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Mr. Gardener Montreal R

cdav

Militanter Veganer
Hallo liebe Grillfreunde,

habe mir gestern den Montreal R von Mr.Gardener im hagebaumarkt gekauft und möchte den Grill und mich kurz vorstellen.

Ich: 37 Jahre, männlich, Fleisch-Fan. Seit Jahren ein Fan vom Grillen, allerdings seeehr anfängermäßig. Ich habe das Grillen jahrelang als zwar urgemütlich empfunden, allerdings eben auch so wenig Aufwand wie möglich damit betrieben.
Grillvita: Eigentlich Kohle-Grillet. Aufgrund des Campings zum Gas-Grillen gekommen. Mehr gezwungenermaßen ehrlich gesagt, da zunehmend Campingplätze offene Flamme verbieten. Meine ersten Gasgrill-Erlebnisse erfolgten am Cadac Grillo-Chef. So bin ich zum Gasgrillen gekommen...
Viel wichtiger:Der Grill
Für die heimische Terrasse habe ich zunehmend mit Gas geliebäugelt, weil es schneller einsetz- und einfacher regulierbar ist. Lange gestöbert. Bestimmt fast ein Jahr.
Dann doch recht spontan ein "Angebot" vom Baumarkt um die Ecke gekauft: den Mr. Gardener Montreal R. Also aus dem Hause Tepro ursprünglich.

Warum? Weil dieses Gerät meine Anforderungen erfüllt. Gas, mind. 3 Brenner, Seitenkocher, bezahlbar. Der letzte Punkt - ich gebe es zu - führte mich wohl am meisten zum Montreal. Denn mit sind die Produkte der etablierten Qualitätsmarken schlichtweg zu teuer. Sicher auch ihren Preis wert, allerdings bin ich kein gelernter Koch und habe ehrlich gesagt bisher auch nur fertig Mariniertes von der Theke gegrillt. Und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass der Montreal R meine Anforderungen bald nicht mehr wird erfüllen können.

Ich möchte in diesem Thema meine allerersten Schritte mit diesem Gerät beleuchten. Viel Spaß.
 
OP
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C

cdav

Militanter Veganer
Für den Aufbau habe ich gaaanz gemütlich anderthalb Stunden alleine gebraucht. Zwei Personen sind nicht notwendig. Die Aufbauanleitung ist leicht verständlich, gut beschrieben und die zu verwendenden Schrauben/Muttern idiotensicher gekennzeichnet und verpackt.
Beim Aufbau habe ich zwei Kratzer in der Bodenplatte festgestellt. Außerdem am rechten Seitenständer, was wohl bereits bei der Produktion ausgebessert wurde.

Oder ein Kunde hat das Gerät bereits schonmal moniert und es wurde erst danach ausgebessert. Denn es waren keine Folien aufgeklebt. Allerdings war das Gerät definitiv ungebraucht und ich baute weiter auf.

Hierfür reicht übrigens ein Kreuz-Schraubenzieher. Anstatt des mitgelieferten Maulschlüssels für die Rollräder habe ich mein eigenes Werkzeug verwendet.
 
OP
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cdav

Militanter Veganer
Dann das Anheizen.

Ich habe schon öfters hier mitgelesen. Bereits seit meiner Kaufentscheidung für den Camping-Griller. Da bin ich durch Dodge mit seiner Beschreibung für den Landmann Pantera erst auf dieses Forum gestoßen.
Demnach habe ich auch das Anheizen hier recherchiert.

Direkt nach dem Aufbau ohne irgendwelches Öl etc. volle Leistung auf alle Brenner. Kurz nach dem Anschließen der Gasflasche brauchte es eine Minute, bis der erste Brenner zündete. Ein Stück weit logisch, aber ich bin ja nicht geduldig.

Dann jedoch kam der Grill schnell. Nach knapp 10 min.:

Und nach nicht einmal 20 min.:

Auch den Seitenbrenner habe ich kurz hochgeheizt, allerdings nicht sehr lange.
 
OP
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C

cdav

Militanter Veganer
Dann das allererste Grillen und mein Fazit des ersten Tages:

