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Qualitätsunterschiede?

Nimbusausmg

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen!
Ich war mit meiner Freundin in der Metro. Aufgrund meiner Selbständigkeit habe ich mir eine Karte ausstellen lassen.
Von Freunden wusste ich, daß ein Einkauf in der Metro nicht mit einem normalem Einkauf vergleichbar ist.
Was ich allerdings heute dort gesehen habe, hat mich doch glatt aus den Schluppen gehauen!!!!!!!!! :flash::woot::blinky:
Die Frischfisch- und Fleischabteilung ist ja unglaublich!!!!!!:happa::pray::worthy:

Mir sind dort die Preisunterschiede zwischen US-Beef, Fleisch aus Brasilien, Argentinien, Chile und Paraguay aufgefallen.
Sind die Qualitätsunterschiede so enorm? Wenn ja, was sind die Unterschiede und welches Land wird von euch bevorzugt? :hmmmm:
Bisher hab ich eigentlich immer Argentinisches Fleisch gekauft und war auch immer zufrieden!!!!! Aber ich denke, daß ich mich jetzt mal durch Südamerika naschen werde! :happa:

Fragen über Fragen...

Danke schon mal für eure Antworten!!!

LG Max
 
Das liegt auch immer etwas an den Geschmacksnerven bzw. vorlieben des Käufers. Ich persönlich hatte mal Beef aus Brasilien und Uruquay, wovon ich nicht begeistert war. Mit Argentinischem macht man nichts falsch, wobei manchmal ein etwas kräftiger "Metallischer" Geschmack dabei sein kann. Ich hatte schon Spitzenteile von der Deutschen Färse, aber auch schon nicht so tolle Stücke. Das letzte mal wanderte mir ein 7,7 kg Irisches Ochsen Roastbeef in den Wagen welches sehr gut war. Amerikanisch ist auch sehr gut aber das teuerste.

Einfach alles nach und nach mal durch testen und bei seinem Favoriten bleiben.
 
Mahlzeit,

ich bevorzuge Bio-Fleisch aus Bayern :seppl:

Viele hier nehmen wohl gerne US-Beef, wobei ich nicht ganz verstehe warum man Fleisch vom anderen Ende der Welt braucht wenn vor der Haustür die Kühe grasen ...

Probier dich bisserl durch und entscheide nach deinem Geschmack ;-)

Doc
 
Ich würde keines aus Uruguay oder Brasilien kaufen, bis jetzt habe ich darüber noch nie etwas postives gelesen hier im Forum..
 
Hmm is wohl alles Geschmackssache also ich hab mir letzte Woche erst wieder ein 6,5 Kilo Stück vom Brasilianischen Roastbeef rausgelassen .(kaufe aber hauptsächlich Argentinisches)
Das mit dem bayrischen Biofleisch ist ja alles schön und gut aber bei mir in der Gegend schon sämtliche Metger abgegrast konnte mir keiner was halbwegs anständig abgehangenes anbieten und die Preise waren auch gut horrent,
Roastbeef 19 euro Filet 28 da wundert es mich eher nicht das viele z.B. auf
American Beef zurückgreifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem bayrischen Biofleisch ist ja alles schön und gut aber bei mir in der Gegend schon sämtliche Metger abgegrast konnte mir keiner was halbwegs anständig abgehangenes anbieten und die Preise waren auch gut horrent,
Roastbeef 19 euro Filet 28 da wundert es mich eher nicht das viele z.B. auf
American Beef zurückgreifen.

Ich habe auch gut ein Jahr lang gesucht, Märkte abgegrast, rumtelefoniert und das Internet durchstöbert. Das ist nicht einfach, was Gutes zu finden, aber es hat sich gelohnt! Heute bekomm ich das was ICH will :seppl:

Für jeden saublöden Fernseher krempelt man auch wochenlang das Internet um ...

Ach ja, zu den Kosten ... ich zahl beim Bio-Bauern ungefähr 60% vom EDEKA-Preis ...

