Als uns (= GöGa + WuKi) letzthin ein guter, alter Freund (nennen wir ihn einmal HUNTER) zusammen mit seiner geschätzten GöGa und prima EK – nicht eisernes Kreuz, sondern Enkelkind) besuchte, wollte es der geplante Zufall, daß ich just vorher einen Rollbraten vom ehemals munteren Rehlein aus der KT zog. Das Brätlein stammt von einem (der 3) Jäger meines Vertrauens.
Sieht doch gut aus!
Da ich aber einmal wieder Wild in (Nord-)Spanischer Variante zubereiten wollte, musste ich schon 2 Tage vorher etwas präparieren ...
... getrocknete Aprikosen für 24 h in 50:50 O-Saft und Sherry einlegen ... und die Stange Zimt nicht vergessen ...
X-24 h wird der Braten vorbereitet. Dazu musste ich das schöne Teil öffnen. Mein Jägermeister sagte mir zwar, daß sich im Inneren der Rolle das Filetstück befindet, aber das war Überraschung: eine perfekt ausgelöste Rückenhälfte (bin von verschiedenen Fleischstücken ausgegangen) mit angehängtem Filet. Fantastisch!
Die Zutaten für die Fülle: obige Flüssigkeiten, Pinienkerne, Meersalz, roter Pfeffer, Rosmarin, Orangenthymian, Zimt, Serrano-Schinken, einige der eingelegten Aprikosen.
Alles klein schneiden bzw. mörsern und etwas von den Flüssigkeiten dazu.
Den Braten innen mit der Fülle bestreichen.
Wieder verpackt – meine erste Rollung, werd´ ich noch üben müssen. Und jetzt ab in den Kühlschrank, bis morgen dann!
X-1 Stunde: Die Fassteilchen von Onkel Jack D. ziehen in Wasser und, natürlich, etwas Sherry .... Dazu Rosmarin und O-Thymian. Dann ab in´s gelöcherte Jehova-Packerl.
Den Braten noch salzen und pfeffern.
HUNTER`s WuHu im Schatten der 100-jährigen Hinterhofkastanie.
Es war wirklich sehr, sehr heiß ...
Vorbereitung für die indirekte Verkugelung.
Ab auf´n Rost, Deckel drauf und geduldig die Ventile so einspielen, daß auf Bratenhöhe die Temp von ca. 80-90° C erreicht wird. Soll ein laaaanges NT-Zubereiten werden.
Rehknochen (habe ich vorher noch etwas hammermäßig bearbeitet, damit die markhaltigen Knochen aufbrechen) im frosösischen Gusseisen. Möchten zusammen mit Flüssigkeiten, den restlichen (angesoffenen) Aprikosen, Knofi, Möhrchen, Frühlingszwiebeln, Rosmarin und O-Thymian eine leckere Soße produzieren.
Erstmal die Knochen in der Röhre bei 220° anrösten.
Dann Knochen raus, ab auf die Gasflamme und das Grünzeug rein. Ablöschen? Klar -mit Sherry!
HUNTER arbeitet derweil an seinen ganz speziellen Kartoffeln (guggst Du bei HUNTER´s leckeren Beiträgen) – er betäubt sie immer mit heißer Butter - , die wir etwas spanisch variiert haben: kleingehackte Cana de Lomo dazu .... Danach in der Rettungsdecke ab in den Ofen, 200° C für ca. 60 Minuten. Hängt natürlich von Größe und Konsistenz ab.
Wir haben noch einen Grund gesucht, um noch mehr Serrano (= FLEISCH!) einsetzen zu können. Mit grünen Bohnen (kurz vorgegart) und etwas grünem Spargel haben wir die Lösung gefunden.
Nach ca. 4,5 Stunden ist die KT (im Filet) bei 60° C.
Raus aus der Schnürchen-Corsage ...
Der Anschnitt.
Auch die Kartoffeln enttäuschen nicht.
Ein Gaumenschmauß ...
Grillnix´ Manöverkritik:
Die Soße kam etwas sehr fruchtig rüber. Habe den süßen Sherry genommen. Beim nächsten Mal wieder „Fino“. Auch etwas weniger O-Saft und Aprikosen.
Das Fleisch war weich, ausreichend saftig und besonders das Filet konnte man zwischen Gaumen und Zunge wie warme Butter zerdrücken. Ich würde es aber beim nächsten Mal schon früher raustun. Muss mir wohl auch ein präziseres Thermometer zulegen.
An einem Teil der Außenseite des Bratens war noch etwas von der „Silberhaut“ dran. Hätte ich weg-parieren sollen. Wird bei dieser Zubereitungsart extrem zäh. Beim klassischen Schmoren, mit kräftigem Anbraten vorab, allerdings kein Problem.
Hoffe, Ihr hattet Freude daran! Übrigens hat HUNTER gute Tipps zum Gelingen beigesteuert, fleißig mitgeholfen und regelmäßig den Löffel gegen die Kamera getauscht. Beim Kasten Bier und der Kiste Rioja hat er mir freundlicherweise auch geholfen.
