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Pizza Party Ardore

Pizza Lover

Militanter Veganer
Hallo,

ich interessiere mich für den Pizza Party Ardore. Erscheint mir doch noch hochwertiger als bspw. der Ooni Pro. Nach verschiedenen Versuchen mit 1 oder 2 Steels im normalen Backofen will ich doch auf kurz oder lang auf Feuer umstellen um endlich die ca. 450°C zu erreichen um Neapel Style Pizzen zu backen. Jetzt hab ich nur gelesen, dass es den Ofen scho für 400 oder 450€ gab, da ist der momentane Preis ja super überteuert... habt ihr mir einen Tipp, ob man da auch günstiger drankommt?

Beste Grüße
 
Hallo Pizza Lover,
schau doch mal bitte hier: Pizza Party Ardore. Da wirst Du fündig!
 
Servus,
sieht derzeit nicht danach aus. Der günstige Preis galt während der Einführungsphase. Die Öfen wurden gernerell relativ lange mit Rabatt angeboten. Das ist mittlerweile seit ca. einem Jahr nicht mehr so. Zudem haben die Preise angezogen und Öfen wie der Bollore und Passione wurden gestrichen.

Dennoch ist zwischen dem Ardore und kleineren Öfen ein großer Unterschied. Während beim Ardore die Hitze von der Seite kommt = gleichmäßiger, kommt diese bei den meisten anderen Öfen von hinten (Ausnahme Koda 16). Das will gut überlegt sein...
 
Der Ooni Koda 16 ist sicher auch super, aber vermutlich ein reiner Pizza-Ofen, in dem man jetzt vermutlich kein Brot oder Brötchen backen kann, weil man die Flamme nicht so feingranular runterregeln kann und das von der Höhe her und dem Abstand zur Flamme vermutlich nicht passt. Aber es gibt doch glaube ich ein Konkurrenz-Ofen, auch aus Italien, der Adore sehr sehr ähnlich sieht und nur um die 450€ mit Rabatten kostet. Mir ist der Name allerdings entfallen und keine Ahnung ob der dann wirklich so gut ist. Eventuell würds sich aber auch lohnen auf ne Überarbeitung des Ooni Pro zu warten. Aber wenn man so manche Pizzen sieht ist das mit dem Warten echt hart ;)
 
Oder der von Effeuno, aber den kann man wohl nicht einfach mal so irgendwo hin mitnehmen. Wär doch fantastisch irgendwo im Sommer am See oder so nebenher noch ein paar Pizzen zu backen (wenn es die Situation wieder zulässt irgendwann). Da hat der Koda 16 wohl schon die besten Karten. Oder gibts auch Notstromaggregate um den Effeuno draussen zu betreiben? ;-)

Leider weiss ich immer weniger, welcher Ofen denn am besten wäre. Auf jeden Fall vorrangig für Pizza Napoletana, aber das können die ja alle. Zum Brot backen ist der Effeuno sicher zu klein, der Koda 16, bestimmt auch und der Adore würde eventuell grade so gehn.
 
Brot backen im Ardore geht nur bedingt. Aber Napoletana klappt super :)
Und mit dem "ähnlichen" Ofen meinst sicherlich den "Etna". Dass der Koda für Brot zu lütt ist, sehe ich ebenfalls so.

Gibt einige, die tolle Brote im Effeuno gebacken haben. Mal im Forum hier suchen.
 
Jap, genau, den Forno Etna, weiss nicht ob der im Grunde mif dem Ardore gleichzusetzen ist, gibts aber für 450€, würde ich dann eigentklich klar vorziehen. Ansonsten halt auch über den Effeuno P134H gestolpert. Hat den Vorteil, dass man ihn in der Küche verwenden kann. Nachteil, man kann ihn denke ich nicht mit raus nehmen, da Strom betrieben (aber soweit ich sehe braucht er keinen Starkstrom). Jetzt schwanke ich bisschen zwischen dem, Ooni Koda 16 (wobei ich da ne überarbeitete Version vom Pro vorziehen würde) und dem Ardure oder halt Etna. Ohje... wobei ich mir das mit dem Rausnehmen auch zu einfach vorstelle, glaub ich. Dann muss man ja den Teig mitnehmen und alles andere auch, wenn man mal am See für ein paar Freunde Pizzen backen will...
 
