Für den ersten Mai habe ich mir vorgenommen, ein Pulled Pork und ein Stück Rinderbrust zu grillen.
Die Vorbereitungen gingen aber bereits einen Tag vorher los.
Das Fleisch für das “Pulled Pork” wurde gewürzt und lag dann eingeschweißt im Kühlschrank (Null-Grad-Zone). Ich wollte dann am nächsten Tag 6 Uhr mit dem Anschüren des Grills beginnen.
So sahen die vorbereiteten Fleischstücke aus...
Das Pulled Pork ... (Schweinekammbraten)
... eingerubbed
Das Brisket ... (Rinderbrustbraten)
Ein paar Stunden vor Grillbeginn wurde das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen.
Nachdem ich das ganze schon auf meinem Blog live mitdokumentiert habe, müssen wir uns jetzt einfach gedanklich einen Tag zurückversetzen
Es ist also der 1. Mai:
05:40 Uhr – Die Kohle ist schön durchgeglüht und wurde mittlerweile aus dem Anzündkamin in einen Kohlekorb umgeschüttet. Ich verwende heute, um Platz zu sparen, nur einen Kohlekorb, den ich rechts im Grill platziert habe. Um zu erkennen, wann die Temperatur im Grill soweit passt, habe ich ein Grillthermometer (vorübergehend) auf den Rost gelegt. So kann ich erkennen, welche Temperatur im Garraum auf Höhe des Rostes herrscht.
06:00 Uhr – Ganz planmäßig liegt das Fleisch auf dem Grill. Ich bin sehr gespannt, wie der Tag so verlaufen wird.
07:00 Uhr – Die erste Stunde ist um. Ich hab es mir nicht nehmen lassen, mal kurz den Deckel zu heben um zu sehen, was da drunter los ist. Bei der Gelegenheit habe ich kontrolliert, ob in meiner Schale mit Flüssigkeit, die unter dem Rost steht, noch genügend drin ist. Außerdem habe ich 3 Briketts nachgelegt, nicht, dass ich später Temperaturprobleme bekomme.
Die Rinderbrust hat bereits eine Temperatur von 70 Grad erreicht. Bei einer Kerntemperatur von 75 Grad werde ich sie vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und wieder mit auf den Grill legen.
Das Schweinefleisch hat erst 34 Grad im Kern, wie auf nachfolgendem Foto zu sehen ist.
07:45 Uhr – Nach eindreiviertel Stunden, viel früher als erwartet, hatte das Brisket bereits eine Temperatur von 80 Grad erreicht.
Ich habe es also aus der Schale genommen und in Alufolie eingewickelt. Es liegt jetzt auf der, den Kohlen abgewandten Seite, auf dem Grillrost. Das Pulled Pork ist ein Stück nach rechts in Richtung Kohlen verschoben worden.
09:15 Uhr – Das Brisket hat nun die 90 Grad Kerntemperatur erreicht. 1h45min räuchern, bis 80 Grad Kerntemperatur erreicht waren, anschließend weitere 1h30min in Alufolie eingepackt auf dem Grillrost. Jetzt lasse ich es noch mindestens ein bis zwei Stunden bei Zimmertemperatur in der Alufolie ruhen.
11:45 Uhr – der Rinderbrustbraten wurde angeschnitten und probiert. Das Fleisch war sehr weich und würzig. Für meinen Geschmack ein bisschen zuviel Paprika, aber sonst sehr lecker!
13:00 Uhr – kurzer Zwischenstand. 76 Grad Kerntemperatur nach 7 Stunden grillen.
15:00 Uhr – 9 Stunden Grillmarathon liegen hinter mir. Die Kerntemperatur des Fleisches ist auf 85 Grad gestiegen. Langsam kommt die Sonne auf den Balkon und bescheint den Grill.
Ich habe mittlerweile 2 mal je eine Hand voll Briketts nachgelegt, dass die Glut nicht ausgeht. Bisher war der Grill temperaturmäßig sehr konstant. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist, eine so niedrige Temperatur über die Zeit zu halten.
18:00 Uhr – nach etwa 12 Stunden Grillzeit habe ich das Pulled Pork dann vom Grill genommen. Es haben zwar noch 2 Grad zu den gewünschten 90 Grad gefehlt, aber das war mir dann egal. Es zieht sich dann am Schluss wirklich unendlich.
Anschließend wurde es ernst… Wie würde sich das Fleisch zerrupfen lassen?
