Würstling
Veganer
Hallo,
mein kleiner Einstand in diesem Forum als aktiver Nutzer. Da ich bisher
eure Einträge mit großem Interesse verfolgt habe (vor allem die
Wursteigenbauten), wollte ich jetzt die nächste Stufe meiner Wildfleisch-
Verwertung zum besten geben. Hier die Bilder meiner allerersten
Verwurstung.
Im Internet habe ich viele Rezepte gefunden die mir jedoch nicht all zu
sehr zusagen wollten. In der Regel verwendeten die Meisten nur wenig
Pfeffer, was für meinen Geschmack etwas zu "lasch" war. Wildschwein
ist geschmacklich etwas "schwach" wenn man nicht genug Geschmacksträger
hineinarbeitet. Ich wollte eine Kombi die diesen wirklich kräftigen und
wilden Tierchen auch gerecht wird. Nach einigen Versuchen hatte ich
dann eine sehr gute Basis die zum Kombinieren einläd. Den Pfeffer kann
man natürlich herunter regulieren - Ich würde nur bis min. 10g empfehlen...
danach schmeckt man den Pfeffer kaum oder gar nicht mehr (Also könnte
man sich den auch sparen)
1. Die "Arbeitsprobe" aus 2Kg Wildschweinfleisch
- frisch aus der Jagd
- geschossen von einem Freund
- aus der Decke geschlagen und zerlegt mit Schwiegerfadder
- mit eigenen Händen entbeint und portioniert
Frischer geht kaum
200g Schweinebauch
600g Wildschweinbrust (durchwachsen + mit Schweinebauch fein gewolft)
1200g Wildschweinkeule (mager + mittel gewolft)
5g Zuckerpfeffer
20g frisch gemalener Pfeffer
25g Salz
1 EL Zucker
+ weitere Gewürze vorab aus dem Bauch - schreib ich aber noch mal im
2ten Durchgang nieder.
2. Erst mal das beste Mischverhältnis von magerem/durchwachsenen
Fleisch finden.
3. Nach 6 – 7 Durchgängen hatte ich meine Gewürzmischung.
4. Ab in die Massenproduktion.
5. Dann in den "externen" Darm.
6. Sogar ganz ansehnlich, aber man kann es ausbauen.
7. Anschließend auf den Grill in Kombi mit Jack Daniels+Hickory Räucherholz.
Zum sanften garen auf das Warmhalterost... später kurz zum scharfen
Angrillen in die Nähe der ersten Flavourbar (volle Stufe) nach vorne.
Gut, beim nächsten mal sollte ich daran denken, den Darm vorher kräftiger
durchzuspülen. Der lag vorher in der Salzlake - was dem Gesamtgeschmack
aber zum Glück nicht wirklich einen Abbruch tat, sagt jedenfalls meine BH...
Ich hingegen bin da eher etwas pingeliger. 8)
mein kleiner Einstand in diesem Forum als aktiver Nutzer. Da ich bisher
eure Einträge mit großem Interesse verfolgt habe (vor allem die
Wursteigenbauten), wollte ich jetzt die nächste Stufe meiner Wildfleisch-
Verwertung zum besten geben. Hier die Bilder meiner allerersten
Verwurstung.

Im Internet habe ich viele Rezepte gefunden die mir jedoch nicht all zu
sehr zusagen wollten. In der Regel verwendeten die Meisten nur wenig
Pfeffer, was für meinen Geschmack etwas zu "lasch" war. Wildschwein
ist geschmacklich etwas "schwach" wenn man nicht genug Geschmacksträger
hineinarbeitet. Ich wollte eine Kombi die diesen wirklich kräftigen und
wilden Tierchen auch gerecht wird. Nach einigen Versuchen hatte ich
dann eine sehr gute Basis die zum Kombinieren einläd. Den Pfeffer kann
man natürlich herunter regulieren - Ich würde nur bis min. 10g empfehlen...
danach schmeckt man den Pfeffer kaum oder gar nicht mehr (Also könnte
man sich den auch sparen)
1. Die "Arbeitsprobe" aus 2Kg Wildschweinfleisch
- frisch aus der Jagd
- geschossen von einem Freund
- aus der Decke geschlagen und zerlegt mit Schwiegerfadder
- mit eigenen Händen entbeint und portioniert
Frischer geht kaum
200g Schweinebauch
600g Wildschweinbrust (durchwachsen + mit Schweinebauch fein gewolft)
1200g Wildschweinkeule (mager + mittel gewolft)
5g Zuckerpfeffer
20g frisch gemalener Pfeffer
25g Salz
1 EL Zucker
+ weitere Gewürze vorab aus dem Bauch - schreib ich aber noch mal im
2ten Durchgang nieder.
2. Erst mal das beste Mischverhältnis von magerem/durchwachsenen
Fleisch finden.
3. Nach 6 – 7 Durchgängen hatte ich meine Gewürzmischung.
4. Ab in die Massenproduktion.
5. Dann in den "externen" Darm.
6. Sogar ganz ansehnlich, aber man kann es ausbauen.
7. Anschließend auf den Grill in Kombi mit Jack Daniels+Hickory Räucherholz.
Zum sanften garen auf das Warmhalterost... später kurz zum scharfen
Angrillen in die Nähe der ersten Flavourbar (volle Stufe) nach vorne.
Gut, beim nächsten mal sollte ich daran denken, den Darm vorher kräftiger
durchzuspülen. Der lag vorher in der Salzlake - was dem Gesamtgeschmack
aber zum Glück nicht wirklich einen Abbruch tat, sagt jedenfalls meine BH...
Ich hingegen bin da eher etwas pingeliger. 8)


