Hallo zusammen,
da ich auch mal ein PP machen wollte, habe ich mir mehrere Rezepte angeschaut und bin dann hier http://www.grillsportverein.de/forum/threads/peh-peh-pulled-pork-nach-meathead.113728/ gelandet.
habe das Schweinchen gekauft, knapp 2,5 KG
am Vortag gerubbt und in Frischhaltefolie eingewickelt:
das Ganze ruhen lassen, am Vorabend aus dem Kühlschrank genommen und am Grilltag ausgepackt.
Hinweis an der Stelle - das Schweinchen hat ganz schön gesaftet (wohl durch das Rub). Beim nächsten Mal würde ich es am Vorabend schon aus der Folie entnehmen und nur leicht abdecken, damit es etwas lufttrocken ist.
Dann ging es los, ich dachte an 14 Stunden Grillzeit und hab mich so um 04.00 Uhr aufgemacht und den AZK gestartet.
Dann das Schweinchen drauf und die ersten 60 Minuten ordentlich gesmokt....
Dabei aufgepasst, dass keiner um die Uhrzeit die Feuerwehr ruft weil sie denken es brennt irgendwo. Gesmokt wurde mit Hickory Chips.
Und ab dann begann der Kampf gegen die Temperatur im Grill ... obwohl nur wenig Briketts in der Kugel waren, stieg die Temperatur ständig über 170°C ... und damit nicht die optimale Schmortemperatur. Es begann das Spiel - 3 Briketts raus, 15 Minuten warten, doch nochmal eins wieder rein und so weiter.
Derweil nahm die KT langsam zu:
05.45 Uhr - KT 32°
07.00 Uhr - KT 60°
08.00 Uhr - KT 67° ab hier kam die bekannte Plateau-Phase und die Grilltemperatur war auch in Ordnung. Gegen 10.45 waren die Kohlen runtergebrannt und auch nachlegen einzelner Briketts auf die noch glühenden Reste brachten keine Erfolg. Also alles raus, Fleisch kurz in Alufolie und neu zündeln.
Das dauerte länger als gedacht (weil die Kohle nicht zündete) und bei knapp 10°C Außentemperatur fiel das Fleisch um Längen in der Temperatur zurück.
11.45 Uhr - KT 57°C
Klarer Anfängerfehler. Besser wäre es hier gewesen das Teil auf den Gasi zu legen oder in den Backoffen. Aber gut .....
Ähnlicher Vorgang dann nochmal gegen 15.00 Uhr, wobei das Fleisch dann schon entsprechende Farbe hatte.
Ab hier enden auch die Temperaturaufzeichnungen, da das Fleisch nicht über die 70°C klettern wollte.
Um 17.00 Uhr habe ich dann aufgegeben, weil ein weiterer Kohlewechsel anstand.
Gas Grill ausgepackt (habe einen Charbroil 6 Zonen Grill) und jeweils auf den Außenseiten gezündet. PP in die Mitte gepackt, auf 115°C eingestellt und Bier trinken gegangen.
Um 20 Uhr war die KT dann auf 88°C, Fleisch kurz in Alufolie eingewickelt und reingebracht. Dort hatte es nur das Wiegen noch überlebt und wurde dann sofort ausgepackt. Startgewicht waren 2,5 KG gewesen, nach dem Grillen waren es dann nur noch 1,7 KG gewesen, dementsprechend sah auch die Auffangschale im Grill aus.
Hier das Ergebnis:
Let`s pull
Dazu die South Carolina Mustard Sauce und Cole Slaw. Ein Gedicht!
Fazit für weitere Anfänger, die sich mal versuchen wollen oder für das nächste PP:
1. Mehr Zeit einplanen, als irgendwo als Richtwert angegeben ist. Lieber warmhalten als aufs Essen warten
2. Beim ersten Mal niemand Bescheid sagen - nichts ist schlimmer als die ganze Zeit den Satz "ist es schon fertig?" oder ähnliches zu hören. Es braucht wirklich seine Zeit, und ein bisschen Ruhe nach dem Grillen hätten meinem PP auch nicht geschadet.
3. Versuchen mit Briketts eine gleichbleibend niedrige Temperatur zu zaubern - auch mal als Trockenübung.
4. Eine Fall-back Lösung haben - der Gas Grill war wirklich hilfreich (auf Dauer wird es bei den Außentemperaturen doch kalt) - oder notfalls die Würstchen und Steaks am nächsten Tag grillen.
Der nächste Versuch von mir wird in der Kugel nur gesmokt und dann über Nacht im Gasi laufen lassen. Wenn man älter wird, ist das nächtliche Aufstehen nicht mehr so prickelnd.

