Hallo zusammen,
nach nun gut 5-6 Jahren, je nachdem ob man den Bau der Werkstatt oder das Pflastern der Garagenausfahrt als Startpunkt setzt, bin ich endlich fast fertig mit meiner Außenküche. Wie der Kölner Dom wird auch dieses Projekt wohl nie ganz fertig sein... Angefangen hatte alles als ein Kumpel mir eines Sonntags mittags einen sehr günstigen Traktor besorgt hat. Der stand dann eine Zeit lang in diversen Garagen in der Nähe aber immer zu weit weg um seine Problemchen anzugehen. Also musste eine Traktorgarage aufs eigene Grundstück. Nach ein paar Modellen war klar, dass die eigentliche Garage in die Grundstücksecke soll und der verbleibende Platz zwischen Bestand und neuem Gebäude mit einem Schleppdach versehen werden soll.
Als dann die Garage fertig war, hab ich angefangen zu schmieden, den Traktor verkauft und eine Schmiede daraus gemacht. Aber das ist eine andere Geschichte...
Ein, zwei Jahre später bin ich dann zufällig über ein paar Wasserrohre D800 aus Stahl gestolpert und dachte gleich an den Bau eines fetten Smokers. Also auch hier ein paar Modelle zusammengeklickt und dann recht schnell festgestellt, dass 10mm Wandstärke zu einem Mobilitätsproblem führen. Da der Plan dann auch hinfällig war, hab ich aus einem Rohr erstmal eine Grillstelle für unsere Straßenfestwiese gebaut, die alte war aus allen möglichen Dingen zusammengeschustert und musste jährlich erneuert werden, das ist jetzt vorbei
. Nachdem mir das Ding beim Kochen und Grillen viel Spaß gemacht hat, wollte ich auch unbedingt eine für Zuhause. Wieder ein paar Klicks und kurze Rücksprache mit dem Zimmermann der das Gebälk gebaut hat, die Idee funktioniert! Wenn die Last eines halben Rohres, ca. 300kg+-, auf 4 Sparren verteilt wird, ist das kein Problem.
Jetzt ging es an die Planung der sonstigen Möbel und des Layouts, die totale Hölle... Was es nicht alles gibt: Eigenbauten aus Ziegeln, Holz, Betonfaserplatten, Massivbeton, Stahl, Edelstahl, Aluminium... Fertige Lösungen aus allem was man sich vorstellen kann, meistens aber unerschwinglich.
Am Ende wurden es bei mir Edelstahlmöbel aus dem Gastrobereich gepaart mit ein paar Anpassungen. Warum? Zum einen arbeite ich im Pharmaumfeld, da gehört das schon fast zum guten Ton, auf der anderen Seite vereint kein anderes Material die Witterungsbeständigkeit bei gleichzeitig einfacher Reinigbarkeit. Preislich fand ich es persönlich auch okay, für das Geld hätte ich es jedenfalls nicht selbst bauen können. Optisch ist es immer eine Geschmacksfrage aber mir zumindest gefällt die Kombination mit den Grautönen des Hauses und den etwas rötlichen Douglasienhölzern ganz gut.
Das Layout zu finalisieren war aufgrund einiger Zwangspunkte wie Tor, Tür, Gefälle des Untergrunds und Position des Rauchrohres auch nicht ganz trivial. Danke hier nochmals an Heiko @VA-Griller für die ehrliche Kritik und konstruktiven Vorschläge. Und natürlich auch an alle die sonst wie geholfen haben, Familie, Freunde und Kollegen. Immerhin hat die Hauptphase des Projektes von letztem Oktober bis heute sehr viel meiner Zeit gefressen, die ich dadurch nicht für andere Dinge hatte.
Morgen gibt's dann die Generalprobe mit Freunden.
Geplant sind Burger und Obersteiner Nacken für Morgen, Bauernfrühstück, Spießbraten und Pulled Pork für Samstag... Dazu noch 1 oder 2 Bier... mal schauen...
Und zum Schluss noch ein paar aktuelle Bilder, die Tage werd ich noch ein paar bei besserem Licht machen...
