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PRO / CONTRA Rasen Vertikutieren

mike

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Servus Gartenfreunde,

ich brauch wirklich keinen englischen Rasen, aber einfach ein schöner dichter, grüner Rasen hat was !:-)

nachdem ich im Netz so viele verschiedene Beiträge zu diesem Thema gelesen habe, möchte ich einfach mal eure Meinung hören !

Wie geht ihr mit dem Thema " Vertikutieren " um ? Sinnvoll oder nicht !!! :hmmmm:

Danke
 
da setz ich mich auch mal auf die Bank.
Mir geht es da wie dir, ich verlange auch keine Wunder aber meine Krater-Moos-Landschaft ist wirklich nicht sehr anschaulich
 
Das gleiche Problem hier....

ich habe vor 5 Jahren vertikutiert, dann 2 Jahre nicht, dann wieder , heuer steh ich wieder vor der Entscheidung...

Vertikutieren und 2-300 Euro in Nachsaat und Dünger investieren oder einfach wachsen lassen..

Ich muss dazusagen, dass wir in unsrer Gegend immer öfter sehr niederschlagsarme Sommer haben...dann hilft das alles nämlich nix und den ganzen Sommer wässern mag ich nicht.

Ich weiß noch nicht wie ich es heuer mache....

Liebe Grüße Thomas
 
hab letzte Jahr wieder vertikutiert und davor einpaar Jahr pausiert.
hab blöd gschaut, welche Menge an Moos, Bodendecker, etc. ich aus der Wiese geholt habe und hab mir auch geschworen nicht mehr einpaar Jahre zu warten sondern alle Jahre oder max. alle 2 Jahre zu vertikutieren.

Mike, ohne geht es bei mir nicht.


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Mittlerweile gönne ich mir jedes Jahr einen Samstag für das Vertikutieren. Der "Ertrag" und somit der Aufwand für Harken, Einsammeln und Entsorgen hält sich nunmehr in erträglichen Grenzen. Sofern das extrem trockene Wetter nicht wie im letzten Jahr für eine Steppenlandschaft sorgt, bin ich mit unserem Rasen dann auch ganz zufrieden.
 
Ein Gärtner, der bei uns die Obstbäume schneidet, hat uns empfohlen jährlich im Frühjahr zu vertikutieren - wir haben dann mit Nachbarn gemeinsam ein Gerät angeschafft.
Beim ersten Mal waren wir ziemlich geschockt, glaub vier Anhänger haben wir damals weggefahren. Seitdem jedes Jahr, und der Rasen ist unserem Eindruck nach wirklich dichter und kaum noch von "Fremdpflanzen" durchsetzt.

Das Beste, was wir für unseren Garten aber getan haben, war die Anschaffung eines Mähroboters... der Unterschied von einmal die Woche ein paar Zentimeter zu jeden Tag ein paar Millimeter abschneiden ist gewaltig. So grün und kräftig wie seitdem war der Garten noch nie.
 
Mähroboter sind eine wirklich feine Sache.
Wir haben unseren "Igor" wie wir ihn liebevoll nennen jetzt erst ein Jahr. Möchte ihn aber nicht mehr missen.
Was ich dann aber empfehlen würde, und das kommt zu dem Punkt den ich nicht beachtet habe, ist das die Begrenzungsdrähte versenkt werden.
Ich habe sie gemäß Anleitung auf der Oberfläche des Rasens verlegt und sie sind schön eingewachsen.
Vertikutieren ist so zu einem kleines Risikospiel Geworden :-)
Da muss ich unbedingt nochmal ran
 
Ich vertikutiere auch einmal im Frühjahr, da hab ich halt ne Menge Mulch für die Hecke.
Mein Nachbar macht einen Terz mit seinem „ Rasen“, aber besser aussehen tut der auch nicht.
Einmal durchlüften, damit d er Restrasen besser nachwachsen kann, der Rest ist eben Wiese....
 
Ich hab auch im Frühjahr vertikutiert, die letzten 1-2 Jahre dann nicht mehr. Dieses Jahr werde ich wieder vertikutieren und kalken wegen dem Moos im Rasen, allerdings deutlich später. Vermutlich Ende Mai oder so, dann hat der Rasen nämlich mehr Kraft und regeneriert sich schneller von der Strapaze. Ansonsten lass ich meinen seit vorletztem Jahr auf 6-7cm stehen und hab daher im Sommer kein Problem mit Trockenheit (lange Halme = tiefe Wurzeln). Mal schauen was draus wird...
 
