vielleich wäre neben hinlegen besser gewesen. Keine Ahnung was die Amis da für Kohlen oder Anzündkamine verwenden, aber mit einem Weber Anzündkamin und den Weber Premium Kohlen geht das nicht gut.
Was wurde beim Fleisch anders gemacht:
Die ribs wurden nach dem "trimmen" mit Öl bestrichen. Das tat ich vorher auch noch nie.
Das fand ich nicht so schlecht. Des Weiteren wurden sie nicht über Nacht in den Kühlschrank gelegt,
sondern nur für 1 – 2 Stunden. Anmerkung: Auf der amazingribs.com Seite gibt es einen interessanten Bericht, wo gezeigt wird, wie wenig Marinaden ins Fleisch einziehen.
Was war noch anders:
Keine 3 Phasen für die ribs. Also nur Phase 1. Ribs rein und 3-4 Stunden drinnen lassen.
Wobei nach ca. 1,5 - 2 Stunden die Positionen der Stücke am Grill vertauscht werden, sodass die Stücke gleichmäßig durch werden.
Endergebnis:
Nach etwas mehr als 3,5 Stunden nahm ich die Teile dann raus. Da es aber keine 2te Phase (Jehova Phase) gab, waren sie zwar durch, aber noch sehr Bissfest. Keine Ahnung wie die Amis die essen,
aber ich hab sie lieber etwas zarter.
Das Rub (Meathead's Memphis Dust) war sehr gut und, dass ist sicherlich ein Vorteil, blieb schön
auf den ribs. Es bildete sich eine schöne Kruste. Das würde ich mal als ein Vorteil sehen. Ist aber Geschmackssache.
Wie gesagt, geschmacklich waren sie definit ok. Ehrlich gesagt war ich schon ziemlich oft bei den
Amis, aber leider habe ich noch nie ribs gegessen. Also kann ich gar nicht sagen, wie die eigentlich schmecken bzw. welche Konsistenz die haben müssen.
Mir ist dann zum Schluss noch eingefallen, der piepegal thread zum Grillen des pulled pork. Also mit den ribs kann man eigentlich schon viel machen oder auch nicht.
Schmecken tun sie bald einmal gut. Das auf Zucker aufgebaute rub schmeckt oder schmeckt nicht.
Meathead's Memphis Dust
Ribs mit Öl bestrichen
Ab in den Kühlschrank ohne Folie für 2 Stunden
Es werde Licht
Nach den 2 Stunden im Kühlschrank
Achja, da fingen sie an, die Probleme
Lang hatte es gedauert, aber dann waren es doch 225°F
..und da waren sie auch schon fertig
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Mit F° ist es einfach authentisch BBQ und das schlägt sich sicher auf den Geschmack nieder. Ich werd´s auf jeden fall auch mal probieren. Danke 