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Rehkeule mit Speckknödel

fisch2

Grillkaiser
10+ Jahre im GSV
Seit einiger Zeit lag eine Rehkeule im Permafrost, die am Freitag früh befreit wurde.
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Am Freitag Abend wurde sie dann in Buttermilch mit Lorbeerblättern, Pfefferkörnern. Piment, zerstossenenen Wacholderbeeren und einer gehackten Knoblauchzehe eingelegt.
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Sonntag früh abgewaschen und trockengetupft, gepfeffert und gesalzen und scharf angebraten. Anschliessend Porree, Sellerie, Karotten und Zwiebeln angebraten. Die Keule wieder dazugelegt.
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Nun mit etwas Wasser und einem Teil der Buttermilchmarinade aufgegossen.
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Und für vier Stunden bei 120 Grad in den Backofen. Das Fleisch entnommen, den Bratenfonds durchpassiert und die Sosse noch einmal mit etwas Wasser und Rotwein aufgegossen. Mit Sossenlebkuchen und Mehlschwitze etwas angedickt. Noch Creme fraiche dazu und abgeschmeckt.
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Das Ergebnis auf dem Teller. Dazu gab es noch Speckknödel und Preisselbeeren.
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:hmmmm:, ganz ehrlich, da schaut nix gut aus... :hmmmm:

Sei mir nicht böse,
aber das ist kein "like" wert...

grüssle
 
Warum sollte ich? Ehrlich gesagt, hast wahrscheinlich Recht. Aber geschmeckt hats hervorragend. Und das ist mir persönlich wichtiger als ein wunderschönes Bild und man kann`s nicht essen.:-)
 
Wild geht um die Jahreszeit immer. Wie hast du die Speckknödel gemacht?
PS: Das 'ß' wurde nicht ganz abgeschafft, :ks: manchmal ist es noch wie früher.
:prost:
 
War das Fleisch am verwesen und hatte einen schlechten Geschmack, oder warum hast du es in Buttermilch eingelegt? :o
 
@Datschi, was bitte hättest du mit "ß" geschrieben? Eßen? Danach gibts auch eine Erklärung für die Speckknödel. Hab ich dir eigentlich was getan? Normalerweise kommentiere ich so etwas nicht, aber da du es scheinbar gern bei mir versuchst ................... Also :prost: ?
@Oberstjägermeister, ich bin kein Oberstjägermeister, nicht einmal Jäger und hab halt nicht jeden Tag Wild. Es gab also nur die Alternative Buttermilch oder Rotwein. Das hab ich mir aus dem Netz so rausgefischt. Aufgegossen hab ich ja dann noch mit Rotwein, um beides irgendwie verwendet zu haben. Du kannst ja gerne ein Rezept hier einstellen, wenn du ein wesentlich besseres hast. Solltest Bedenken haben, daß hier welche sind, die es besser können als du, gerne auch per PM. Kritik zu üben ist relativ einfach, aber dann sollte man auch in der Lage oder willens sein, Alternativen aufzuzeigen.
Da lobe ich mir @ottob, der sagt, was er denkt und er hat nicht mal so unrecht damit. Ich hätte sogar eine Rechtfertigung für das Aussehen, aber das würde jetzt als Ausrede erscheinen, da ich ja Zeit genug für eine Antwort gehabt hätte. So etwas hab ich mein Leben lang nicht getan und werde es auch nicht tun. Wenn ich Mist baue, stehe ich dazu.
Ganz liebe Grüße (mit "ß")
Hans
 