Gruß vom Doc
 
Und erst für einen neuen Grill. Da wird gelesen, gehandelt, gefahren, getan und gemacht, da wird so richtig Eifer und Energie vergeutet.

Und für ein Auto erst... da wird noch mehr Energie rein gesteckt.

Hängt in erster Linie vom Wert des Gegenstandes ab den man sich kauft. Ich persönlich überdenke eine Investition im 4-stelligen oder 5-stelligen Bereich schon länger wie eine Investition im 2-stelligen Bereich. Liegt in der Natur der Sache und macht fast jeder so.

Fleisch hingegen ist ein alltäglicher Verbrauchsgegenstand und da wird halt unter den "Normalbürgern" nicht viel drüber nachgedacht. Hier im GSV beschäftigen sich viele Leute ja doch etwas mehr damit und da ist die Einstellung auch eine Andere.
Mir schmeckt das US-Beef einfach am besten und daher kaufe ich es auch regelmäßig. Wenn ich ein ähnlich wohlschmeckendes Tier aus heimischer artgerechter Haltung zu diesem Preis auch bekomme, steige ich gerne um. Leider habe ich sowas bisher nicht gefunden. Teste gerade Limousin-Rind von einem Bauern in der Nähe. Dort muss ich aber in der Regel auch ein 20kg-Paket "mit alles" kaufen. Und das ist auch nicht das was ich will.
Vielleicht werde ich irgendwann fündig und entdecke den Biobauern um die Ecke mit eigener Reifekammer, der mir meinen Wunschtier 4 Wochen abhängt. So lange ich das nicht finde, kaufe ich US-Beef in der Metro und das ohne schlechtes Gewissen. ::8)::

Eigentlich wollte ich mich aus der Fleischdiskussion ja raushalten.... aber ich kann's nicht lassen. :hammer:
 
Manchmal greife ich noch auf Fleisch aus der Metro zurück - meist dann, wenn ich schnell etwas brauche, was ich beim MmV erst bestellen müsste. Habe gerade neulich wieder American Beef Rindernacken für selber gewolftes Hack in der Metro gekauft, da der MmV erst nach dem Wochenende liefern konnte.
Ansonsten versorgt mich der MmV mit qualitativ hochwertigem Fleisch von Neuland-Höfen aus der Region. Da er selber Fleisch gut abhängen lässt (gerne auch mal bis zu 6 Wochen), brauche ich zum Glück kaum noch Fleisch, welches um die halbe Welt geschifft wurde. Geschmacklich ist z.B. das Rumpsteak so lecker, dass wir das hier komplett ohne Gewürze (kein Salz, kein Pfeffer, ... nichts) essen.

Zu den Anschaffungskosten: wenn ich mal ausrechne, wieviel ich bereits für Fleisch ausgegeben habe, davon hätte ich mir seit 2009 schon locker einen gut erhaltenen, gebrauchten Kleinwagen kaufen können. Vielleicht auch schon einen gebrauchten Mittelklassewagen.
Muss aber auch sagen, dass ich das wahnsinnige Glück habe, dass der MmV 5 Minuten zu Fuß von mir entfernt seinen Laden hat. Zur nächsten Metro sind es immerhin 16 Kilometer.
 
Das mit dem bayrischen Biofleisch ist ja alles schön und gut aber bei mir in der Gegend schon sämtliche Metger abgegrast konnte mir keiner was halbwegs anständig abgehangenes anbieten und die Preise waren auch gut horrent,
Roastbeef 19 euro Filet 28
da wundert es mich eher nicht das viele z.B. auf
American Beef zurückgreifen.

Du sprichts von horrenden Preisen, aber argentinisches Fleisch das nicht
im Angebot ist, kostet das gleiche und US Fleisch liegt preislich darüber.

