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Perfektes Steak auf Weber 670

alpineberlinette

Militanter Veganer
10+ Jahre im GSV
Wer kann seine Erfahrungen teilen?
Wie genau (Vorheizen, welche Brenner, welche Temperatur, wann wenden, wie lange anbraten, wo und wie durchgaren, Abhängigkeit von der Dicke des Fleisches), um ein perfektes Rindersteak auf dem Summit 670 zu erzeugen?
Was ist bei aufgetautem Fleisch zu beachten? Wir haben viel von meiner Schwester, die hat eigene Rinder auf dem Bauernhof und wir bunkern immer einiges in der Tiefkühltruhe.
 
Zu deiner Frage kann leider nichts sagen, habe aber selbst eine Frage.

Dein Name ist so interessant.
Hat das was mit A110 zu tun?
Bist du Fan, oder hast vielleicht selbst so etwas?

LG
Ralph
 
Du kaufst nen Ferrari und hast keinen Führerschein?
 
Wer sich solch einen Grill kauft und kein Steak grillen kann steht genauso da, wie einer der sich in nem Autoforum anmeldet und fragt wo bei seinem Ferrari das Gaspedal ist.

Nix für Ungut, hab eben gelesen, dass ihr schon vier Jahre nen Genesis hattet. Ein Steak grillt man auf nem Summit auch nicht anders. Drei bis fünf cm dicke Scheiben schneiden, diese ca. 2 min pro Seite scharf angrillen und dann indirekt garziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da kann ich mir nun gar keinen Reim drauf machen.

Was bedeutet das? Bin einfach nur neugierig.

Hat doch mit Ferrari eigentlich wenig zu tun?

Ganz einfach: Ferrari = Summit 670
keinen Führerschein = keine Ahnung von dem Grill und dem Fleisch

War sicher nicht böse gemeint. Aber grillen ist keine exakte Wissenschaft.
Zum perfekten Steak (gibt es nicht, da für jeden anders) führen viele Wege und noch mehr Threads.

Probiers aus und berichte uns von deinen Erfahrungen.

Bauch
 
Aber grillen ist keine exakte Wissenschaft.

Wenn man es genau betrachtet ist es eine Wissenschaft.

Unabhängig von der Hardware ist der Vorgang immer gleich.
Man braucht einen ausreichend hohen Temperaturgradienten,
damit die Maillardreaktion in einer relativ kurzen Zeit ablaufen kann.
Kurz deshalb , damit das Steak nicht zu sehr durchgart.
Nur die Oberfläche soll eine Kruste erhalten und nicht 3-4 mm voll durchgaren.
Der Gradient darf aber auch nicht zu hoch sein, sonst verbrennt das Fleisch.

Anschließen wird der Gradient stark verkleinert und das Steak wird bis zur
gewünschten Garstufe gar gezogen. Ist eigentlich ganz einfach.


:prost:
 
Wenn man es genau betrachtet ist es eine Wissenschaft.

Unabhängig von der Hardware ist der Vorgang immer gleich.
Man braucht einen ausreichend hohen Temperaturgradienten,
damit die Maillardreaktion in einer relativ kurzen Zeit ablaufen kann.
Kurz deshalb , damit das Steak nicht zu sehr durchgart.
Nur die Oberfläche soll eine Kruste erhalten und nicht 3-4 mm voll durchgaren.
Der Gradient darf aber auch nicht zu hoch sein, sonst verbrennt das Fleisch.

Anschließen wird der Gradient stark verkleinert und das Steak wird bis zur
gewünschten Garstufe gar gezogen. Ist eigentlich ganz einfach.


:prost:


btw.

geht das auch auf einem Pellett Smoker ;-)
 
Jetzt hab ich erst einmal geschaut was ein Summit 670 ist.
Da ich das jetzt weiß, werden mir die Beiträge auch viel durchschaubarer.

So ein Teil ist ja wirklich ein Ferrari.
 
Bin noch einige Antworten schuldig.
ja, es gibt eine Alpine 110 mit 170 PS (für die freaks, 1600 S mit getunetem Motor ala Monte Carlo 1973). Bin heute morgen damit gefahren, das Gaspedal ist an der gleichen Stelle, wie beim Ferrari, den ich nicht besitze.
Die Frage nach dem Steak hat 2 Hintergründe.
1. Der Summit hat die Sears Station, die der Genesis nicht hat. Ergo, etwas anders, höhere Temperaturen sind möglich.
2. Ich bilde mir nie ein, fürs Lernen/Verbessern zu alt zu sein. Vielleicht gibt es neben meiner bisherigen Methode etwas anderes, oder sogar etwas besseres?!

Noch eine ergänzende Frage zum Summit. Wenn ich nur 2 Steaks machen möchte, reicht es, die beiden mittleren Brenner und den Turbo zu benutzen, oder alle Brenner an?
 
Danke alpineberlinette.

Vettel fährt ja auch A110 in gelb.
Da kann man nur staunen, dass der so alte Autos gut findet.

Gute Fahrt
 
Vettel fährt eine Berlinette? Das wusste ich nicht.
Nun, die 110 sind als reines Rennauto konzipiert worden. Heckantrieb, Heckmotor, <700kg durch Kunststoffkarosserie. Wie ein Cart.
Und, es hat 1973 als erste Marke die zuvor eingeführte Ralley Weltmeisterschaft gewonnen, ist somit in Frankreich eine Legende.
Es gibt also durchaus Gründe, genau so ein Auto als Rennfahrer zu mögen.
 
ich hoffe keiner ist böse, dass das nicht zum Thema gehört.
Gib bei google mal A110 Vettel ein.
Dann kommen die Bilder
 
So, nun kann ich von den ersten Erfahrungen berichten.
Beim 670er habe ich ganz gute Erfolge mit folgendem Ablauf:
1. Gutes Fleisch. Beispiel ist die Argentinische Steakhüfte von der Fegro.
2. Die 4 mittleren Brenner und den Sears Brenner auf Vollgas, 13-15 min. Die beiden äußeren bleiben aus.
3. Die Temperatur ist dann bei ca. 330°C am eingebauten Thermometer. Wenig Wind, Aussentemperatur 17°C.
4. Steaks sind ca. 5-6 cm dick geschnitten.
5. Steaks sind eingeölt (heute mal mit Olivenöl), gesalzen (grobes Salz ist super) und gepfeffert.
6. Brenner 2 und 5 ausschalten, 3 und 4 und Sears bleiben auf Vollgas.
7. Steaks auf jeder Seite 4 Minuten anbraten, dabei nach 2 Minuten um 90° verdrehen, das ergibt ein schönes Kreuzbranding.
8. Brenner aus, Steaks für 3 Minuten vom Grill runternehmen.
9. Ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel durchwärmen, die Temperatur sinkt von ca. 130°C auf 80° in dieser Zeit.
10. Die Steaks liegen auf dem oberen, schmalen Rost ganz aussen.
11. Teller gut vorwärmen.

Teste weiter mit anderen Fleischsorten und anderen Ölen.
Teste weiterhin mit anderen Arten des Würzen, mal sehen, was ich so an Rezepten finde.

Für die Kleinen habe ich die aus dem 2,5kg Fleischbrocken die kleineren, aber guten Reste, die sich beim Heraustrennen der Sehne ergaben, klein geschnitten, auf dem Seitenbrenner angebraten und einer Portion Bratkartoffeln untergemischt. Das war für die 9 jährigen Twins optisch netter, als an einem - in deren Augen - blutigen Steak sich zu probieren.
 
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