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Rätselhaftes Luftbrötchen

shredAss

Veganer
10+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

mich lässt seit langem der Gedanke nicht mehr los, ein vor langer Zeit gegessenes Brötchen nachbacken zu wollen. Mit was haben wir es also zu tun?

Es war vor etwa 15 Jahren, da wurde ich in einem Brasilien Urlaub zu jedem Frühstück mit wunderbaren Brötchen vom Bäcker versorgt. Mir wäre nicht bekannt, das Brasilien eine besondere Brotkultur hätte, scheint also eher ein Glücksgriff gewesen zu sein.
Der Objekt der Begierde hatte in etwa den Durchmesser einer Kaisersemmel, allerdings mit deutlich mehr Höhe und Rundung. Der Clou, das Gewicht des Brötchens war federleicht, dementsprechend viel konnte man davon Essen. Die Kruste war glatt/glänzend, hatte absolut keinen Ausbund, dafür aber eine extreme Fensterung über die ganze Oberfläche verteilt. Das Brötchen war sehr knusprig, der Anbiss deutlich zu hören und das Wegfliegen kleiner Splitter nicht zu verhindern.

Meine Erfahrung im Brötchenbacken hält sich in Grenzen. Ich konnte aber auch bei den üblichen Onlinequellen kein Rezept ausfindig machen, das in die beschriebene Richtung geht. Am ehesten hätte ich es mit einem Pan de Cristal verglichen, wobei auch da keine großartige Fensterung an der Kruste erkennbar ist. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, das ein ortsansässiger Bäcker sich mit derart hohen Hydrationen rumschlagen möchte.

Ich konnte leider kein Bild finden, das meiner Erinnerung entspricht. Vielleicht habt ihr in eurem Repertoire trotzdem etwas passendes für mich parat?
 
In Brasilien kenne ich mich nicht aus, klingt aber nach einen guten Doppelweck obwohl da die Porung nicht so groß ist.
Sehr leicht und knusprig; mein Auto liegt voll von so Splittern....
Hier mal ein Bild: KLICK
 
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