Bratengriller
Grillkönig
Nachdem ich seit ein paar Monaten einen Fleischwolf mein eigen nenne kann ich beim Burger grillen auch mal vom üblichen Rind-/Schwein-Mainstream abweichen. Dieses Wochenende sollten es also mal Rehburger werden. Ausgangsmaterial war ein Pfund Gulasch vom heimischen Reh. Beim Rezept habe ich mich (sehr frei) am Rotweinburger aus der Bibel orientiert.
Zuerst habe ich eine halbe Flasche Rotwein mit einem EL Rohrzucker auf knapp die Hälfte eingekocht. Das gewolfte Rehfleisch habe ich mit etwas Rotweinreduktion, Salz, Pfeffer und sehr wenig Zimt gewürzt, zu Pattys geformt und eingefroren.
Am nächsten Tag musste ich nur noch die Pattys bei direkter starker Hitze grillen (dabei mit der restlichen Reduktion glasieren), Käse darüber schmelzen und die Burger zusammen setzen: Dinkelsemmel, Kräuterbutter, Fleisch/Käse, Tomate, Rucola, Mayonaise, Dinkelsemmel. Dass ich eine gelbe Tomate verwendet habe lag am Angebot meines örtlichen Bio-Ladens: Lieber eine gelbe aus der Region als eine hellrote aus Holland.
Hier noch die Bilder:
Die Kritik zuerst: Das Fleisch habe ich leider zu lange gegrillt, so dass es ziemlich trocken war. Das Ausgangsprodukt war auch ziemlich mager, da hätte ich nur medium grillen dürfen. Vielleicht packe ich auch beim nächsten Versuch etwas Fett (z.B. Speck) dazu.
Davon abgesehen ist das Experiment aber rundum gelungen: Das Fleisch hatte einen sehr interessanten (im positiven Sinn) Geschmack. Gar nicht unbedingt so wie man sich Reh vorstellt, aber viel intensiver als ein normaler Rinderburger. Durch den Rotwein bekommt der Burger noch mehr Würze und eine schöne dunkle Farbe. Die Kombination mit Tomate und Rucola war auch lecker, wobei ich beim nächsten Rehburger vielleicht eher mal in die Richtung Frucht (z.B. Preiselbeeren) experimentieren werde.
Zuerst habe ich eine halbe Flasche Rotwein mit einem EL Rohrzucker auf knapp die Hälfte eingekocht. Das gewolfte Rehfleisch habe ich mit etwas Rotweinreduktion, Salz, Pfeffer und sehr wenig Zimt gewürzt, zu Pattys geformt und eingefroren.
Am nächsten Tag musste ich nur noch die Pattys bei direkter starker Hitze grillen (dabei mit der restlichen Reduktion glasieren), Käse darüber schmelzen und die Burger zusammen setzen: Dinkelsemmel, Kräuterbutter, Fleisch/Käse, Tomate, Rucola, Mayonaise, Dinkelsemmel. Dass ich eine gelbe Tomate verwendet habe lag am Angebot meines örtlichen Bio-Ladens: Lieber eine gelbe aus der Region als eine hellrote aus Holland.
Hier noch die Bilder:
Die Kritik zuerst: Das Fleisch habe ich leider zu lange gegrillt, so dass es ziemlich trocken war. Das Ausgangsprodukt war auch ziemlich mager, da hätte ich nur medium grillen dürfen. Vielleicht packe ich auch beim nächsten Versuch etwas Fett (z.B. Speck) dazu.
Davon abgesehen ist das Experiment aber rundum gelungen: Das Fleisch hatte einen sehr interessanten (im positiven Sinn) Geschmack. Gar nicht unbedingt so wie man sich Reh vorstellt, aber viel intensiver als ein normaler Rinderburger. Durch den Rotwein bekommt der Burger noch mehr Würze und eine schöne dunkle Farbe. Die Kombination mit Tomate und Rucola war auch lecker, wobei ich beim nächsten Rehburger vielleicht eher mal in die Richtung Frucht (z.B. Preiselbeeren) experimentieren werde.