Die Vorbereitungen laufen natürlich auch schon...
nach nun gut 5-6 Jahren, je nachdem ob man den Bau der Werkstatt oder das Pflastern der Garagenausfahrt als Startpunkt setzt, bin ich endlich fast fertig mit meiner Außenküche. Wie der Kölner Dom wird auch dieses Projekt wohl nie ganz fertig sein... Angefangen hatte alles als ein Kumpel mir eines Sonntags mittags einen sehr günstigen Traktor besorgt hat. Der stand dann eine Zeit lang in diversen Garagen in der Nähe aber immer zu weit weg um seine Problemchen anzugehen. Also musste eine Traktorgarage aufs eigene Grundstück. Nach ein paar Modellen war klar, dass die eigentliche Garage in die Grundstücksecke soll und der verbleibende Platz zwischen Bestand und neuem Gebäude mit einem Schleppdach versehen werden soll.
Als dann die Garage fertig war, hab ich angefangen zu schmieden, den Traktor verkauft und eine Schmiede daraus gemacht. Aber das ist eine andere Geschichte...
Ein, zwei Jahre später bin ich dann zufällig über ein paar Wasserrohre D800 aus Stahl gestolpert und dachte gleich an den Bau eines fetten Smokers. Also auch hier ein paar Modelle zusammengeklickt und dann recht schnell festgestellt, dass 10mm Wandstärke zu einem Mobilitätsproblem führen. Da der Plan dann auch hinfällig war, hab ich aus einem Rohr erstmal eine Grillstelle für unsere Straßenfestwiese gebaut, die alte war aus allen möglichen Dingen zusammengeschustert und musste jährlich erneuert werden, das ist jetzt vorbei
. Nachdem mir das Ding beim Kochen und Grillen viel Spaß gemacht hat, wollte ich auch unbedingt eine für Zuhause. Wieder ein paar Klicks und kurze Rücksprache mit dem Zimmermann der das Gebälk gebaut hat, die Idee funktioniert! Wenn die Last eines halben Rohres, ca. 300kg+-, auf 4 Sparren verteilt wird, ist das kein Problem.Jetzt ging es an die Planung der sonstigen Möbel und des Layouts, die totale Hölle... Was es nicht alles gibt: Eigenbauten aus Ziegeln, Holz, Betonfaserplatten, Massivbeton, Stahl, Edelstahl, Aluminium... Fertige Lösungen aus allem was man sich vorstellen kann, meistens aber unerschwinglich.
Am Ende wurden es bei mir Edelstahlmöbel aus dem Gastrobereich gepaart mit ein paar Anpassungen. Warum? Zum einen arbeite ich im Pharmaumfeld, da gehört das schon fast zum guten Ton, auf der anderen Seite vereint kein anderes Material die Witterungsbeständigkeit bei gleichzeitig einfacher Reinigbarkeit. Preislich fand ich es persönlich auch okay, für das Geld hätte ich es jedenfalls nicht selbst bauen können. Optisch ist es immer eine Geschmacksfrage aber mir zumindest gefällt die Kombination mit den Grautönen des Hauses und den etwas rötlichen Douglasienhölzern ganz gut.
Das Layout zu finalisieren war aufgrund einiger Zwangspunkte wie Tor, Tür, Gefälle des Untergrunds und Position des Rauchrohres auch nicht ganz trivial. Danke hier nochmals an Heiko @VA-Griller für die ehrliche Kritik und konstruktiven Vorschläge. Und natürlich auch an alle die sonst wie geholfen haben, Familie, Freunde und Kollegen. Immerhin hat die Hauptphase des Projektes von letztem Oktober bis heute sehr viel meiner Zeit gefressen, die ich dadurch nicht für andere Dinge hatte.
Morgen gibt's dann die Generalprobe mit Freunden.
Geplant sind Burger und Obersteiner Nacken für Morgen, Bauernfrühstück, Spießbraten und Pulled Pork für Samstag... Dazu noch 1 oder 2 Bier... mal schauen...
Und zum Schluss noch ein paar aktuelle Bilder, die Tage werd ich noch ein paar bei besserem Licht machen...
Die Vorbereitungen laufen natürlich auch schon...



