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Outdoorchef Brisbane oder Ascona?

xotzil

Militanter Veganer
Hallo liebe Zielgruppe,

nach zwei verrotteten Tepro 9000 innerhalb von knapp 6 Jahren stehe ich vor einer Neuanschaffung.

Ganz aktuell sind mir von Outdoorchef zwei Modelle aufgefallen:

1) Brisbane 3B
2) Ascona 570MX

Ist ein Kugelgrill wirklich einem Haubengrill vorzuziehen? Der Brisbane brächte standardmäßig ein Grillrost und eine Steakplatte mit. (auf die wollte ich nicht verzichten). Der Ascona sieht klasse aus udn es gibt viel Zubehör.

Frauchen will am liebsten wieder Lavasteine haben, aber der Tepro hat mich nur auf der Steakplatte überzeugt. Die Wärmeverteilung war unter aller S*u und dass die Gussroste und die Auffangwannen nach 3 Jahren durchgammeln passt mir auch nicht.

Der Ascona würde mit dem gewünschten Zubehör auf ca. 650 Eypos kommen, dafür bekomme ich 5 Tepros, darf ich auch davon ausgehen, dass ich mindestens solange Spaß dran haben werde, wie an 5 Tepros? Es ist mir klar, dass Qualität der Waren von der Quantität der Eypos abhängt.

Auf der anderen Seite habe ich mir bei einem Händler mal einen Weber Q300 (oder Q310/Q320?) angeschaut. Der hat mich nicht wirklich überzeugt.

Was sagen die Praktiker?

Für jede Hilfe dankbar

Andreas 'XoTZIL'
 

bandittreiber

Grillkaiser
10+ Jahre im GSV
Ich habe seit zwei Wochen die Kombination zu Hause. Statt Brisbane allerdings noch den Vorgänger Victoria 3b.

Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Beim Brisbane kannst du drei verschiedene Temperaturzonen machen, die beim Ascona nur bedingt gehen. Dafür hast du beim Indirekten Grillen beim Ascona viel mehr Fläche zur Verfügung und kannst durch den kleinen Brenner Low und Slow problemlos laufen lassen. Beim Brisbane mußt du da schon etwas basteln, bzw. das Fleisch öfters umsortieren.

Die Reinigung beim Ascona ist ratz fatz mit 'ner Messingbürste erledigt. Bei meinem Victoria ist das nicht ganz so leicht und dauert komplett mal schon 30 Minuten.

Der Flammschutz beim Ascona ist durch die Trichter perfekt. Ich weiss nicht wie der beim neuen Brisbane ist, aber beim Victoria ist der alles andere als perfekt gelöst. Es kommt da schon des öfteren zu kleineren Feuern speziell bei Einsatz von etwas fetteren Stücken.

Beim Brisbane ist ein Gussrost dabei. Bei meinem Victoria macht der ein ordentliches Branding, wenn man weiss wie die Hitzeverteilung ist.


Wenn ich mich für einen der beiden Grills entscheiden müsste, würde ich den Ascona nehmen. Die große Grillfläche mit der Möglichkeit mit Deckelerhöhung auch mal 4 BBC's draufzubekommen, das Trichtersystem mit der Vulkanstellung (etwas über 400 Grad gem. Thermometer) für Steaks, Wok, Paella oder in Normalstellung (die laut dem integrierten Thermometer auch bis 350 Grad geht) für indirektes Grillen oder Backen von Brot, Kuchen usw. bei gleichmässiger sehr einfach zu regelnder Hitze, hat eben sehr viele Vorteile gegenüber dem australischen System, bei dem mir allerdings die Deckeltechnik besser gefällt.


Ich hoffe etwas geholfen zu haben. Bei Fragen einfach PM


Gruß

Frank
 

Waldviertler

Grillkaiser
10+ Jahre im GSV
R.I.P.
Zu den Unterschieden wurde ja von Frank schon einiges gesagt, deshalb von mir nur diesen Hinweis:

Sag deinem Frauchen Lava geht gar.net und nimm dir den Ascona.
Da gibt es reichhaltiges Zubehör und somit sind deine Geburtstagsgeschenke für die nächsten Jahre auch gesichert...

Ob der Ascona 15 Jahre halten wird, hängt sicher stark von der Pflege und Wartung ab, die Chancen dafür sind aber relativ hoch.
 
OP
OP
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xotzil

Militanter Veganer
Ich danke Euch für die Tipps.

Innerlich hatte ich mich schon für den Ascona entschieden, obwohl ich ihn nohc nie in natura gesehen habe.

Der Weber, den ich mir angeschaut habe, ist übrigens ein Q220, habe gerade nochmal den Laden besucht. Alles andere von Weber wird für einen überdachten Balkon viel zu wuchtig.

Dann werde ich mal den Ascona mit zusätzlicher Steakplatte und Wetterschutz bestellen, auf dass wir lange Freude daran haben. Denn, sofern es das Wetter zulässt, wird die Küche bei uns kalt bleiben.

Dass Lavastein nicht das halten, was sie versprechen, habe ich gemerkt. Die Hitzeverteilung auf dem alten Tepro war so gut, dass man es schaffte eine Wurst gleichzeitig roh und verbrannt hinzubekommen, wenn man sie nicht dauernd in Bewegung hält.

Und das Zubehör für den Ascona ist wirklich nett, je nach Finanzlage kann man da ja wirklich schöne Sachen dazukaufen.

Ich danke Euch und werde vom ersten Einsatz berichten
:gs-rulez:


Edit: Was ist eigentlich der nennenswerte Unterschied beim Ascona zwischen dem Modell 2009 und 2010? (Außer den 20 Eypos und der unterschiedlichen Verfügbarkeit)




Viele Grüße vom Möhnesee

Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:

utakurt

Grillkaiser
10+ Jahre im GSV
Gratulation - im wesentlichen ist der Grillf und die Deckelaufhaengung leicht modifiziert! Leichter facelift also!

Wennst aber einen alten ODc Ascona bekommst machst auch nix falsch - Du sparts nur! Qualität ist auch bei der non face lifted edition TOP!

:Hickl:
 
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