Moin Gemeinde,
am vergangenen Wochenende war es endlich soweit, ich habe mich an meinem ersten Beef Brisket versucht - an here are the results:

Beim MdV habe ich also eine Rinderbrust geordert. Nun wohne ich leider in einer, was das amerikanische BBQ angeht, eher wohl rückständigen Gegend Deutschlands, wenn ich da nicht direkt bein Schlachter die Sachen hole, liefert der Metzger meist die Teilchen zwar frisch, aber deutlich zu klein
Also habe ich nicht EINE, sonder zwei Stücken des guten Brisket bekommen (und das auch noch mit der Frage, ob ich es noch kleiner haben möchte, da mein Topf vielleicht nicht ausreicht
... aber was solls!
Da sie Buben zwar frisch waren, mir der MdV aber nicht genau das Schlachtedatum sagen konnte, wollte ich auf Nummer sicher gehen, und habe eine Mariande gespritzt:
Marinade
1 1/2 Tasse (350 ml) Rotwein
1/2 Tasse (120 ml) Olivenöl
1 1/2 EL Senf
1 1/2 EL Zitronensaft
1 EL Weinessig
1 EL Meerrettich
1 1/2 Teelöffel Salz
1 TL Cayennepfeffer
1 Teelöffel Zwiebelpulver
1 Teelöffel Knoblauchpulver
Den Rest der Mariande auf den Brustteilen verteilt, einmassiert und großzügig Magic Dust Rub aufgetragen.
Die Jungs durften dann noch 12 Stunden im Kühlschrank ruhen, bevor ich nochmal am Kopfkissen gehorcht hatte... 04:30 Uhr war dann BBQ Time!!! Den Smoker auf 220 Fahrenheit hochgeheizt und heinein mit den Jungs. Den unteren Bereich des Garraumes mit Jehova ausgelegt, welche zu einer Schaale gefaltet war... dort einfach zwei Büchsen Billig-Pils reingekippt, so dass es im Garraum nicht all zu trocken werden sollte.
Nach 4 Stunden habe ich dann mal den Deckel geöffnet und ein wenig gemoppt. Verwendet habe ich dazu den Rest der Mariande und habe das ganze noch mit Rotwein und Olivenöl etwas "gestreckt"...
Nach 4 Stunden hatte ich auch die erste Plateau-Phase, die mich zugegebener Maßen etwas Nerven gekostet hat
Hier mal die KT bis dahin:
21° Start
35° 1.h
50° 2.h
58° 3.h
66° 4.h
... in den kommenden 4 Stunden (also bis zur 8. Stunde) hat sich das KT-Thermometer keinen Millimeter bewegt. Null! Nach 8 Stunden ging es dann auf 68°... und dann zum Glück auch weiter...
73° 9.h
78° 10.h
81° 11.h
81° 12.h
85° 13.h
87° 14.h
Bei 87° KT habe ich die Teilchen dann befreit, in Jehova gewickelt und nochmal 30 Minuten nachgaren und ruhen lassen.
Und hier noch zwei Tellerbilder
Es war wirklich der Oberhammer - die Teile, welche gut durchzogen oder vom Fettdeckel bedeckt wurden, waren so unglaublich zart und geschmacklich ganz weit vorn! Diejenigen Teile, welche nicht so sehr durchzogen waren, hatten einen etwas trockenen Eindruck gemacht - von daher würde ich beim nächsten mal noch mehr darauf achten, dass die Brust eine gute Fettschicht trägt...
In diesem Sinne,
JenseMann

am vergangenen Wochenende war es endlich soweit, ich habe mich an meinem ersten Beef Brisket versucht - an here are the results:

Beim MdV habe ich also eine Rinderbrust geordert. Nun wohne ich leider in einer, was das amerikanische BBQ angeht, eher wohl rückständigen Gegend Deutschlands, wenn ich da nicht direkt bein Schlachter die Sachen hole, liefert der Metzger meist die Teilchen zwar frisch, aber deutlich zu klein
Also habe ich nicht EINE, sonder zwei Stücken des guten Brisket bekommen (und das auch noch mit der Frage, ob ich es noch kleiner haben möchte, da mein Topf vielleicht nicht ausreicht
... aber was solls!Da sie Buben zwar frisch waren, mir der MdV aber nicht genau das Schlachtedatum sagen konnte, wollte ich auf Nummer sicher gehen, und habe eine Mariande gespritzt:
Marinade
1 1/2 Tasse (350 ml) Rotwein
1/2 Tasse (120 ml) Olivenöl
1 1/2 EL Senf
1 1/2 EL Zitronensaft
1 EL Weinessig
1 EL Meerrettich
1 1/2 Teelöffel Salz
1 TL Cayennepfeffer
1 Teelöffel Zwiebelpulver
1 Teelöffel Knoblauchpulver
Den Rest der Mariande auf den Brustteilen verteilt, einmassiert und großzügig Magic Dust Rub aufgetragen.
Die Jungs durften dann noch 12 Stunden im Kühlschrank ruhen, bevor ich nochmal am Kopfkissen gehorcht hatte... 04:30 Uhr war dann BBQ Time!!! Den Smoker auf 220 Fahrenheit hochgeheizt und heinein mit den Jungs. Den unteren Bereich des Garraumes mit Jehova ausgelegt, welche zu einer Schaale gefaltet war... dort einfach zwei Büchsen Billig-Pils reingekippt, so dass es im Garraum nicht all zu trocken werden sollte.
Nach 4 Stunden habe ich dann mal den Deckel geöffnet und ein wenig gemoppt. Verwendet habe ich dazu den Rest der Mariande und habe das ganze noch mit Rotwein und Olivenöl etwas "gestreckt"...
Nach 4 Stunden hatte ich auch die erste Plateau-Phase, die mich zugegebener Maßen etwas Nerven gekostet hat

Hier mal die KT bis dahin:
21° Start
35° 1.h
50° 2.h
58° 3.h
66° 4.h
... in den kommenden 4 Stunden (also bis zur 8. Stunde) hat sich das KT-Thermometer keinen Millimeter bewegt. Null! Nach 8 Stunden ging es dann auf 68°... und dann zum Glück auch weiter...
73° 9.h
78° 10.h
81° 11.h
81° 12.h
85° 13.h
87° 14.h
Bei 87° KT habe ich die Teilchen dann befreit, in Jehova gewickelt und nochmal 30 Minuten nachgaren und ruhen lassen.
Und hier noch zwei Tellerbilder
Es war wirklich der Oberhammer - die Teile, welche gut durchzogen oder vom Fettdeckel bedeckt wurden, waren so unglaublich zart und geschmacklich ganz weit vorn! Diejenigen Teile, welche nicht so sehr durchzogen waren, hatten einen etwas trockenen Eindruck gemacht - von daher würde ich beim nächsten mal noch mehr darauf achten, dass die Brust eine gute Fettschicht trägt...
In diesem Sinne,
JenseMann

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