Hallo Freunde der meist runden Scheibe 
ein Urlaub des vergangenen Jahres führte uns unter anderem nach Rom,
die leicht stressige Stadtbesichtigung erlebte eine kurze Unterbrechung in Form einer Mittagspause,
die wir dazu nutzten, unsere erste Pinsa zu essen.
Diese hat uns sehr gut geschmeckt, also Grund genug es daheim mal auszuprobieren.
Im Buch "Mastering Pizza" von Marc Vetri bin ich auf ein entsprechendes Rezept gestoßen.
Die Hohe Hydration ließ mich erstmal grübeln, ich entschloss mich aber trotzdem diese beizubehalten, auch weil im BO bei 250°C gebacken werden sollte.
Er empfiehlt im Rezept auch den Teig mit Sauerteig Ansatz herzustellen, was hier allerdings nicht vorhanden ist.
Zum Einsatz kommt eine Mehlmischung aus vier verschiedenen Mehlen.
(- 4x 250g)
- 100% Mehl, aus:
- 40% Weizen 00
- 40% Dinkel 630
- 15% Reismehl
- 5% Sojamehl
- 80% Wasser
- 5% Olivenöl
- 2,5% Salz
- ca. 1,2g Trockenhefe (48h kalte Gare)
Teigherstellung No-Knead:
- alle Zutaten mit einem Löffel vermischen bis alles Mehl aufgenommen ist
- 4 Runden S&F in der Schüssel (alle 20-30min)
- abschließend 2 Runden S&F auf der Arbeitsplatte
(1x mit "benetzter" Oberfläche, 1x im Semolabett)
- kurz anspringen lassen, anschließend für 2 Tage in den Kühlschrank
Teig nach dem letzten S&F im Semolabett. Er ließ sich erstaunlich gut bearbeiten
- 2h vor dem Backen wurde der Teig aus dem Kühlschrank geholt und geteilt
Die Ballen wurden in reichlich Semola geteilt und geschliffen, dadurch ließ es sich für diese Hydration einigermaßen gut verarbeiten.
(Ich finde die Ballen direkt aus dem Kühlschrank heraus abzustechen einfacher als den Teig erst anspringen zu lassen, macht ihn wie ich finde klebriger)
Nach 2h waren die Ballen erwartungsgemäß ziemlich zerlaufen
Die meisten Gedanken machte ich mir vorm Ausbreiten der Ballen,
da die Fladen dann auch direkt eingeschossen werden sollten und nicht im Blech gebacken werden.
Aber wie immer gilt, Semola regelt
Vorteil Pinsa: rund ist kein muss und die Form ist eher länglich bzw. oval
Die Teiglinge wurden also im Semolabett ausgebreitet, anschließend überschüssiges Semola etwas abgeschüttelt
und dann mit beiden Händen auf die Schaufel abgelegt.
Anschließend wurde auf Pizzastahl (mittlere Schiene) im vorgeheizten BO eingeschossen
Die Fladen habe ich ohne irgendwelchen Belag erstmal für ein paar Minuten vorgebacken, bis der Teig außen leicht fest wurde.
Größere Blasen habe ich während des Backens geöffnet und den Teig hier etwas heruntergedrückt.
Die vorgebackenen Pinsas/Pinsen/Pinserinos wurden dann mit Soße und Käse (hier Scarmozza) belegt und fertig gebacken.
fertig gebacken...
mit Schinkentopping. Sieht wenig spektakulär aus, schmeckt dafür aber umso besser.
noch zwei mit Schinken und Salsiccia.
Hier war schon etwas Zeit vergangen seit Backstart, das hat sich auch in der Verarbeitung der Ballen bemerkbar gemacht.
Das Handling wurde zunehmend schwieriger (erste Anzeichen der Übergare sieht man auch an den Blasen im Rand).
Fazit: eine leckere Alternative zur klassischen Pizza.
durch die hohe Hydration war die Krume auch bei dunkler Backfrabe nicht trocken und schön soft.
Der nächste Versuch erfolgt wohl dann im F1 bei ca. 350°C
Danke fürs Reinschauen
Gruß Rainer
ein Urlaub des vergangenen Jahres führte uns unter anderem nach Rom,
die leicht stressige Stadtbesichtigung erlebte eine kurze Unterbrechung in Form einer Mittagspause,
die wir dazu nutzten, unsere erste Pinsa zu essen.
Diese hat uns sehr gut geschmeckt, also Grund genug es daheim mal auszuprobieren.

