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Rehbraten

siggi_2

Spanferkel-Griller
15+ Jahre im GSV
Wie das an Weihnachten halt so ist, hatte sich auch bei mir Besuch angekündigt.
Und so hatte ich dem Froster 1 Rehkeule, 1 Rehblatt sowie einen halben Rücken entlockt.
Geplant war Rehbraten mit Kartoffelklößen, Semmelkloß, Wirsching, Blaukraut und Gurkensalat.

Fleisch 48 Stunden in Buttermilch eingelegt
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Dann gewaschen.
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Und von Sehnen und Häuten befreit.
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Gewürzt mit Salz und schwarzen Pfeffer.
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Kräftig angebraten.
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Die Häute und Sehnen sowie selbst gekochter Rehfond wurden für die Soße verwendet.
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Der Rücken wurde nach dem Braten von den Knochen befreit.
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Klöße sind fertig.
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Soße auch.
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Semmelkloß aufschneiden.
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Rehbraten fertig .........................auf in die Schlacht.
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Tellerbilder
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Wie das nun mal an Weihnachten so ist, habe ich viel zu viel gegessen. Aber es war wirklich sehr lecker.


Allen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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Gruß Siggi
 

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Hallo siggi_2,
schau doch mal bitte hier: Rehbraten. Da wirst Du fündig!
 
ne deftige Portion mit Blaukraut würde mir heute auch gut tun.....spitzenäßig aufgetischt......
grüßle
 
Tolles Essen! :thumb2:

Da kann man schon einen ordentlichen Teller essen. :D
 
Super, ich steh auf sowas - top gemacht :thumb2:
 
Moin Siggi,

das hast du wieder fein gemacht :thumb2:
Ich hätte auch gern einen Teller voll genommen
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:prost:
 

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Warum die Buttermilch?


Hier mal die Antwort aus dem Gourmet Globe Magazin.

Warum wird Wild in Buttermilch eingelegt?

Antwort: Wildfleisch von Reh, Hirsch, Hase und Wildschwein wird besonders saftig und zart, wenn das Fleisch vor dem Braten einige Stunden oder bis zu drei Tage in Buttermilch einlegt wird. Das oft als zu intensiv im Geschmack empfundene Wildfleisch bekommt durch die Buttermilch eine mildere Note, ohne sein typisches Aroma zu verlieren.

Meine Frau mag keinen intensiven Wildgeschmack.

Gruß Siggi
 
Dieser intensiven Wildgeschmack, auch Hautgout genannt, ist nicht mehr zeitgemäß. Er wurde einfach durch zu langes Abhängen hervorgerufen. Versuche es einfach mal ohne Buttermilch. ich bin mir sicher, deine Frau wird es nicht merken.
 
Meine Mutter nahm Buttermilch lediglich, als wir in den 50ern noch keine Gefrier- bzw. Kühlmöglichkeiten hatten und die Verwendungszeit von Wildbret verlängert werden musste. Wir kochten Wild sogar ein, was sich kaum jemand noch antut. Heute schreiben die "Wildexperten" gerne von alten Rezepten ab - nach denen zwar niemand sterben musste, die aber heute veraltet sind bzw. überflüssige Ingredienzen enthalten.
Ergo: Jeder sollte probieren wonach ihm ist - und wenn es Wildbret-Beizen in Buttermilch oder Essig ist.
Aber "nötig" im früheren Sinn ist es nimmer.
 
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