xyz999
Militanter Veganer
Hallo GSVler,
das letzte Wochenende hat mich zu einer wahnwitzigen Theorie veranlasst, welche ich gerne mit Euch diskutieren möchte.
Aber von Anfang an, meine Göga veranstaltet seit Jahren einen Adventsbrunch. Am letzten Sonntag war es dann soweit. Neben vielen kleinen Köstlichkeiten, darf natürlich ein ordentliches Stück Fleisch nicht fehlen. Nachdem ich vor Jahren schon mal sehr erfolgreich einen Salzbraten im BO gemacht habe, war das unter anderem mein Part an dem Tag. Natürlich nicht im BO, denn seit diesem Herbst steht ja ein BK Baron 440 im Garten. Für den Braten habe ich 2 Schweinenacken besorgt, mit zusammen etwa 5 kg. (Ich bin in der glücklichen Lage, dass es hier einen großen Schlachthof mit einem Werksverkauf gibt, der zudem auch nur 300m von meinem Arbeitsplatz entfernt ist). Die Nacken dann gesalzen und gepfeffert, mit einer Mischung aus Senf, Honig und Knoblauch bestrichen. In der großen Schwedenschale dann ordentlich Salz angehäuft und das Tier darauf gebettet. Der Gasi war auf etwa 175 °C eingestellt und nach etwa 3 Stunden war die KT bei 75°. Optisch war das Fleisch leider etwas blass, was aber daran lag, dass ich erst verspätet die Alufolie vom Fleisch entfernt habe. Ich hätte es zwar nochmal nachbräunen können, wollte es aber auch nicht totbruzzeln. Geschmacklich war das echt geil, Fleisch superzart und megasaftig.
Ich hätte Euch gerne Bilder präsentiert, aber wie es eben so ist wenn man erst um 9 Uhr anfängt und um 13 Uhr 20 Mann (bzw. Frau) auf der Matte stehen. Nebenbei noch Brot backt, ein weiteres Gericht kocht und man dann auch noch feststellt die Gasflasche ist nun leer...
Aber nun zur Theorie, nach meinem Kenntnisstand entzieht das Salz in der Schale dem Garraum Feuchtigkeit und das Fleisch wiederum bruzzelt nur im eigenen Saft. Das blöde bzw. nervige beim PP sind ja die Plateau-Phasen, die ja auch etwas mit der Luftfeuchte im Garraum zu tun haben. Man kann diese zwar auch mit Jehova oder Backpapier überbrücken, geht aber eindeutig zu Lasten der Kruste. Lege ich nun das PP auf ein Salzbett, müsste man doch auch die Plateau-Phasen überspringen können und hat gleichzeitig eine gute Kruste?
Was meint Ihr dazu?
Ich würde mich ja mal ganz selbstlos in Dienste der Wissenschaft dazu bereit erklären das auszuprobieren, bräuchte aber noch freiwillige Testesser dazu...
das letzte Wochenende hat mich zu einer wahnwitzigen Theorie veranlasst, welche ich gerne mit Euch diskutieren möchte.
Aber von Anfang an, meine Göga veranstaltet seit Jahren einen Adventsbrunch. Am letzten Sonntag war es dann soweit. Neben vielen kleinen Köstlichkeiten, darf natürlich ein ordentliches Stück Fleisch nicht fehlen. Nachdem ich vor Jahren schon mal sehr erfolgreich einen Salzbraten im BO gemacht habe, war das unter anderem mein Part an dem Tag. Natürlich nicht im BO, denn seit diesem Herbst steht ja ein BK Baron 440 im Garten. Für den Braten habe ich 2 Schweinenacken besorgt, mit zusammen etwa 5 kg. (Ich bin in der glücklichen Lage, dass es hier einen großen Schlachthof mit einem Werksverkauf gibt, der zudem auch nur 300m von meinem Arbeitsplatz entfernt ist). Die Nacken dann gesalzen und gepfeffert, mit einer Mischung aus Senf, Honig und Knoblauch bestrichen. In der großen Schwedenschale dann ordentlich Salz angehäuft und das Tier darauf gebettet. Der Gasi war auf etwa 175 °C eingestellt und nach etwa 3 Stunden war die KT bei 75°. Optisch war das Fleisch leider etwas blass, was aber daran lag, dass ich erst verspätet die Alufolie vom Fleisch entfernt habe. Ich hätte es zwar nochmal nachbräunen können, wollte es aber auch nicht totbruzzeln. Geschmacklich war das echt geil, Fleisch superzart und megasaftig.
Ich hätte Euch gerne Bilder präsentiert, aber wie es eben so ist wenn man erst um 9 Uhr anfängt und um 13 Uhr 20 Mann (bzw. Frau) auf der Matte stehen. Nebenbei noch Brot backt, ein weiteres Gericht kocht und man dann auch noch feststellt die Gasflasche ist nun leer...
Aber nun zur Theorie, nach meinem Kenntnisstand entzieht das Salz in der Schale dem Garraum Feuchtigkeit und das Fleisch wiederum bruzzelt nur im eigenen Saft. Das blöde bzw. nervige beim PP sind ja die Plateau-Phasen, die ja auch etwas mit der Luftfeuchte im Garraum zu tun haben. Man kann diese zwar auch mit Jehova oder Backpapier überbrücken, geht aber eindeutig zu Lasten der Kruste. Lege ich nun das PP auf ein Salzbett, müsste man doch auch die Plateau-Phasen überspringen können und hat gleichzeitig eine gute Kruste?
Was meint Ihr dazu?
Ich würde mich ja mal ganz selbstlos in Dienste der Wissenschaft dazu bereit erklären das auszuprobieren, bräuchte aber noch freiwillige Testesser dazu...