Im Buch "Mastering Pizza" von Marc Vetri bin ich auf ein entsprechendes Rezept gestoßen.
Die Hohe Hydration ließ mich erstmal grübeln, ich entschloss mich aber trotzdem diese beizubehalten, auch weil im BO bei 250°C gebacken werden sollte.
Er empfiehlt im Rezept auch den Teig mit Sauerteig Ansatz herzustellen, was hier allerdings nicht vorhanden ist.
Zum Einsatz kommt eine Mehlmischung aus vier verschiedenen Mehlen.
(- 4x 250g)
- 100% Mehl, aus:
- 40% Weizen 00
- 40% Dinkel 630
- 15% Reismehl
- 5% Sojamehl
- 80% Wasser
- 5% Olivenöl
- 2,5% Salz
- ca. 1,2g Trockenhefe (48h kalte Gare)
Teigherstellung No-Knead:
- alle Zutaten mit einem Löffel vermischen bis alles Mehl aufgenommen ist
- 4 Runden S&F in der Schüssel (alle 20-30min)
- abschließend 2 Runden S&F auf der Arbeitsplatte
(1x mit "benetzter" Oberfläche, 1x im Semolabett)
- kurz anspringen lassen, anschließend für 2 Tage in den Kühlschrank
Teig nach dem letzten S&F im Semolabett. Er ließ sich erstaunlich gut bearbeiten
- 2h vor dem Backen wurde der Teig aus dem Kühlschrank geholt und geteilt
Die Ballen wurden in reichlich Semola geteilt und geschliffen, dadurch ließ es sich für diese Hydration einigermaßen gut verarbeiten.
(Ich finde die Ballen direkt aus dem Kühlschrank heraus abzustechen einfacher als den Teig erst anspringen zu lassen, macht ihn wie ich finde klebriger)
Nach 2h waren die Ballen erwartungsgemäß ziemlich zerlaufen
Die meisten Gedanken machte ich mir vorm Ausbreiten der Ballen,
da die Fladen dann auch direkt eingeschossen werden sollten und nicht im Blech gebacken werden.
Aber wie immer gilt, Semola regelt

Vorteil Pinsa: rund ist kein muss und die Form ist eher länglich bzw. oval

Die Teiglinge wurden also im Semolabett ausgebreitet, anschließend überschüssiges Semola etwas abgeschüttelt
und dann mit beiden Händen auf die Schaufel abgelegt.
Anschließend wurde auf Pizzastahl (mittlere Schiene) im vorgeheizten BO eingeschossen
Die Fladen habe ich ohne irgendwelchen Belag erstmal für ein paar Minuten vorgebacken, bis der Teig außen leicht fest wurde.
Größere Blasen habe ich während des Backens geöffnet und den Teig hier etwas heruntergedrückt.
Die vorgebackenen Pinsas/Pinsen/Pinserinos wurden dann mit Soße und Käse (hier Scarmozza) belegt und fertig gebacken.
fertig gebacken...
mit Schinkentopping. Sieht wenig spektakulär aus, schmeckt dafür aber umso besser.
noch zwei mit Schinken und Salsiccia.
Hier war schon etwas Zeit vergangen seit Backstart, das hat sich auch in der Verarbeitung der Ballen bemerkbar gemacht.
Das Handling wurde zunehmend schwieriger (erste Anzeichen der Übergare sieht man auch an den Blasen im Rand).
Fazit: eine leckere Alternative zur klassischen Pizza.
durch die hohe Hydration war die Krume auch bei dunkler Backfrabe nicht trocken und schön soft.
Der nächste Versuch erfolgt wohl dann im F1 bei ca. 350°C
Danke fürs Reinschauen
Gruß Rainer