Und ... das war ja erst der Samstag ... Sonntag folgt noch ...
Euer Grillnix

Sieht doch gut aus!
Da ich aber einmal wieder Wild in (Nord-)Spanischer Variante zubereiten wollte, musste ich schon 2 Tage vorher etwas präparieren ...
... getrocknete Aprikosen für 24 h in 50:50 O-Saft und Sherry einlegen ... und die Stange Zimt nicht vergessen ...
X-24 h wird der Braten vorbereitet. Dazu musste ich das schöne Teil öffnen. Mein Jägermeister sagte mir zwar, daß sich im Inneren der Rolle das Filetstück befindet, aber das war Überraschung: eine perfekt ausgelöste Rückenhälfte (bin von verschiedenen Fleischstücken ausgegangen) mit angehängtem Filet. Fantastisch!
Die Zutaten für die Fülle: obige Flüssigkeiten, Pinienkerne, Meersalz, roter Pfeffer, Rosmarin, Orangenthymian, Zimt, Serrano-Schinken, einige der eingelegten Aprikosen.
Alles klein schneiden bzw. mörsern und etwas von den Flüssigkeiten dazu.
Den Braten innen mit der Fülle bestreichen.
Wieder verpackt – meine erste Rollung, werd´ ich noch üben müssen. Und jetzt ab in den Kühlschrank, bis morgen dann!
X-1 Stunde: Die Fassteilchen von Onkel Jack D. ziehen in Wasser und, natürlich, etwas Sherry .... Dazu Rosmarin und O-Thymian. Dann ab in´s gelöcherte Jehova-Packerl.
Den Braten noch salzen und pfeffern.
HUNTER`s WuHu im Schatten der 100-jährigen Hinterhofkastanie.
Es war wirklich sehr, sehr heiß ...
Vorbereitung für die indirekte Verkugelung.
Ab auf´n Rost, Deckel drauf und geduldig die Ventile so einspielen, daß auf Bratenhöhe die Temp von ca. 80-90° C erreicht wird. Soll ein laaaanges NT-Zubereiten werden.
Rehknochen (habe ich vorher noch etwas hammermäßig bearbeitet, damit die markhaltigen Knochen aufbrechen) im frosösischen Gusseisen. Möchten zusammen mit Flüssigkeiten, den restlichen (angesoffenen) Aprikosen, Knofi, Möhrchen, Frühlingszwiebeln, Rosmarin und O-Thymian eine leckere Soße produzieren.
Erstmal die Knochen in der Röhre bei 220° anrösten.
Dann Knochen raus, ab auf die Gasflamme und das Grünzeug rein. Ablöschen? Klar -mit Sherry!
HUNTER arbeitet derweil an seinen ganz speziellen Kartoffeln (guggst Du bei HUNTER´s leckeren Beiträgen) – er betäubt sie immer mit heißer Butter - , die wir etwas spanisch variiert haben: kleingehackte Cana de Lomo dazu .... Danach in der Rettungsdecke ab in den Ofen, 200° C für ca. 60 Minuten. Hängt natürlich von Größe und Konsistenz ab.
Wir haben noch einen Grund gesucht, um noch mehr Serrano (= FLEISCH!) einsetzen zu können. Mit grünen Bohnen (kurz vorgegart) und etwas grünem Spargel haben wir die Lösung gefunden.
Nach ca. 4,5 Stunden ist die KT (im Filet) bei 60° C.
Raus aus der Schnürchen-Corsage ...
Der Anschnitt.
Auch die Kartoffeln enttäuschen nicht.
Ein Gaumenschmauß ...
Grillnix´ Manöverkritik:
Die Soße kam etwas sehr fruchtig rüber. Habe den süßen Sherry genommen. Beim nächsten Mal wieder „Fino“. Auch etwas weniger O-Saft und Aprikosen.
Das Fleisch war weich, ausreichend saftig und besonders das Filet konnte man zwischen Gaumen und Zunge wie warme Butter zerdrücken. Ich würde es aber beim nächsten Mal schon früher raustun. Muss mir wohl auch ein präziseres Thermometer zulegen.
An einem Teil der Außenseite des Bratens war noch etwas von der „Silberhaut“ dran. Hätte ich weg-parieren sollen. Wird bei dieser Zubereitungsart extrem zäh. Beim klassischen Schmoren, mit kräftigem Anbraten vorab, allerdings kein Problem.
Hoffe, Ihr hattet Freude daran! Übrigens hat HUNTER gute Tipps zum Gelingen beigesteuert, fleißig mitgeholfen und regelmäßig den Löffel gegen die Kamera getauscht. Beim Kasten Bier und der Kiste Rioja hat er mir freundlicherweise auch geholfen.
Und ... das war ja erst der Samstag ... Sonntag folgt noch ...
Euer Grillnix