Servus,

du wirst mit keinem der Öfen zu 100% alles machen können.
  • Mit den "Blechbüchsen" in der Größe von Ooni / Burnhard Nero und dergleichen hast du im Prinzip eine reine Pizzamaschine. Mag sein, dass man da ggf. auch ein Stück Fleisch darin zubeiten kann, aber da wäre mir jeder normale Grill lieber. Brot backen kannst du in all den Teilen vergessen.
  • Mit einem Ardore bzw. Etna ist es ähnlich. Die Öfen sind aber schon mal eine Liga drüber, heizen von der Seite und haben in der Regel mehr "Wumms". Brot backen ist auch hier schwierig, die Öfen sind nach vorne offen, also müsste man mit Flamme backen. Das geht sicher so halbwegs, aber das hat mit richtigem Brotbacken nicht wirklich viel zu tun.
  • beim Etna gucke dir mal die Gaszuführung genauer an...
  • der P134H ist sicher zum Brotbacken geeignet, ist aber sehr flach. D.h. unter umständen wird dir das Brot oben schnell zu dunkel. Dass es geht, hat der Markus @Forno A Legna schon einige Male gezeigt. Der Kompromiss hier wäre der P134HA, die hohe Version.
  • Das mit dem Notstromaggregat am See vergiss mal wieder ganz schnell. Du brauchst hier eines mit einer Dauerleistung von 3 KW, das willst du dir und anderen gar nicht antun. Starkstrom braucht er nicht, aber er zieht ordentlich Leistung.
 
Was meinst du mit dem Gas-Anschluss?

Ich glaube die Idee den einfach mal irgendwo hin mitzunehmen, kann man sich vielleicht eh sparen. Ich hätte zumindest keine Lust 25kg + Gasflasche + alles andere öfter mal irgendwo hin mitzunehmen. Auch bei den Oonis weiss ich nicht, ob das so praktikabel ist.

Rein vom Ergebnis her überzeugt mich aber der Koda 16 auch, da weiss ich nicht ob dann der Aufpreis noch gerechtfertigt ist. Ich schätze, der ist nur schwieriger zu handlen, weil vielleicht etwas weniger Abstand von der L-förmigen Flamme. Da muss man eventuell ständig drehen.

Ich fände es auch toll mit Pellets oder ganz kleinen Holzstückchen zu heizen, aber da muss man wohl ständig nachlegen.

Also, wenn man eh daheim Pizzen backen will wär Elektro ja sogar am einfachsten, was meint ihr? Unterschiede sehe ich da eigentlich keine mit bloßem Auge und leider verstehe ich kein italienisch. Da gibt's ja ein paar Vergleichsvideos zwischen dem Ardore und dem P134H. Eventuell würde in den sogar mein 5cm Stein von Piemotti noch reinpassen.

Ich wünschte nur ich hätte mir die 2 Steels gespart, da komme ich momentan recht weit oben unter dem Grill wenigstens auf ca. 340°, aber sind halt doch nochmal 100° zu wenig (und waren dann etwas über 200€ ;)). Und man muss immer ziemlich aufpassen, dass sie nicht von oben verbrennen. 2 Steels zusammen hatte ich aber oben bisher jetzt nur in nem "dry run" probiert. Wenn man den zweiten unten reinhängt kommt der leider nur auf ca 280°, weil ich eigentlich oft auf Grill + Umluft lasse. Das grösste Problem am normalen Backofen ist aber deren Energiesparmodus, der dann runterregeln nach her Zeit und man muss ihn quasi versuchen auszutricksen und hat dann nen noch höheren Energieverbrauch.
 
Brot kannst du in jedem Haushaltsofen besser backen als in einem von den Pizza Öfen.
Pizza kannst du in all den backen und deshalb heißen sie ja auch " Pizzaofen " und nicht anders :D
Vom Händling her ist der Effe warscheinlich der einfachste da muss man am wenigsten drehen ansonsten ist das eher eine
" will haben " Sache da die Preise recht weit auseinander gehen.
Hier kann dir keiner wirklich weiterhelfen.
 
