Tach zusammen!
Hier kommt mein versprochener Bericht zu meinem ersten PP. Wie gesagt, hatte ich mir im April 2014 einen Spirit 210 Original gekauft. War ein grosser Umstieg von diversen Holzkohlegrills - zuletzt ein BarbeCook. Keiner hatte so etwas wie einen Deckel, so dass immer nur direkt gegrillt wurde. Das führte gerne zu verbrannten Würstchen und trockenen Hähnchenbrustfilets. Irgendwas Kompliziertes habe ich ohnehin nicht zubereitet - allerhöchstens mal ein leicht angebranntes T-Bone-Steak.
Dann kam nach längerem Mitlesen die Entscheidung, einen Gasi zu kaufen. Die Wahl fiel auf den Spirit. Das war der beste Schritt in meiner Griller-Karriere. War zwar schon eine Umstellung: wie lange muss die Wurst wo bei welcher Temperatur unter dem geschlossenen Deckel verweilen, ohne dass sie zu Kohle wird. Aber auch das wurde gemeistert. Später kamen div. Steaks, Beer-Can-Chicken, Roastbeef, Lachs auf der Planke etc. etc. dazu. Alles war lecker, saftig, genau auf den Punkt gebräunt und wo gewollt mit tollem Branding.
Dann kam der Tag, an dem ich ein 2,4kg schweres Nackenstück erwarb. Gut mit Senf bestrichen und eingerubt, im Kühlschrank gelagert, den Grill auf 120°C gebracht und um 19:00Uhr in der mit Wasser gefüllten IKEA-Schale auf den Rost gelegt. Alles ganz rechts platziert, denn links stand über dem Brenner die Räucherbox. Das war zwar bei 120°C nicht ganz der Brüller aber funktionierte trotzdem. Natürlich noch das iGrill angeschlossen und ein Bier geöffnet.
Im Sessel immer mal die Temperatur kontrolliert, leichter Rauch stieg auf - alles passte. Dann war es Zeit, ins Bett zu gehen und ich hatte DIE Idee! Warum nicht den ganzen Kram über Nacht in den Backofen stellen? Geräuchert war alles, die Temperatur wird dort gradgenau gehalten, groß genug ist er auch - gedacht, getan. Ofen auf Temperatur gebracht, PP runter vom Grill, rein in den Ofen, Thermometerkabel neu sortiert, gegen 23:00 ab ins Bett. In der Nacht mal den Temperaturverlauf kontrolliert - klasse.
Gegen 06:00 leicht beunruhigt aufgewacht und SCHRECK!, die KT war von ca. 75°C auf 50°C gefallen. Was war geschehen?
Der Ofen hatte sich, brav den Sicherheitsvorgaben gehorchend, nach 6 Stunden abgeschaltet. Das hätte ja nicht das Problem sein sollen, denn mein iPhone hätte mich ja warnen sollen. Doch das ist des Nachts im "Nicht-Stören-Modus"! Also kein Alarm.
Sofort den Ofen wieder auf 120°C eingestellt und abgewartet. Langsam begann die KT wieder zu steigen und gegen 16:00Uhr waren 95°C KT erreicht. Die Gäste warteten schon erwartungsfroh und wurden nicht enttäuscht. Das Fleisch zerfiel fast von alleine, war saftig und absolut lecker.
Also, selbst diese Odyssee hat das PP klaglos überstanden. Vielen Dank von hier an @, der mir mit seinem "Piepegal"-Post viele Sorgen im Vorfeld genommen hat.
Bis denne,
mit nettem Gruß
Rüdiger
Hier kommt mein versprochener Bericht zu meinem ersten PP. Wie gesagt, hatte ich mir im April 2014 einen Spirit 210 Original gekauft. War ein grosser Umstieg von diversen Holzkohlegrills - zuletzt ein BarbeCook. Keiner hatte so etwas wie einen Deckel, so dass immer nur direkt gegrillt wurde. Das führte gerne zu verbrannten Würstchen und trockenen Hähnchenbrustfilets. Irgendwas Kompliziertes habe ich ohnehin nicht zubereitet - allerhöchstens mal ein leicht angebranntes T-Bone-Steak.
Dann kam nach längerem Mitlesen die Entscheidung, einen Gasi zu kaufen. Die Wahl fiel auf den Spirit. Das war der beste Schritt in meiner Griller-Karriere. War zwar schon eine Umstellung: wie lange muss die Wurst wo bei welcher Temperatur unter dem geschlossenen Deckel verweilen, ohne dass sie zu Kohle wird. Aber auch das wurde gemeistert. Später kamen div. Steaks, Beer-Can-Chicken, Roastbeef, Lachs auf der Planke etc. etc. dazu. Alles war lecker, saftig, genau auf den Punkt gebräunt und wo gewollt mit tollem Branding.
Dann kam der Tag, an dem ich ein 2,4kg schweres Nackenstück erwarb. Gut mit Senf bestrichen und eingerubt, im Kühlschrank gelagert, den Grill auf 120°C gebracht und um 19:00Uhr in der mit Wasser gefüllten IKEA-Schale auf den Rost gelegt. Alles ganz rechts platziert, denn links stand über dem Brenner die Räucherbox. Das war zwar bei 120°C nicht ganz der Brüller aber funktionierte trotzdem. Natürlich noch das iGrill angeschlossen und ein Bier geöffnet.
Gegen 06:00 leicht beunruhigt aufgewacht und SCHRECK!, die KT war von ca. 75°C auf 50°C gefallen. Was war geschehen?
Der Ofen hatte sich, brav den Sicherheitsvorgaben gehorchend, nach 6 Stunden abgeschaltet. Das hätte ja nicht das Problem sein sollen, denn mein iPhone hätte mich ja warnen sollen. Doch das ist des Nachts im "Nicht-Stören-Modus"! Also kein Alarm.
Sofort den Ofen wieder auf 120°C eingestellt und abgewartet. Langsam begann die KT wieder zu steigen und gegen 16:00Uhr waren 95°C KT erreicht. Die Gäste warteten schon erwartungsfroh und wurden nicht enttäuscht. Das Fleisch zerfiel fast von alleine, war saftig und absolut lecker.
Also, selbst diese Odyssee hat das PP klaglos überstanden. Vielen Dank von hier an @, der mir mit seinem "Piepegal"-Post viele Sorgen im Vorfeld genommen hat.
Bis denne,
mit nettem Gruß
Rüdiger

ich liebe meinen Portland!

