Käptn Jack Sparerib
Veganer
Guten Abend zusammen,
vergangenes Wochenende war die Entscheidung wieder schwer das richtige Essen auf den Tisch zu zaubern.
Chilli? Joooaaa. Pulled Pork? auch super. Warum nicht irgendwie beides kombinieren?
Gesagt getan. Es ging los mit 1,7kg Schweinenacken ohne Knochen.
Als nächstes folgte der Rub. Da das gute Stück ein paar Stunden später direkt aufs Rost sollte, habe ich mir Senf etc. gespart. Also, wie harmoniert ein Pulled Pork Rub optimal mit meinem Chilli? Wenn es die gleichen Gewürze abbekommt
Noch ein wenig granulierten Knoblauch dazu (nicht auf dem Bild) und nach Gefühl vermengen
Schön umschließen und ab in den Kühlschrank
Derweil wird die 57er Kugel vorbereitet.
Ein paar Kohlen in den Stiftehalter...ääää... Anzündkamin
Und da steht er nun, auf seinen Einsatz wartend. Zugegeben, seit September letzten Jahres hat die Kugel leider viel zu oft das Nachsehen gegenüber dem Gasgrill gehabt. Aber sie war zum Glück nicht sehr nachtragend.
Um 21:30 Uhr wurde dann gezündet und eine knappe halbe Stunde später der Minionring gestartet.
Auf 110 Grad eingeregelt kam dann gegen 22:30 Uhr der Nacken auf den Grill. Vorab noch ein paar Holzstücke und Chips auf die Kohle und es ging los
Ein wunderbarer Geruch machte sich binnen Minuten breit und die kleine Kugel bescherte mir eine ruhige Nacht.
Den Temperaturanstieg zum Ende hin schiebe ich mal auf die Vormittagssonne. Nachts war es schon deutlich kälter als Vormittags. Insgesamt lag der Nacken etwas über 12 Stunden auf der Kugel, bis ich ihn dann mit 93 Grad Kerntemperatur verpackt und im Backofen bei 70 Grad zwischengelagert habe.
Das Fleisch ist also gesichert. Machen wir uns mal an den Rest.
Einen einfachen Teig angesetzt. Mehl, Wasser, Salz, Hefe. Alles gut vermengen und Zeit zum Aufgehen lassen.
Nach dem ersten mal Aufquellen und portionieren alles einfach nochmal eine Stunde ruhen lassen
Parallel dazu habe ich das Chili angesetzt. Dazu zwei Gemüsezwiebeln und zwei Knoblauchzehen schneiden
Die Zwiebeln anbraten und dann Tomatenmark, passierte Tomaten, die oben genannten Gewürze hinzugeben und kurz einkochen.
Danach Mais und Bohnen zugeben
Das Pulled Pork zerrupfen und mit dem Knoblauch hinzugeben
Und jetzt den Vor-, währenddessen- und Nachbrenner hinzugeben.
Das sind getrocknete Chilis. Als ich diese geschrotet habe, waren sie in einem Litersmaß, ein nasses Handtuch drüber sodass nur der Pürierstab in den Behälter kam. Das Ganze vor geöffnetem Fenster und mit Mundschutz. Trotzdem haben die Augen getränt wie nichts gutes.
Diese Menge reicht aus um ein gesundes Maß an Schärfe und Porenbefreiung zu erreichen
Zwei Lorbeerblätter dazu und einfach mal 3 Stunden köcheln lassen
Ist das Chili gut und nach belieben abgeschmeckt, kann es mit den Pitabroten weitergehen
Ausrollen und ab auf den vorgeheizten Grill
5 Minuten später hat man perfekte Brote
Auch das Chili ist nun soweit und es kommt zusammen was zusammen gehört
Der aufmerksame Leser denkt nun sicher... wieso 6 Brote. Hält sich da etwa jemand nicht an das social distancing?
Doch doch. Das war für meine Frau und mich. Auf zwei Tage ausgelegt und für jeden Tag gab es ein extra Brot was dann quasi noch als Fingerfood zubereitet wurde:
Alles in allem ein recht großer Aufwand, aber es war so unfassbar lecker
vergangenes Wochenende war die Entscheidung wieder schwer das richtige Essen auf den Tisch zu zaubern.