Ich fände es auch toll mit Pellets oder ganz kleinen Holzstückchen zu heizen, aber da muss man wohl ständig nachlegen.
Servus,
Das stellt man sich am Anfang romantischer vor, als es tatsächlich ist..
hab ein 1/2 Jahr mir Mini-Holzstückchen selbst gehackt & geschnitzt für den Burnhard Nero, das ist auf Dauer echt beschwerlich und der Wunsch nach einem größeren Holzofen wächst kontinuierlich (besonders wenn man hier im Forum mitliest).
Der Ardore und der Ooni Koda 16 sind natürlich auch tolle Geräte :-) würde mir einfach mal ne Checkliste oder pro/contra-Liste machen, die deinen Gegebenheiten entsprechen.
 
Mit meinen bescheidenen Pizzabackkenntnissen kann ich dir nur eines sagen :
Pelletbetriebene Pizzamaschinen sind nix.
Bei jedem Öffnen der Frontklappe ändert sich der Luftstrom und alles fängt an zu qualmen -
oder Feuerinferno...
Also lieber big oder Gas ;-)
 
Ich mache meine Pizzen mit ner Blechbüchse. Verstehe nicht, warum es eine Rolle spielt, von welcher Seite die Hitze kommt, die Pizza wird ja mehrmals gedreht.
Nach den Pizzasessions werden mit der Restwärme immer noch ein paar Ciabattas mit Tomaten oder Oliven gebacken, die werden herrlich...
 
Die Ergebnisse sind natürlich der Wahnsinn:

Ich hab mir aber grade auch überlegt, dass ich dann ja noch eine Arbeitsplatte auf dem Balkon bräuchte. Aus der Küche durchs Wohnzimmer auf den Balkon immer zu rennen wär glaube ich auch nichts.

Wenn ich mir das so überlege, dann ist der Effeuno natürlich irgendwo schon recht praktisch, zumal meine Balköne recht breit sind aber vom Haus weg halt nicht so... sprich ein Tisch hat da grade so Platz mit nem Stuhl an der Hauswand, aber dann kommt man da auch nicht mehr durch.

Jetzt tendiere ich doch so allmählich zum Effeuno mit dem extra Stein. 450° müsste da auch langen, oder?

Kriegt man eigentlich mit anderen Elektroöfen, die so um die 250€ liegen ne Pizza Napoletana nicht so gut hin? Natürlich ist der super platzsparend und top ist, dass man keinen Starkstrom benötigt.
 
Ich mache meine Pizzen mit ner Blechbüchse. Verstehe nicht, warum es eine Rolle spielt, von welcher Seite die Hitze kommt, die Pizza wird ja mehrmals gedreht.
Nach den Pizzasessions werden mit der Restwärme immer noch ein paar Ciabattas mit Tomaten oder Oliven gebacken, die werden herrlich...

Servus,
hast du schon einmal mit einem größeren Ofen gearbeitet? Sicher nein. Auch wenn man die Pizzen drehen muss, so hat man das (hier auch oft beschriebene Problem), dass die Pizza hinten schon am kokeln ist, vorne der Teig noch weich ist. Man ist deutlich mehr am drehen. Dabei will ich den kleinen Öfen keineswegs absprechen, dass man damit keine guten Pizzen backen kann, aber der Unterschied im Handling, Übersicht im Ofen, Temperaturstabilität, Hitzeverteilung ist doch eine deutlich andere. Und richtiges Brotbacken ist was anderes, als vielleicht ein kleines Ciabatta.

Jetzt tendiere ich doch so allmählich zum Effeuno mit dem extra Stein. 450° müsste da auch langen, oder?

Reicht dicke. Bei den 500° Versionen läuft man nur Gefahr, dass die Backzeiten zu gering werden. Dann wird es sehr, sehr soft bis hin zu klitschiger Krume.

Kriegt man eigentlich mit anderen Elektroöfen, die so um die 250€ liegen ne Pizza Napoletana nicht so gut hin? Natürlich ist der super platzsparend und top ist, dass man keinen Starkstrom benötigt.