Gruß
 
Ich gehörte auch was das Fleisch angeht nicht grad zu denen die warten bis sie darüber stolpern !
Wir haben in der Gegend wirklich viele viele Landwirte auch mit diversen
Rindern (Als Hobby nebenbei) aber da bekommt man meisten zu hören : Wir schlachten erst in
einen halben Jahr wieder da ist alles dann schon vergeben ,um mal gar nicht vom abhängen zu sprechen das machen hier die Gaststätten die was auf sich halten selber.
Ich könnt ja mal in Quoka ne Anzeige starten ,aber wozu das dann alles wenn ich in die Metro fahren kann und mir genau das Stück aussuchen kann wonach mir grad ist ?

Wie gesagt wir haben hier auf jeden Fall sehr gute Fränkische Metzger aber eben nur für Wurst o.Ä. vom Abhängen wollte keiner was wissen .

PS: Wenn sich die Fleischsuche "und gefunden" im ähnlichem Zeitrahmen bewegt hätte wie bei meinem Grill und das ganze zu dem Preis wie der Lecter sagt wär ich wahrscheinlich auch nemmer bei der Metro .
 
Du sprichts von horrenden Preisen, aber argentinisches Fleisch das nicht
im Angebot ist, kostet das gleiche und US Fleisch liegt preislich darüber.

Gruß

Wenn ich für 19 Euro das Kilo schlechte Qualitat bekomme dann ist der Preis
verdammt hoch .Es kauft auch keiner trockene Semmeln für 50 Cent.
Bekomm ich jedoch sehr gute Quali dafür dann bin ich damit glücklich
aber da bin ich bei unseren Metzgern leider immer eingegangen.
 
Muss man eben wissen, was man für sein Fleisch ausgeben möchte. Vllt. wäre ja auch ein "seltener, dafür besser" nicht schlecht. Und evtl. wirft man ja auch mal einen Blick darauf, wie das Fleisch entstanden ist. Der Vergleich ist zwar nicht ganz passend, aber: Kinderarbeit wird von den meisten Menschen als verabscheuungswürdig angesehen, aber das Tiere unter erbärmlichen Bedingungen leben (und sterben) müssen, damit wir unseren Teller voll bekommen, darüber denken die wenigsten nach.

Bei meinem Neuland-Metzger bin ich mir sicher, dass dort das Leben und Sterben und die Qualität i.O. ist.
 
jeder euro für ein stück mäßiges fleisch ist zu teuer. deshalb zahle ich lieber mehr und bin aber zufrieden. solange in der region kein bauer und metzger interesse an gutem fleisch hat, kaufe ich in der metro.
 
ihr spricht mir aus dem Metzgerherz.
Ein Metzger kann nicht dauerhaft überleben, wenn er Top Qualität zu einem zu niedrigen Preis anbieten soll.
Das Resultat haben wir in den letzten 30 Jahren doch bekommen. Fleisch konnte immer billiger gekauft werden, weil die landwirtschaftliche Produktion immer Schneller, größer und effizienter wurde. Das Ergebnis war ein grausame Qualität : nasses Schweinefleisch, leimiges Rindfleisch und jede Menge Skandale.

Weniger ist sicher manchmal mehr. Wir geben mittlerweile für einen Golf 20.000 € aus. Der Ur Golf hat damals knapp über 8.000 DM also ca. 4000.- € gekostet. Unser Hackfleisch beziehen wir heute manchmal günstiger als in den 70ern.

Gute und ehrliche Landwirtschaft mit genußvollen Ergebnissen können wir nur erhalten, wenn wir nicht immer den Preis in den Vordergrund stellen. Ein Filet für 28.- und ein Rumpsteak für 19.- € (maxatmax) ist nicht kostendeckend !

Und wem gutes Rind zu teuer ist, sollte es seltener essen, oder zu gutem Schwein oder gutem Geflügel umsteigen.

Ist es zudem nicht eigentlich pervers, ein Frischeprodukt wie Fleisch einmal um den ganzen Erdball zu karren, obwohl wir hier vor Ort die besten Qualitäten selbst zu bieten haben ?

Wer Blech zahlen will - kann kein Gold erwarten !

Dry aged Steaks
 
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