Chilli? Joooaaa. Pulled Pork? auch super. Warum nicht irgendwie beides kombinieren?
Gesagt getan. Es ging los mit 1,7kg Schweinenacken ohne Knochen.
Als nächstes folgte der Rub. Da das gute Stück ein paar Stunden später direkt aufs Rost sollte, habe ich mir Senf etc. gespart. Also, wie harmoniert ein Pulled Pork Rub optimal mit meinem Chilli? Wenn es die gleichen Gewürze abbekommt

Noch ein wenig granulierten Knoblauch dazu (nicht auf dem Bild) und nach Gefühl vermengen
Schön umschließen und ab in den Kühlschrank
Derweil wird die 57er Kugel vorbereitet.
Ein paar Kohlen in den Stiftehalter...ääää... Anzündkamin
Und da steht er nun, auf seinen Einsatz wartend. Zugegeben, seit September letzten Jahres hat die Kugel leider viel zu oft das Nachsehen gegenüber dem Gasgrill gehabt. Aber sie war zum Glück nicht sehr nachtragend.
Um 21:30 Uhr wurde dann gezündet und eine knappe halbe Stunde später der Minionring gestartet.
Auf 110 Grad eingeregelt kam dann gegen 22:30 Uhr der Nacken auf den Grill. Vorab noch ein paar Holzstücke und Chips auf die Kohle und es ging los
Ein wunderbarer Geruch machte sich binnen Minuten breit und die kleine Kugel bescherte mir eine ruhige Nacht.
Den Temperaturanstieg zum Ende hin schiebe ich mal auf die Vormittagssonne. Nachts war es schon deutlich kälter als Vormittags. Insgesamt lag der Nacken etwas über 12 Stunden auf der Kugel, bis ich ihn dann mit 93 Grad Kerntemperatur verpackt und im Backofen bei 70 Grad zwischengelagert habe.
Das Fleisch ist also gesichert. Machen wir uns mal an den Rest.
Einen einfachen Teig angesetzt. Mehl, Wasser, Salz, Hefe. Alles gut vermengen und Zeit zum Aufgehen lassen.
Nach dem ersten mal Aufquellen und portionieren alles einfach nochmal eine Stunde ruhen lassen
Parallel dazu habe ich das Chili angesetzt. Dazu zwei Gemüsezwiebeln und zwei Knoblauchzehen schneiden
Die Zwiebeln anbraten und dann Tomatenmark, passierte Tomaten, die oben genannten Gewürze hinzugeben und kurz einkochen.
Danach Mais und Bohnen zugeben
Das Pulled Pork zerrupfen und mit dem Knoblauch hinzugeben
Und jetzt den Vor-, währenddessen- und Nachbrenner hinzugeben.
Das sind getrocknete Chilis. Als ich diese geschrotet habe, waren sie in einem Litersmaß, ein nasses Handtuch drüber sodass nur der Pürierstab in den Behälter kam. Das Ganze vor geöffnetem Fenster und mit Mundschutz. Trotzdem haben die Augen getränt wie nichts gutes.
Diese Menge reicht aus um ein gesundes Maß an Schärfe und Porenbefreiung zu erreichen

Zwei Lorbeerblätter dazu und einfach mal 3 Stunden köcheln lassen
Ist das Chili gut und nach belieben abgeschmeckt, kann es mit den Pitabroten weitergehen
Ausrollen und ab auf den vorgeheizten Grill
5 Minuten später hat man perfekte Brote
Auch das Chili ist nun soweit und es kommt zusammen was zusammen gehört
Der aufmerksame Leser denkt nun sicher... wieso 6 Brote. Hält sich da etwa jemand nicht an das social distancing?
Doch doch. Das war für meine Frau und mich. Auf zwei Tage ausgelegt und für jeden Tag gab es ein extra Brot was dann quasi noch als Fingerfood zubereitet wurde:
Alles in allem ein recht großer Aufwand, aber es war so unfassbar lecker


