Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe auch noch keine große Grillerfahrung. Nach einem neuerlichen Frusterlebnis mit einem Billig-Baumarkt-Grill (immerhin ein Landmann Edelstahl-Grill), dem bereits nach einmaliger Benutzung die Beine abfielen
, habe ich mir nach all den Lobeshymnen auf das Gerät einen Weber One Touch Gold (47 cm) gegönnt. Schon der Zusammenbau hat im Gegensatz zu allen anderen Grills, die ich zuvor besessen habe, Freude bereitet.
Dann aber am Freitag der erste Grillabend - der ist leider gründlich daneben gegangen, und dabei weiß ich eigentlich nicht so recht, was ich falsch gemacht habe.
Ich wollte natürlich gleich mal die indirekte Grillmethode testen. Also ein paar Hähnchenkeulen besorgt, in der Mitte die Tropfschale positioniert, rechts und links die Briketts mit den Abstandhaltern. Die Briketts hatte ich zuvor mit dem Anzündkamin auf "Teufelsglut" gebracht. Als ich sie in den Grill schüttete, hatten sie eigentlich die perfekte Glut und waren rundherum schön weiß. Um das richtige Maß künftig besser abschätzen zu können, habe ich die Briketts beim ersten Mal sogar gezählt: Genau 40 Stück, wie in der Anleitung für den 47er Grill angegeben. Ich muss allerdings dazu sagen, es waren Billig-Briketts aus dem Baumarkt.
Das komische: Nach sehr kurzer Zeit (ca. 15 Minuten) hatte der Grill schon keine "Power" mehr. Wenn ich den Deckel abnahm, konnte ich schon fast die Hand auf den Rost legen ohne mich zu verbrennen. Auch der entweichende Dampf aus der Deckelöffnung war nicht gerade so, dass man sich daran hätte verbrennen können. Was ist denn da schief gelaufen? Wieso geht der Grill einfach aus (ok, ein paar Briketts glühten noch leicht)?
Wie gesagt, alle Lüftungsöffnungen waren voll auf. Die (recht kleinen) Hähnchenschenkel konnte ich dann nach 40 Minuten auf dem Grill noch im Heißluftofen zu Ende garen.
Am nächsten Tag habe ich dann mein Glück nochmal versucht, diesmal was für die Kinder: Selbstgemachte Hamburger und Würstchen. Jetzt mit der direkten Grillmethode und original Weber-Briketts. Es ging zwar schon deutlich besser als am Vortag, aber ich weiß dennoch nicht, ob das der Weisheit letzter Schluss ist. In den ersten 15 Minuten haben die diesmal gleichmäßig auf dem Rost verteilten Briketts noch richtig Power gehabt, die Hamburger waren ruckzuck fertig. Danach ließ es dann aber wieder ganz schön nach, und die Würstchen und Kartoffelsticks brauchten wesentlich länger als im BBQ-Buch angegeben.
Da es sich bei diesem Weber-Grill um ein zigfach bewährtes Modell handelt, gehe ich mal davon aus, dass ich einfach zu blöd bin, dem Ding richtig einzuheizen. Also, wer kann mir einen Tipp geben, was ich falsch gemacht habe? Bin ganz neidisch auf Eure perfekt gebräunten Grillhändels, die ich hier immer sehe.
Viele Grüße,
Dirk
ich bin neu hier und habe auch noch keine große Grillerfahrung. Nach einem neuerlichen Frusterlebnis mit einem Billig-Baumarkt-Grill (immerhin ein Landmann Edelstahl-Grill), dem bereits nach einmaliger Benutzung die Beine abfielen
, habe ich mir nach all den Lobeshymnen auf das Gerät einen Weber One Touch Gold (47 cm) gegönnt. Schon der Zusammenbau hat im Gegensatz zu allen anderen Grills, die ich zuvor besessen habe, Freude bereitet.Dann aber am Freitag der erste Grillabend - der ist leider gründlich daneben gegangen, und dabei weiß ich eigentlich nicht so recht, was ich falsch gemacht habe.
Ich wollte natürlich gleich mal die indirekte Grillmethode testen. Also ein paar Hähnchenkeulen besorgt, in der Mitte die Tropfschale positioniert, rechts und links die Briketts mit den Abstandhaltern. Die Briketts hatte ich zuvor mit dem Anzündkamin auf "Teufelsglut" gebracht. Als ich sie in den Grill schüttete, hatten sie eigentlich die perfekte Glut und waren rundherum schön weiß. Um das richtige Maß künftig besser abschätzen zu können, habe ich die Briketts beim ersten Mal sogar gezählt: Genau 40 Stück, wie in der Anleitung für den 47er Grill angegeben. Ich muss allerdings dazu sagen, es waren Billig-Briketts aus dem Baumarkt.
Das komische: Nach sehr kurzer Zeit (ca. 15 Minuten) hatte der Grill schon keine "Power" mehr. Wenn ich den Deckel abnahm, konnte ich schon fast die Hand auf den Rost legen ohne mich zu verbrennen. Auch der entweichende Dampf aus der Deckelöffnung war nicht gerade so, dass man sich daran hätte verbrennen können. Was ist denn da schief gelaufen? Wieso geht der Grill einfach aus (ok, ein paar Briketts glühten noch leicht)?
Wie gesagt, alle Lüftungsöffnungen waren voll auf. Die (recht kleinen) Hähnchenschenkel konnte ich dann nach 40 Minuten auf dem Grill noch im Heißluftofen zu Ende garen.Am nächsten Tag habe ich dann mein Glück nochmal versucht, diesmal was für die Kinder: Selbstgemachte Hamburger und Würstchen. Jetzt mit der direkten Grillmethode und original Weber-Briketts. Es ging zwar schon deutlich besser als am Vortag, aber ich weiß dennoch nicht, ob das der Weisheit letzter Schluss ist. In den ersten 15 Minuten haben die diesmal gleichmäßig auf dem Rost verteilten Briketts noch richtig Power gehabt, die Hamburger waren ruckzuck fertig. Danach ließ es dann aber wieder ganz schön nach, und die Würstchen und Kartoffelsticks brauchten wesentlich länger als im BBQ-Buch angegeben.
Da es sich bei diesem Weber-Grill um ein zigfach bewährtes Modell handelt, gehe ich mal davon aus, dass ich einfach zu blöd bin, dem Ding richtig einzuheizen. Also, wer kann mir einen Tipp geben, was ich falsch gemacht habe? Bin ganz neidisch auf Eure perfekt gebräunten Grillhändels, die ich hier immer sehe.
Viele Grüße,
Dirk
Wie machen die anderen das mit dem Lüftungsschieber im Deckel - zu oder auf?
Zum Glück kommt das bei unserer halbwegs freien Eifellage eher selten vor.