da ich auch mal ein PP machen wollte, habe ich mir mehrere Rezepte angeschaut und bin dann hier http://www.grillsportverein.de/forum/threads/peh-peh-pulled-pork-nach-meathead.113728/ gelandet.
habe das Schweinchen gekauft, knapp 2,5 KG
am Vortag gerubbt und in Frischhaltefolie eingewickelt:
das Ganze ruhen lassen, am Vorabend aus dem Kühlschrank genommen und am Grilltag ausgepackt.
Hinweis an der Stelle - das Schweinchen hat ganz schön gesaftet (wohl durch das Rub). Beim nächsten Mal würde ich es am Vorabend schon aus der Folie entnehmen und nur leicht abdecken, damit es etwas lufttrocken ist.
Dann ging es los, ich dachte an 14 Stunden Grillzeit und hab mich so um 04.00 Uhr aufgemacht und den AZK gestartet.
Dann das Schweinchen drauf und die ersten 60 Minuten ordentlich gesmokt....
Dabei aufgepasst, dass keiner um die Uhrzeit die Feuerwehr ruft weil sie denken es brennt irgendwo. Gesmokt wurde mit Hickory Chips.
Und ab dann begann der Kampf gegen die Temperatur im Grill ... obwohl nur wenig Briketts in der Kugel waren, stieg die Temperatur ständig über 170°C ... und damit nicht die optimale Schmortemperatur. Es begann das Spiel - 3 Briketts raus, 15 Minuten warten, doch nochmal eins wieder rein und so weiter.
Derweil nahm die KT langsam zu:
05.45 Uhr - KT 32°
07.00 Uhr - KT 60°
08.00 Uhr - KT 67° ab hier kam die bekannte Plateau-Phase und die Grilltemperatur war auch in Ordnung. Gegen 10.45 waren die Kohlen runtergebrannt und auch nachlegen einzelner Briketts auf die noch glühenden Reste brachten keine Erfolg. Also alles raus, Fleisch kurz in Alufolie und neu zündeln.
Das dauerte länger als gedacht (weil die Kohle nicht zündete) und bei knapp 10°C Außentemperatur fiel das Fleisch um Längen in der Temperatur zurück.
11.45 Uhr - KT 57°C
Klarer Anfängerfehler. Besser wäre es hier gewesen das Teil auf den Gasi zu legen oder in den Backoffen. Aber gut .....
Ähnlicher Vorgang dann nochmal gegen 15.00 Uhr, wobei das Fleisch dann schon entsprechende Farbe hatte.
Ab hier enden auch die Temperaturaufzeichnungen, da das Fleisch nicht über die 70°C klettern wollte.
Um 17.00 Uhr habe ich dann aufgegeben, weil ein weiterer Kohlewechsel anstand.
Gas Grill ausgepackt (habe einen Charbroil 6 Zonen Grill) und jeweils auf den Außenseiten gezündet. PP in die Mitte gepackt, auf 115°C eingestellt und Bier trinken gegangen.
Um 20 Uhr war die KT dann auf 88°C, Fleisch kurz in Alufolie eingewickelt und reingebracht. Dort hatte es nur das Wiegen noch überlebt und wurde dann sofort ausgepackt. Startgewicht waren 2,5 KG gewesen, nach dem Grillen waren es dann nur noch 1,7 KG gewesen, dementsprechend sah auch die Auffangschale im Grill aus.
Hier das Ergebnis:
Let`s pull
Dazu die South Carolina Mustard Sauce und Cole Slaw. Ein Gedicht!
Fazit für weitere Anfänger, die sich mal versuchen wollen oder für das nächste PP:
1. Mehr Zeit einplanen, als irgendwo als Richtwert angegeben ist. Lieber warmhalten als aufs Essen warten
2. Beim ersten Mal niemand Bescheid sagen - nichts ist schlimmer als die ganze Zeit den Satz "ist es schon fertig?" oder ähnliches zu hören. Es braucht wirklich seine Zeit, und ein bisschen Ruhe nach dem Grillen hätten meinem PP auch nicht geschadet.
3. Versuchen mit Briketts eine gleichbleibend niedrige Temperatur zu zaubern - auch mal als Trockenübung.
4. Eine Fall-back Lösung haben - der Gas Grill war wirklich hilfreich (auf Dauer wird es bei den Außentemperaturen doch kalt) - oder notfalls die Würstchen und Steaks am nächsten Tag grillen.
Der nächste Versuch von mir wird in der Kugel nur gesmokt und dann über Nacht im Gasi laufen lassen. Wenn man älter wird, ist das nächtliche Aufstehen nicht mehr so prickelnd.

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