  1. Gut verpackt. Aufbau leicht und alleine möglich.
  2. schneller Temperaturanstieg in der Haube. Selbst bei Max.-Temperatur bleibt der Deckelgriff handwarm
  3. Hohe Temp. möglich
  4. Beim allerersten Anheizen kaum Rauchentwicklung.
  5. Leichte Fettflammen beim ersten Grillen. Das enttäuscht mich etwas. Denn es kann sich beim Erstgebrauch nicht um Restfette handeln und die Abdeckungen und Fangschale sollten doch eigentlich so konstruiert sein, dass dies eben nicht passiert.
  6. Die Wärmeverteilung scheint mir über die Drillfläche etwas unharmonisch. Dies wird folgende Gründe haben: rechts die "Turbo"-Zone (dazu später mehr, aber der Begriff ist der Hammer), mittig ein normaler Brenner mit normalem Fettableitbleich, links auch ein normaler Brenner, allerdings mit geschlossener Guss-Platte. Bin gespannt, wie ich mich mit dem Gerät entwickle.
  7. Das 08/15-Grillen hat heute sehr gut geklappt. Ich hatte Bauchfleisch, Rippchen, Cevapchichi, Nürnberger und Nacken. Die Rippchen hätten indirekt ehrlich gesagt noch etwas ziehen können. Aber wenn die Kindern nach den Nürnbergern schreien und die Frau auf die Uhr guckt und es endlich Essen gibt......tja dann ist die "3" die "1" des kleinen Mannes. :ola:
  8. Ich habe bisher noch keine perfekte Haube für das Teil. Bin bisher nur auf Universalhüllen gestoßen. Bei dem namhaften Herstellern ist das einfacher.
 

sqoody

Militanter Veganer
Hallo, ich spiele mit dem gedanken mir auch diesen Grill zu kaufen. Es gibt ja das Modell Mr. Gerdena Montreal und Montreal R. Was ist denn da der genaue Unterschied? War für mich laut Artikelbeschriebung irgendwie nicht erkennbar?
 

Maklneu

Militanter Veganer
Hallo! Ich interessiere mich auch für diesen Grill. Der Unterschied zwischen diesen beiden ist das Rost. Beim Montreal R gibt es ein Rost-in-Rost System. Meine Frage an den Thread-Ersteller: Ist so ein Rost in Rost erforderlich oder kann man auch darauf verzichten?
Wie ist die Zufriedenheit mit dem Grill nach knapp zwei Monaten? (Turbo-Zone, Standfestigkeit etc.)
Würdest Du nochmals kaufen?
 

Jaibie

Grillkönig
Ich brauch den Grill nicht, wünsche dir aber viel Spaß und maximale Grillerfolge..
 
OP
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C

cdav

Militanter Veganer
Sorry, dass ich so selten online bin. Am Grill bin ich bisher öfter als hier im Forum. jaja Ausreden müssen sein :D

Ich Anfänger bin mit dem Grill nach den ersten zwei Monaten zufrieden, weil er das tut was er soll und ich mich auf das Gerät auch mittlerweile ganz gut eingestellt habe.

Für Laien wie mich absolut ok und ich merke, dass der begrenzende Faktor eher meine Kochkünste als das Gerät sind. Aber bitte nicht falsch verstehen. Ich habe immerhin Spare-Rips in Soja-Ingwer-Marinade zubereitet. Die Marinade natürlich selbst gemacht und die Rippchen "geschält" etc. 4,5 Stunden bei 150 Grad. Danach kannte ich den Grill auch gut bezüglich Wärmeverteilung. Ebenso schön mal etwas Rind kurzzeitigst extremer Hitze ausgesetzt und die Kruste genossen. Besser gehts wohl nur mit einem Beefer.

Das Rost-in-Rost-System brauchte ich bisher nicht und da ich auch vor dem Grill nicht der Wok-Spezialist war, wäre mir das nicht wichtig gewesen.

Wenn das Rost-in-Rost-System fehlt hat es sogar den kleinen Vorteil, dass beim Abbürsten sich der runde Teil nicht mitdrehen würde.....also @makineu: ich lese schon an Deiner Frage raus, dass Dir das so wichtig ist wie mir: brauchste wohl nicht.

Noch etwas:
Mittlerweile habe ich natürlich eine Abdeckung drüber. Aber sonst keine Pflege von außen. Also das ist gegenüber meinem vorigen Grill echt praktisch und robust. Denn ich nutze das Gerät auch gerne mal, um etwas schnell draußen zuzubereiten. Ehe die Bude nach Schmalzfett stinkt nutze ich schnell den Grill. Dafür habe ich mir das Teil angeschafft und nutze es auch mehr als nur für die üblichen Grill-Events. Eine Haube würde ich aber dringend jedem empfehlen. Denn es sah schon traurig aus, mitten im Regen bei Wind und Sturm das Ding einfach draußen zu sehen.

Ich möchte noch in meinem Garten etwas ändern, dann steht er unterm Gerätevordach. Dann werde ich auch bei Regen nicht nass, wenn mal wieder ein totes Tier der wohligen Wärme auszusetzen ist.

Bei Fragen gerne wieder fragen. Fotos kommen beim nächsten Mal wieder...:sun:
 

mysash

Militanter Veganer
Moin,

ich bin ebenfalls seit gestern stolzer Besitzer des Mr. Gardener Montreal, eigentlich sollte es ein Enders Monroe 3 SIK Turbo werden - welcher ja nahezu baugleich zu diesem ist und sich scheinbar nur durch das Fenster im Deckel unterscheidet. Ausschlaggebender Grund für den Mr. Gardener war schlussendlich die Verfügbarkeit und 10% Rabatt die es bei Hagebau gab. ;)

Aufbau klappte einwandfrei, einzig der Boden des Unterschranks hatte bereits ab Werk scheinbar ein paar Kratzer und eine Delle in der Kante:
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Foto 14.05.18, 16 35 44.png


Hier habe ich bereits Enders als Hersteller angeschrieben und warte auf eine Rückmeldung.

