Szegediner Eintopf
Ich hatte den schon vor einiger Zeit mal gemacht und auch hier eingestellt, aber jetzt bot sich die Gelegenheit, den mit dem Bigos von letzter Woche Dienstag zu vergleichen.
Vom Prinzip her sehr ähnliche Gerichte - beides „Kraut-Eintöpfe“, die sich aber durch eine Reihe von Zutaten unterscheiden:
Bigos hat Speck, Wurstscheiben, Weißkohl und Trockenpflaumen
Szegediner Eintopf hat Paprika, Kartoffeln und Schmand
Für diesen Vergleich habe ich noch mal den Werdegang dokumentiert und beide Rezepte angehängt. Fazit dann zum Schluss.
Die Zutaten - diesmal alle "fremden" Töpfchen und dosen aufgemacht, damt keine irritationen über den jeweiligen Inhalt entstehen ...
Zum vorheizen und anbraten ist die Sizzle echt gut.
Das Fleisch wird portionsweise angebraten, damit es nicht im eigenen Saft "kocht".
Wenn die erste Portion Farbe bekommen hat - nicht zu viel - das wird ja noch geschmort und soll zart und weich bleiben, wird sie erst mal rausgenommen.
Wenn dann der Ret auch angebraten ist, kommt alles Fleisch mit dem ausgetretenen Saft wieder in den DOpf und Gewürze und Tomatenmark werden mit angerötet.
Dann mit der Brühe ablöschen, die Röstaromen vom Bodensatz lösen, Hitze reduzieren - ich stelle den DOpf dann in den Grill - und ca. 45 Minuten köchel lassen.
So sieht das nach 45 Minuten aus.
Jetzt kommen Sauerkraut, Paprika- und Kartoffelwürfel mit rein. Alles gut untermischen und weitere 45 Minuten köcheln.
So sieht das dann fertig aus...
... und kommt zum Servieren in die Terrine.
Vor dem servieren wird aber noch eine gute (!) Portion Schmand eingerührt. Kann man auch später auf dem Teller machen, passt aber so sehr gut.
Tellerbild.
Auf dem Tisch
Wir haben beides zeitnah gegessen – und beides war richtig gut. Bigos ist etwas „kräftiger“ und hat mehr Säure, Szegediner ist naturgemäß etwas weniger kräftig durch die Kartoffeln und den Schmand (wobei ich es dabei mit der Menge nicht so genau nehme – ein Päckchen mit ca. 200g ist schon OK ) und als „echter“ Eintopf braucht es auch keine weiteren Beilagen, wie z.B. Brot.
Fazit: mir schmeckt beides sehr gut – auch oder wegen der (nicht sehr großen) Unterschiede, Göga mag den Szegediner lieber, weil nicht so kräftig. Ist also wieder einmal reine Geschmackssache.
Danke für’s reinschauen
LG Effjott
Ich hatte den schon vor einiger Zeit mal gemacht und auch hier eingestellt, aber jetzt bot sich die Gelegenheit, den mit dem Bigos von letzter Woche Dienstag zu vergleichen.
Vom Prinzip her sehr ähnliche Gerichte - beides „Kraut-Eintöpfe“, die sich aber durch eine Reihe von Zutaten unterscheiden:
Bigos hat Speck, Wurstscheiben, Weißkohl und Trockenpflaumen
Szegediner Eintopf hat Paprika, Kartoffeln und Schmand
Für diesen Vergleich habe ich noch mal den Werdegang dokumentiert und beide Rezepte angehängt. Fazit dann zum Schluss.
Die Zutaten - diesmal alle "fremden" Töpfchen und dosen aufgemacht, damt keine irritationen über den jeweiligen Inhalt entstehen ...

Zum vorheizen und anbraten ist die Sizzle echt gut.
Das Fleisch wird portionsweise angebraten, damit es nicht im eigenen Saft "kocht".
Wenn die erste Portion Farbe bekommen hat - nicht zu viel - das wird ja noch geschmort und soll zart und weich bleiben, wird sie erst mal rausgenommen.
Wenn dann der Ret auch angebraten ist, kommt alles Fleisch mit dem ausgetretenen Saft wieder in den DOpf und Gewürze und Tomatenmark werden mit angerötet.
Dann mit der Brühe ablöschen, die Röstaromen vom Bodensatz lösen, Hitze reduzieren - ich stelle den DOpf dann in den Grill - und ca. 45 Minuten köchel lassen.
So sieht das nach 45 Minuten aus.
Jetzt kommen Sauerkraut, Paprika- und Kartoffelwürfel mit rein. Alles gut untermischen und weitere 45 Minuten köcheln.
So sieht das dann fertig aus...
... und kommt zum Servieren in die Terrine.
Vor dem servieren wird aber noch eine gute (!) Portion Schmand eingerührt. Kann man auch später auf dem Teller machen, passt aber so sehr gut.
Tellerbild.
Auf dem Tisch
Wir haben beides zeitnah gegessen – und beides war richtig gut. Bigos ist etwas „kräftiger“ und hat mehr Säure, Szegediner ist naturgemäß etwas weniger kräftig durch die Kartoffeln und den Schmand (wobei ich es dabei mit der Menge nicht so genau nehme – ein Päckchen mit ca. 200g ist schon OK ) und als „echter“ Eintopf braucht es auch keine weiteren Beilagen, wie z.B. Brot.
Fazit: mir schmeckt beides sehr gut – auch oder wegen der (nicht sehr großen) Unterschiede, Göga mag den Szegediner lieber, weil nicht so kräftig. Ist also wieder einmal reine Geschmackssache.
Danke für’s reinschauen
LG Effjott



