Das Problem ist, dass manche den Fehler machen, direkt unter der Backfläche anzuheizen, und auch dort zentriert weiterzufeuern.
Am Besten feuerst du den Ofen einfach ca. 20 Minuten hoch, indem Du unter der Backfläche Dein Holz verteilst. Wenn dieses zu ca. 70 % verbrannt ist, verteilst Du es im gesamten Feuerraum, und legst dann nur noch dünn gespaltenes Holz an die Wände des Feuerraums. Dieses Holz erzeugt, dass Flammen hochzüngeln, und über Deine Pizza hinwegstreichen ohne die Bodenhitze zu erhöhen.
Die Handhabung ist wie folgt: Die untere Tür sollte während des Feuerns immer um den Spalt des umgelegten Riegels geöffnet ( geschlossen ) sein. Du legst Deine Pizza in das obere Fach und wenn der Belag anfängt zu schmelzen / heiß zu werden, öffnest Du die untere Tür. Dadurch schießen die Flammen über Deine Pizza. Wenn Deine Pizza nunmehr fertig überbacken ist, schließt Du die untere Tür und schiebst die nächste Pizza ein. Wenn der Belag soweit ist, öffnest Du die untere Tür wieder ein bißchen mehr. Nach der 4. gebackenen Pizza legst Du dünnes Holz im Außenbereich der Feuerkammer nach. Jetzt backst Du wieder 4 Pizzen. Erst dann legst Du auch 1 oder 2 Stücke Holz wieder unter die Backfläche
Mit diesem Vorgang kannst Du stundenlang backen, ohne Deine Steine runterkühlen zu müssen.
Manchmal entscheidet nur eine klitzekleine Änderung an der Handhabung des Backens, ob es ein Erfolg und oder ein Mißerfolg wird.
Dies macht aber doch eigentlich den guten Bäcker aus.
Aber, da fällt mir ein, mit dem Ofen ist doch eigentlich auch eine genaue Vorgehensweise des Feuerns mit ausgeliefert worden ?