Hallo,
ich arbeite so langsam meine "to-grill-Liste" ab und zuletzt gab es Pulled Chicken. Hatte jetzt endlich mal Zeit und Lust meine ganzen Bilder zu sortieren und zu bearbeiten.
Ausgangsmaterial waren 3 Hähnchenschenkel inkl. Rückenstück. Hier hab ich wohl echt daneben gegriffen und hatte extrem viel Fett an den Teilen. Und weil ich ja bei jedem Grillen etwas testen möchte und ich saftiges Fleisch wollte, hab ich mich mal an einer Brine versucht.
Einfach Wasser, Apfelsaft, Salz, Zucker, Zitronensaft und ein paar Kräuter und Gewürze zusammengeschmissen und die Hähnchenkeulen morgens eingelegt.
Weil aber ja die Haut eigentlich kross sein soll, hab ich die Keulen Nachmittags aus der Brine genommen, trocken getupft und offen im Kühlschrank lufttrocknen lassen. Am Abend dann mit einer Olivenöl-Magic-Dust Mischung eingepinselt und auf den vorgeheizten Grill gelegt (indirekt). Nach 45 Minuten mal geschaut, ob sie durch sind, aber sie waren am Knochen noch rosa. Weil die Haut eh noch labberig war, hab ich sie kurzer Hand mit der Hautseite nach unten direkt weitergegrillt.
Nach weiteren 15 Minuten dann das enttäuschende Ergebnis:
Noch hab ich gedacht, ich könnte die Haut in der Pfanne ordentlich aufknuspern, also die Haut abgezogen, kleingeschnitten und mit einer halben Zwiebel ordentlich gebraten:
Hat aber nichts gebracht, die Haut blieb, trotz nun schönerer Farbe labberig.
In der Zwischenzeit das Fleisch von den Knochen gelöst und klein gemacht. Das Fleisch war total saftig und zart, aber der Geschmack...wie oben schon geschrieben hatte ich fettige Schenkel erwischt und das schmeckte man auch, obwohl ich schon einiges weggeschnitten bzw. unter der Haut weggeschabt hatte.
Am Schluss die Haut+Zwiebeln mit dem Fleisch mischen und etwas BBQ-Sauce beimengen.
Die selbstgebackenen Buns aufschneiden und antoasten und das Chicken noch mal kurz erwärmen (WuKi2 isst grds. nur Würstchen vom Grill):
Alles zusammenbauen und noch ein Klecks Burgersauce obendrauf:
Fertig:
Fazit:
Die Schenkel waren Mist. Ich hätte meiner inneren Stimme bei der Vorbereitung am Morgen nachgeben und neue Schenkel kaufen sollen. Sie waren einfach zu fettig und leider schmeckte man das am Ende auch. Aber es heißt ja: aus Fehlern wird man klug.
Und noch zwei Dinge die ich gelernt habe: wenn man knusprige Haut haben möchte, ist eine Brine kontraproduktiv. Ebenso das Bestreichen mit Öl.
Für das nächste Pulled Chicken also gescheite Schenkel, welche vorher nur gerubt werden.
Das Positive: Eine Brine macht das oftmals trockene Hähnchenfleisch wirklich total saftig und wird sicherlich bei Hähnchenbrüsten nochmal getestet.
Gruß
Marc
ich arbeite so langsam meine "to-grill-Liste" ab und zuletzt gab es Pulled Chicken. Hatte jetzt endlich mal Zeit und Lust meine ganzen Bilder zu sortieren und zu bearbeiten.
Ausgangsmaterial waren 3 Hähnchenschenkel inkl. Rückenstück. Hier hab ich wohl echt daneben gegriffen und hatte extrem viel Fett an den Teilen. Und weil ich ja bei jedem Grillen etwas testen möchte und ich saftiges Fleisch wollte, hab ich mich mal an einer Brine versucht.
Einfach Wasser, Apfelsaft, Salz, Zucker, Zitronensaft und ein paar Kräuter und Gewürze zusammengeschmissen und die Hähnchenkeulen morgens eingelegt.
Weil aber ja die Haut eigentlich kross sein soll, hab ich die Keulen Nachmittags aus der Brine genommen, trocken getupft und offen im Kühlschrank lufttrocknen lassen. Am Abend dann mit einer Olivenöl-Magic-Dust Mischung eingepinselt und auf den vorgeheizten Grill gelegt (indirekt). Nach 45 Minuten mal geschaut, ob sie durch sind, aber sie waren am Knochen noch rosa. Weil die Haut eh noch labberig war, hab ich sie kurzer Hand mit der Hautseite nach unten direkt weitergegrillt.
Nach weiteren 15 Minuten dann das enttäuschende Ergebnis:
Noch hab ich gedacht, ich könnte die Haut in der Pfanne ordentlich aufknuspern, also die Haut abgezogen, kleingeschnitten und mit einer halben Zwiebel ordentlich gebraten:
Hat aber nichts gebracht, die Haut blieb, trotz nun schönerer Farbe labberig.
In der Zwischenzeit das Fleisch von den Knochen gelöst und klein gemacht. Das Fleisch war total saftig und zart, aber der Geschmack...wie oben schon geschrieben hatte ich fettige Schenkel erwischt und das schmeckte man auch, obwohl ich schon einiges weggeschnitten bzw. unter der Haut weggeschabt hatte.
Am Schluss die Haut+Zwiebeln mit dem Fleisch mischen und etwas BBQ-Sauce beimengen.
Die selbstgebackenen Buns aufschneiden und antoasten und das Chicken noch mal kurz erwärmen (WuKi2 isst grds. nur Würstchen vom Grill):
Alles zusammenbauen und noch ein Klecks Burgersauce obendrauf:
Fertig:
Fazit:
Die Schenkel waren Mist. Ich hätte meiner inneren Stimme bei der Vorbereitung am Morgen nachgeben und neue Schenkel kaufen sollen. Sie waren einfach zu fettig und leider schmeckte man das am Ende auch. Aber es heißt ja: aus Fehlern wird man klug.
Und noch zwei Dinge die ich gelernt habe: wenn man knusprige Haut haben möchte, ist eine Brine kontraproduktiv. Ebenso das Bestreichen mit Öl.
Für das nächste Pulled Chicken also gescheite Schenkel, welche vorher nur gerubt werden.
Das Positive: Eine Brine macht das oftmals trockene Hähnchenfleisch wirklich total saftig und wird sicherlich bei Hähnchenbrüsten nochmal getestet.
Gruß
Marc
Anhänge
-
Pulled_Chicken_1.jpg260,6 KB · Aufrufe: 768 -
Pulled_Chicken_2.jpg236,1 KB · Aufrufe: 784 -
Pulled_Chicken_5.jpg236,1 KB · Aufrufe: 754 -
Pulled_Chicken_6.jpg156,2 KB · Aufrufe: 760 -
Pulled_Chicken_8.jpg270,8 KB · Aufrufe: 776 -
Pulled_Chicken_10.jpg242,9 KB · Aufrufe: 775 -
Pulled_Chicken_11.jpg187,7 KB · Aufrufe: 771 -
Pulled_Chicken_13.jpg165,3 KB · Aufrufe: 754
evtl na langsamere garmethode wählen sodass das fett bissi ablaufen kann? hatte letztens im ofen auch son sitzenden vogel der scheinbar nur haxen gegessen hat... war saufettig und das mag am vogel glaub keiner...