Seht selbst:
Gesendet von meinem MZ601 mit Tapatalk 2
Die Vorbereitungen gingen aber bereits einen Tag vorher los.
Das Fleisch für das “Pulled Pork” wurde gewürzt und lag dann eingeschweißt im Kühlschrank (Null-Grad-Zone). Ich wollte dann am nächsten Tag 6 Uhr mit dem Anschüren des Grills beginnen.
So sahen die vorbereiteten Fleischstücke aus...
Das Pulled Pork ... (Schweinekammbraten)
... eingerubbed
Das Brisket ... (Rinderbrustbraten)
Ein paar Stunden vor Grillbeginn wurde das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen.
Nachdem ich das ganze schon auf meinem Blog live mitdokumentiert habe, müssen wir uns jetzt einfach gedanklich einen Tag zurückversetzen
Es ist also der 1. Mai:
05:40 Uhr – Die Kohle ist schön durchgeglüht und wurde mittlerweile aus dem Anzündkamin in einen Kohlekorb umgeschüttet. Ich verwende heute, um Platz zu sparen, nur einen Kohlekorb, den ich rechts im Grill platziert habe. Um zu erkennen, wann die Temperatur im Grill soweit passt, habe ich ein Grillthermometer (vorübergehend) auf den Rost gelegt. So kann ich erkennen, welche Temperatur im Garraum auf Höhe des Rostes herrscht.
06:00 Uhr – Ganz planmäßig liegt das Fleisch auf dem Grill. Ich bin sehr gespannt, wie der Tag so verlaufen wird.
07:00 Uhr – Die erste Stunde ist um. Ich hab es mir nicht nehmen lassen, mal kurz den Deckel zu heben um zu sehen, was da drunter los ist. Bei der Gelegenheit habe ich kontrolliert, ob in meiner Schale mit Flüssigkeit, die unter dem Rost steht, noch genügend drin ist. Außerdem habe ich 3 Briketts nachgelegt, nicht, dass ich später Temperaturprobleme bekomme.
Die Rinderbrust hat bereits eine Temperatur von 70 Grad erreicht. Bei einer Kerntemperatur von 75 Grad werde ich sie vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und wieder mit auf den Grill legen.
Das Schweinefleisch hat erst 34 Grad im Kern, wie auf nachfolgendem Foto zu sehen ist.
07:45 Uhr – Nach eindreiviertel Stunden, viel früher als erwartet, hatte das Brisket bereits eine Temperatur von 80 Grad erreicht.
Ich habe es also aus der Schale genommen und in Alufolie eingewickelt. Es liegt jetzt auf der, den Kohlen abgewandten Seite, auf dem Grillrost. Das Pulled Pork ist ein Stück nach rechts in Richtung Kohlen verschoben worden.
09:15 Uhr – Das Brisket hat nun die 90 Grad Kerntemperatur erreicht. 1h45min räuchern, bis 80 Grad Kerntemperatur erreicht waren, anschließend weitere 1h30min in Alufolie eingepackt auf dem Grillrost. Jetzt lasse ich es noch mindestens ein bis zwei Stunden bei Zimmertemperatur in der Alufolie ruhen.
11:45 Uhr – der Rinderbrustbraten wurde angeschnitten und probiert. Das Fleisch war sehr weich und würzig. Für meinen Geschmack ein bisschen zuviel Paprika, aber sonst sehr lecker!
13:00 Uhr – kurzer Zwischenstand. 76 Grad Kerntemperatur nach 7 Stunden grillen.
15:00 Uhr – 9 Stunden Grillmarathon liegen hinter mir. Die Kerntemperatur des Fleisches ist auf 85 Grad gestiegen. Langsam kommt die Sonne auf den Balkon und bescheint den Grill.
Ich habe mittlerweile 2 mal je eine Hand voll Briketts nachgelegt, dass die Glut nicht ausgeht. Bisher war der Grill temperaturmäßig sehr konstant. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist, eine so niedrige Temperatur über die Zeit zu halten.
18:00 Uhr – nach etwa 12 Stunden Grillzeit habe ich das Pulled Pork dann vom Grill genommen. Es haben zwar noch 2 Grad zu den gewünschten 90 Grad gefehlt, aber das war mir dann egal. Es zieht sich dann am Schluss wirklich unendlich.
Anschließend wurde es ernst… Wie würde sich das Fleisch zerrupfen lassen?
Seht selbst:
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