Grüß euch,
dieses Wochenende verschlug es uns ins gar nicht so weit entfernte Eichbüchl - eine der Marktgemeinde Katzelsdorf quasi inneliegende Enklave.
Quasi weil nicht innerhalb, sondern ein wenig den benachbarten Berg hinauf - also war der Ausflug auch mit einer wirklich sehenswerten Aussicht belohnt.
Drei Hauben im Gault&Millau und drei Gabeln bei Falstaff wurden vergeben, der Guide Michelin verzichtet (noch) auf eine Erwähnung, was eventuell auch mit der Neueröffnung vor nicht allzu langer Zeit zusammenhängen kann (aber nicht muss).
Meine bessere Hälfte und ich hatten beide das Genießermenü, Beginn war um 17:45. 5 Gänge wurden uns in angenehmen 3,5 Stunden serviert, wobei gegen Ende hin das Tempo uns gegenüber seitens des Service hinterfragt wurde (ob es uns nicht zu schnell ginge, wenn doch könnte man gerne auch kurz pausieren…).
Das Angebot in Bildern:
Vorab die Karte
Gedeck - Fleischlaibchen, aufgeschlagene Butter, Liptauer, Rohkost von der Rübe und dreierlei Brot
Ich kannte rote Rüben roh noch nicht, aber die Erfahrung muss man gemacht haben. Absolute Empfehlung!
Erster Gang - Lachsforelle
Wirklich gut, insbesondere der Buchweizen als Popcorn blieb nachhaltig im Gedächtnis. Ebenso der Einsatz von Ingwer und Stangensellerie, sehr stimmig trotz deren intensiven Eigengeschmäcken.
Zweiter Gang - Kürbisschaumsuppe
Insgeheimer Favorit auf diesem Teller war für uns die schwarze Nuss in Kombination mit dem Kürbisflan - ein tolles Spiel zwischen Geschmack und Textur.
Zwischengang - Gefüllter Paprika
Der gefüllte Paprika war dekonstruiert - aber nicht deplatziert. Die Kombination mit Dinkel (eventuell ein wenig zu inflationär eingesetzt) und Lauch war für uns überaus passend.
Neutralisation - Fenchelsorbet
Nicht nur Fenchel, anscheinend war hier auch Zitrone (als Säureträger) im Spiel. Sehr gut zueinander passend.
Hauptgang - Rehbock
Ein perfekt gegartes Filet, die Sauce in Kombination mit dem begleitenden Gemüse sehr fein - wirklich gut. Aber der Sieger des Abends waren die armen Ritter - die Süße ergänzt das Reh unbeschreiblich. Bester Gang des Abends!
Dessert - Zwetschke
Wirklich passend, nicht zu süß, nicht zu sauer - aber nach dem Hauptgang auch nicht mehr. Gelungener Abschied…
Zusammen mit einem wirklich bemühten, zuvorkommenden (aber trotzdem unauffälligen) Service ein wirklich schöner Abend, der definitiv wiederholt wird!
dieses Wochenende verschlug es uns ins gar nicht so weit entfernte Eichbüchl - eine der Marktgemeinde Katzelsdorf quasi inneliegende Enklave.
Quasi weil nicht innerhalb, sondern ein wenig den benachbarten Berg hinauf - also war der Ausflug auch mit einer wirklich sehenswerten Aussicht belohnt.
Drei Hauben im Gault&Millau und drei Gabeln bei Falstaff wurden vergeben, der Guide Michelin verzichtet (noch) auf eine Erwähnung, was eventuell auch mit der Neueröffnung vor nicht allzu langer Zeit zusammenhängen kann (aber nicht muss).
Meine bessere Hälfte und ich hatten beide das Genießermenü, Beginn war um 17:45. 5 Gänge wurden uns in angenehmen 3,5 Stunden serviert, wobei gegen Ende hin das Tempo uns gegenüber seitens des Service hinterfragt wurde (ob es uns nicht zu schnell ginge, wenn doch könnte man gerne auch kurz pausieren…).
Das Angebot in Bildern:
Vorab die Karte
Gedeck - Fleischlaibchen, aufgeschlagene Butter, Liptauer, Rohkost von der Rübe und dreierlei Brot
Ich kannte rote Rüben roh noch nicht, aber die Erfahrung muss man gemacht haben. Absolute Empfehlung!
Erster Gang - Lachsforelle
Wirklich gut, insbesondere der Buchweizen als Popcorn blieb nachhaltig im Gedächtnis. Ebenso der Einsatz von Ingwer und Stangensellerie, sehr stimmig trotz deren intensiven Eigengeschmäcken.
Zweiter Gang - Kürbisschaumsuppe
Insgeheimer Favorit auf diesem Teller war für uns die schwarze Nuss in Kombination mit dem Kürbisflan - ein tolles Spiel zwischen Geschmack und Textur.
Zwischengang - Gefüllter Paprika
Der gefüllte Paprika war dekonstruiert - aber nicht deplatziert. Die Kombination mit Dinkel (eventuell ein wenig zu inflationär eingesetzt) und Lauch war für uns überaus passend.
Neutralisation - Fenchelsorbet
Nicht nur Fenchel, anscheinend war hier auch Zitrone (als Säureträger) im Spiel. Sehr gut zueinander passend.
Hauptgang - Rehbock
Ein perfekt gegartes Filet, die Sauce in Kombination mit dem begleitenden Gemüse sehr fein - wirklich gut. Aber der Sieger des Abends waren die armen Ritter - die Süße ergänzt das Reh unbeschreiblich. Bester Gang des Abends!
Dessert - Zwetschke
Wirklich passend, nicht zu süß, nicht zu sauer - aber nach dem Hauptgang auch nicht mehr. Gelungener Abschied…
Zusammen mit einem wirklich bemühten, zuvorkommenden (aber trotzdem unauffälligen) Service ein wirklich schöner Abend, der definitiv wiederholt wird!