Wer billig kauft, kauft 2x. Mit dem P134H hast du ein Top Gerät, welches seit Jahren am Markt ist, zigfach erprobt, bislang kaum Probleme bekannt sind und über die Jahre mehrfach optimiert wurde. Zudem bekommst du den Saputo seitens Hersteller mit, das war früher eher schwierig und teuer das gute Stück zu erhalten.
 
Wenn Geld keine Rolle spielen sollte und ich zwischen Ardore und Koda 16 wählen müsste, würde ich den Ardore nehmen. Zum Glück habe ich damals zugeschlagen und ihn zu einem guten Preis bekommen. Da ich aber (leider) auf´s Geld achten muss, würde ich von der Preis- / Leistung zum Koda 16 greifen.
Den Effeuno finde ich auch super. Allerdings stehen meine Geräte (ganzjährig) auf der Terrasse. Da meine Stromversorgung vom Wohnzimmer abgeht, bin ich mir nicht sicher, ob beim Effeuno ggf. die Sicherung durchknallen könnten. Hatte das mal teilweise bei elektr. Heizstrahler mit 2000-2500W.


Und ich würde nicht alles "alleine" vom Ofen abhängig machen. Etliche Member haben hir auch mit einem ordinären EBO tolle Ergebnisse erzielt. Hängt wesentlich mit der Teigzubereitung, den Zutaten und auch mit den eigenen Skills zusammen. Aber da gibt es hier etliche Threads zu.
 
...hatte mal die Firma Oodi vor knapp 2 Wochen mit einer Frage angeschrieben. Bisher keine Resonanz.

Hat jemand die gleichen Erfahrungen?
 
Wenn es von Interesse ist, haben wir einige Ardore Öfen zweiter Wahl oder Exponate oder Tests, auf denen es möglich ist, einige Angebote zu machen
pizzapartyshop.com
Poste diese Angebote mit Bild in den Kleinanzeigen und du wirst heute evtl noch einen tollen Umsatz erzielen ;-)
 
Servus,
hast du schon einmal mit einem größeren Ofen gearbeitet? Sicher nein. Auch wenn man die Pizzen drehen muss, so hat man das (hier auch oft beschriebene Problem), dass die Pizza hinten schon am kokeln ist, vorne der Teig noch weich ist. Man ist deutlich mehr am drehen. Dabei will ich den kleinen Öfen keineswegs absprechen, dass man damit keine guten Pizzen backen kann, aber der Unterschied im Handling, Übersicht im Ofen, Temperaturstabilität, Hitzeverteilung ist doch eine deutlich andere. Und richtiges Brotbacken ist was anderes, als vielleicht ein kleines Ciabatta.

Also, die Steinfläche des Ooni Pro ist mit 45x45cm jeweils 5cm breiter und tiefer als die des Ardore, und mit dem Burnhard Nero schon gleich gar nicht vergleichbar, kann es sein, daß du da was verwechselst?
Ich weiß ja nicht, wie sich andere anstellen, aber bei mir kokelt da nix, 2-3 mal drehen, kurz domen und fertig. Da gehen auch größere Sessions mit z.B. 8-10 Pizzen recht entspannt, zwischendurch ein paar kleine Holzscheite nachlegen und gut.
Klar, fürs Brotbacken ist der Ooni Pro nicht die erste Wahl, man muß halt schauen, wo die Prioritäten liegen, bei mir auf Pizza, und das Ciabatta nehm ich dann gern noch mit :)
 
Servus,

ich will dir den Ofen gar nicht madig machen und hatte in deiner Signatur auch nicht gelesen, dass du den Pro hast. Ich kenne den Karu und Koda, die größeren Varianten Pro und Koda 16 haben sicher ein paar Vorteile. Müsste ich mir aktuell einen Ofen kaufen, würde jedoch die Wahl weder auf den Ardore fallen, noch auf einen Ooni. Auch der Ardore hat den Gasregler hinten angebracht, das finde ich äußerst unpraktisch. Von den kleinen Öfen weiß ich, dass die Hitzeverteilung nach vorne ziemlich abfällt, was eben dafür sorgt, dass die Pizzen im vorderen Bereich fast roh bleiben. Das kenne ich so vom meinem Bollore überhaupt nicht und auch im Ardore sollte das so nicht sein (zumindest ist mir hier nichts gegenteiliges bekannt).
 
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