Regelmäßig mähen und düngen soll sehr viel effektiver sein als vertikutieren. So sagt das zumindest der Gärtner der letztes Jahr bei uns den Garten neu angelegt hat. Regelmäßig mähen heißt alle 5 Tage. Düngen 4-5 mal im Jahr. Außerdem in Trockenperioden regelmäßig wässern. Auch das macht aber natürlich kaum jemand. Meine Rasenfläche ist relativ klein und durch neuen Rollrasen im Herbst auch noch sehr schön. Unser Gärtner ist ein großer Fan von Mährobotern. Damit erreicht man halt die nötige Regelmäßigkeit.

Wenn man sich an all das halten würde müsste man wohl gar nicht vertikutieren. Soweit die Theorie.

In der Praxis habe ich auch die letzten Jahre jedes Jahr vertikutiert. Trotzdem jedes Jahr wieder viel Moos. Daher jetzt der Versuch bei Null zu starten mit dem neuen Rollrasen.
 
Bei Bedarf wird einmal, und zwar im Frühjahr, vertikutiert und dann Sand verteilt. Das tut dem Rasen gut - manchmal wird auch ein wenig nachgesät.
 
Ich denke es kommt stark auf deinen Boden an.
Hier haben wir einen lehmhaltigen Boden und vertikutieren ist für einen schönen Rasen schon fast Pflicht. Der Boden verdichtet sich extrem und durch das vertikutieren bekommt er wieder Luft.
Generell finde ich auch Lüften kein Fehler denn das ganze alte Zeug sammelt sich am Boden und nimmt dem Rasen die Luft zum atmen.
Ich vertikutiere und lüfte jedes Jahr und der Rasen dankt es mir. Unabhängig davon gehört Düngen und regelmässig mähen natürlich dazu wenn der Rasen schön sein soll.
Desto öfter man mäht, desto mehr verzweigt sich das Gras und desto dichter wirkt der Rasen. Je nach Boden bringt auch gezieltes Düngen richtig viel. Die beste Rasenpflege wie viel mähen, vertikutieren etc. bringt nicht viel, wenn die passenden Nährstoffe im Boden fehlen. Manche Bau- oder Gartenfachmärkte bieten es an Bodenproben zu analysieren um dann bei Bedarf das zuzuführen was benötigt wird damit eine Grundlage für einen schönen Rasen gegeben ist. Es gibt Leute welche sehr gute Böden haben und trotz wenig pflege einen tollen Rasen. Andere wiederum versuchen alles, die Voraussetzungen (Boden) sind aber nicht ideal und dann bewirkt auch so manche Pflegemaßnahme keine Wunder und verbessert das Ergebnis nur minimal.
 
Ich habe vorher alle 2 Jahre vertikutiert und bin der Meinung das es reichen sollte.
Wir haben nämlich das Problem mit den Gundermann (weder Herr noch Frau sondern Unkraut), denn beim Vertikutieren trenne ich mehrfach seine langen Ausläufer welche sich überall verwurzeln.
Dadurch vermehrt sich der Gundermann fast unkontrolierbar auf den Rasen und man wird Ihn nur schwer wieder los.
 
@jürgen1954Futtere ihn doch weg, ganz früher wurde er als Pfefferersatz genommen.
Aber er ist auch eine Zeigerpflanze, er bevorzugt stickstoffreiche Böden.......
Kann es sein, dass du zuviel düngst?
 
Hatte letztes Jahr eine Bodenanalyse machen lassen und demnach wurde uns gerade wegen eines stickstoffarmen Bodens eine Düngung empfohlen welche ich auch so um gesetzt habe.
 
Örg.......
Wir hatten hinten im Garten, nicht im Vorgarten, in einem Teil dauernd Moos und Unkraut unter anderem auch Gundermann.
Ich glaube @bundmetall hatte den Tipp gegeben regelmäßig Sand aus zu streuen, das hat geholfen,
jetzt haben wir nur noch wilde Erdbeeren darin,vom Nachbarn, schon mal ein Fortschritt.
Ich versuche den Beitrag wieder zu finden.
 
Den Tipp mit dem Sand hab ich auch schon mal gehört, danke zu deinen Wink:anstoޥn:. Es ist bei mir eine Idee entsprungen:hmmmm::
Da es ja dieses Jahr mit der Gartengestaltung weiter vorangehen soll (u.a. Gehwegpflasterung) werd ich etwas mehr Pflastersand ordern und auf den Rasen einbringen.
 
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