Der Aufbau generell ging sehr einfach von Statten, tatsächlich war das auch alleine machbar und es gab dabei keine Probleme, nur beim Ausladen ausm Auto wäre ein 2. Mann ganz hilfreich gewesen..
Im Anschluss Flasche ran, alle Brenner voll aufgedreht und ihn erstmal ordentlich heizen lassen, kurz gemessen mit IR-Thermometer: Turbo Zone ca. 420°, normales Rost ca. 400° und Gussplatte ca. 380°.

Was mir noch aufgefallen ist, nach dem ersten Grilldurchgang mit u.a. auch mariniertem Fleisch welches auf dem oberen Rost lag sind einige Fleischsäfte auf den Backburner getropft, sodass dort nun ein paar Flecken sind - hat jemand ne Idee wie man diese weg bekommt oder sind die eher als bleibend anzusehen?

Reinigung des Grills war auch relativ einfach, Fettauffangwanne raus, Roste raus, Brennerabdeckungen raus und dann alles mit Wasser/Spüli und nem Schwamm gereinigt, die ausgebauten Roste und Abdeckungen mit Stahlwolle von Schmutz befreit und es sieht wieder alles gut aus.

Ich bin gespannt was der Gute noch so in der Zukunft an Erfahrungen liefern wird.
 

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expressiv

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Guten Morgen,
ich Grille nun auch seit 1 1/2 Jahren mit dem Montreal R und bin insgesamt sehr zufrieden. Einzig der Seitenbrenner könnte ein bisschen mehr Dampf haben und weniger windempfindlich sein. Anfang des Jahres hab ich mit noch einen Gussrost und eine Brennerabdeckung gegönnt um die Gussplatte ersetzen zu können.

Zu den Flecken am Backburner: einfach mal laufen lassen. Bei mir sieht der nach jeder ordentlichen Benutzung aus wie neu.

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smarsh

Vegetarier
GuMo,

Nach der Pleite mit meiner Bestellung bei real bin ich wieder auf der Suche...
Eigentlich wollte ich noch etwas Budget aufbauen und dann was in Richtung Weber Spirit 320 oder Napoleon R452-2 kaufen.
Unser örtlicher Hagebau hat jetzt je einen Montreal und Montreal R im Abverkauf für 349€ (aufgebaute Vorführer). Jetzt bin ich grad wieder hin- und hergerissen. Der würde mir normal völlig reichen. Aber ich hab gelesen, dass der Enders Monroe zum Fettbrand neigt - das wäre ja dann beim Montreal auch der Fall, oder?
Frage an die Besitzer: Seid ihr mit dem Montreal noch zufrieden? Wie verhält er sich, wenn man mal was fettigeres drauf legt?

VG
Matthias
 

Altaria

Grillkaiser & One Pot Pasta Fan
Supporter
GuMo,

Nach der Pleite mit meiner Bestellung bei real bin ich wieder auf der Suche...
Eigentlich wollte ich noch etwas Budget aufbauen und dann was in Richtung Weber Spirit 320 oder Napoleon R452-2 kaufen.
Unser örtlicher Hagebau hat jetzt je einen Montreal und Montreal R im Abverkauf für 349€ (aufgebaute Vorführer). Jetzt bin ich grad wieder hin- und hergerissen. Der würde mir normal völlig reichen. Aber ich hab gelesen, dass der Enders Monroe zum Fettbrand neigt - das wäre ja dann beim Montreal auch der Fall, oder?
Frage an die Besitzer: Seid ihr mit dem Montreal noch zufrieden? Wie verhält er sich, wenn man mal was fettigeres drauf legt?

VG
Matthias
Am Ende wird es dann doch der Triton, oder?:D
 

expressiv

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Dadurch, dass der Montreal und ich denke auch der Enders, ziemlich flache Brennerabdeckungen haben und somit das tropfende Fett nicht richtig in die Fettauffangwannme abgeleitet wird, kommt es oftmals dazu, dass es sich kurz entzündet. Wenn man das weiss, lernt man auch damit umzugehen. Über der Turbozone ist das weniger ein Problem, da das herabtropfende Fett direkt verbrennt. Ein richtiger Fettbrand, der die Auffangwanne betrifft, hat dann meistens was mit vernachlässigter Reinigung zu tun, wie bei jedem anderen Gasgrill auch. Hatte ich bei mir und „durfte“ ich auch schon bei nem Weber Spirit 320 mitmerleben. Beides kein Geschenk und ist mir seit dem auch nicht wieder passiert.
 
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