Das Thema ist eigentlich irreführend, pimpen heißt ja eigentlich verschönern oder aufmotzen. Aber mir geht es häufig so daß mir die gelieferte Standardware nicht recht gefällt. Wenn mich dann mal der Hafer sticht, wetze ich raus in den Schuppen und baue mir ein Messer etwas um. Alles sehr amateurhaft, die Messermacher dürfen mich ruhig auslachen. Wer ebenso "positiv verrückt" ist, kann gern seine Umbauten und Entwürfe zeigen, ich lasse mich sehr gern inspirieren. Wenn man selber Hand anlegt, wird sowieso jedes Exemplar individuell anders ausfallen. Und das ist gut so.
Als erstes gefiel mir der Windmühlen Yatagan nicht. Auf den Produktfotos schon, aber bereits als ich ihn zum ersten Mal in die Hand nahm, war er schlecht ausbalanciert. Geschnitten hat das Messer gut, auch und besonders in unsere Küchentücher. Ich glaube ich habe am Anfang drei oder vier von unseren "wertvollsten" ( GöGa...) Abtrockentüchern zerschlitzt. Man fängt ja am Griff an abzutrocknen und zieht das Tuch die Klinge entlang zur Spitze. Da sich das Blatt beim Yatagan stark verbreitert, war eben schnell mal ein Schlitz im Tuch (und zweimal im Daumen). Das Ding flog in die nächste Ecke und war Jahrelang vergessen.
Irgendwann dachte ich daran den Yatagan etwas handlicher zu machen, die Klinge auf ca. 130mm zu verkürzen und den ursprünglichen Schwung so ungefähr wieder herzustellen. Ich habe leider keinen original großen Yatagan mehr zum Vergleich, denn der gefiel mir ja in natura schon beim Erstkontakt nicht.
Das Ergebnis ist sehr handlich und eines meiner meistbenutzten Lieblingsmesser. Ein wenig wie im Mittelalter. Der C-Stahl paßt da natürlich wie die Faust aufs Auge.
Fortsetzung folgt...
Peter
Als erstes gefiel mir der Windmühlen Yatagan nicht. Auf den Produktfotos schon, aber bereits als ich ihn zum ersten Mal in die Hand nahm, war er schlecht ausbalanciert. Geschnitten hat das Messer gut, auch und besonders in unsere Küchentücher. Ich glaube ich habe am Anfang drei oder vier von unseren "wertvollsten" ( GöGa...) Abtrockentüchern zerschlitzt. Man fängt ja am Griff an abzutrocknen und zieht das Tuch die Klinge entlang zur Spitze. Da sich das Blatt beim Yatagan stark verbreitert, war eben schnell mal ein Schlitz im Tuch (und zweimal im Daumen). Das Ding flog in die nächste Ecke und war Jahrelang vergessen.
Irgendwann dachte ich daran den Yatagan etwas handlicher zu machen, die Klinge auf ca. 130mm zu verkürzen und den ursprünglichen Schwung so ungefähr wieder herzustellen. Ich habe leider keinen original großen Yatagan mehr zum Vergleich, denn der gefiel mir ja in natura schon beim Erstkontakt nicht.
Das Ergebnis ist sehr handlich und eines meiner meistbenutzten Lieblingsmesser. Ein wenig wie im Mittelalter. Der C-Stahl paßt da natürlich wie die Faust aufs Auge.
Fortsetzung folgt...
Peter