@Datschi, was bitte hättest du mit "ß" geschrieben? Eßen? Danach gibts auch eine Erklärung für die Speckknödel. Hab ich dir eigentlich was getan? Normalerweise kommentiere ich so etwas nicht, aber da du es scheinbar gern bei mir versuchst ................... Also :prost: ?
@Oberstjägermeister, ich bin kein Oberstjägermeister, nicht einmal Jäger und hab halt nicht jeden Tag Wild. Es gab also nur die Alternative Buttermilch oder Rotwein. Das hab ich mir aus dem Netz so rausgefischt. Aufgegossen hab ich ja dann noch mit Rotwein, um beides irgendwie verwendet zu haben. Du kannst ja gerne ein Rezept hier einstellen, wenn du ein wesentlich besseres hast. Solltest Bedenken haben, daß hier welche sind, die es besser können als du, gerne auch per PM. Kritik zu üben ist relativ einfach, aber dann sollte man auch in der Lage oder willens sein, Alternativen aufzuzeigen.
Da lobe ich mir @ottob, der sagt, was er denkt und er hat nicht mal so unrecht damit. Ich hätte sogar eine Rechtfertigung für das Aussehen, aber das würde jetzt als Ausrede erscheinen, da ich ja Zeit genug für eine Antwort gehabt hätte. So etwas hab ich mein Leben lang nicht getan und werde es auch nicht tun. Wenn ich Mist baue, stehe ich dazu.
Ganz liebe Grüße (mit "ß")
Hans
sorry, wollte dir nicht zu nahe Treten :tisch:
Nur ist Buttermilch und das lange Einlegen in Rotwein nicht mehr zeitgemäß. Das geht noch auf die Zeit zurück, als man Wild lange abhängen ließ, bis sich schon die erste Verwesungsstufe einstellte, um den dadurch unangenehmen Geschmack (Hautgout) zu neutralisieren. Versuche das gleiche Rezept doch einfach mal ohne Einlegen und lösche das Fleisch lediglich nach dem Anbraten mit Wein ab. Entgegen der allgemeinen Meinung lösche ich statt mit Rotem mit einem trockenen Weißen (Riesling) ab. Aber wie bei allem ist das natürlich Geschmackssache. Erlaubt ist was schmeckt :trinkbrueder-smilie_text
 
Hab ich dir eigentlich was getan?

Nein, natürlich nicht. Ich lebe hier nur meinen Rechtschreibkoller aus. :ballballa: Viele glauben halt, dass seit der Reform jedes ß durch ein ss ausgetauscht wird. Das mach ich übrigens mit allen hier so. Ist also nichts persönliches.

zerstossenenen ... Anschliessend ... Sosse ... Sossenlebkuchen

Es wären dann zerstoßene, Anschließend, Soße und Soßenlebkuchen richtig. 'Eßen' schaut schon vom optischen her falsch aus und bleibt natürlich Essen. :-) :ks:
Aber du hast vollkommen recht, lass uns über Rezepte unterhalten, schließlich sind wir kein Deutsch-Forum. :prost:
Dann rück doch bitte das Speckknödelrezept raus.
 
@Oberstjägermeister, siehst du, genau so hätte ich es mit gewünscht. Die Keule wäre nämlich fast noch zu uns reingesprungen, als wir sie bekamen, so frisch war sie. Und diese Rezepte geistern halt immer noch im Netz rum. Danke für die Aufklärung, werde es beim nächsten mal bestimmt beherzigen. :anstoޥn:, wegen mir auch mit einem Jägermeister, obwohl ich damit als junger Mensch einmal sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe :puke: und einige Jahre weggehen musste, wenn an dem Tisch auch nur einer getrunken wurde.
 
@Oberstjägermeister, siehst du, genau so hätte ich es mit gewünscht. Die Keule wäre nämlich fast noch zu uns reingesprungen, als wir sie bekamen, so frisch war sie. Und diese Rezepte geistern halt immer noch im Netz rum. Danke für die Aufklärung, werde es beim nächsten mal bestimmt beherzigen. :anstoޥn:, wegen mir auch mit einem Jägermeister, obwohl ich damit als junger Mensch einmal sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe :puke: und einige Jahre weggehen musste, wenn an dem Tisch auch nur einer getrunken wurde.
Jägermeister ist auch nicht mein Fall. Aber kommt "beim Kochen" auf einen Versuch an.
Experimentiere einfach mal mit Wild. Eigentlich kann man nicht viel falsch machen (außer Einlegen :fahne:). Würze mal mit Curry, Ingwer, Paprika oder Sojasoße, alles passt ;)
 
Weil wir schon so schön OT sind, @Datschi: Seit dieser letzten Rechtschreibreform schreibe ich auch manche Fehler, die ich früher nie gemacht hätte, weil eben alles richtig und falsch sein kann. Und jedes mal nachschauen mag ich nicht. Diese Autokorrektur oder wie der Sch... heißt, hab ich abgeschaltet, da in der Regel jeder versteht, was ich meine. Im Prinzip hast natürlich Recht.
Zurück zum Thema. Die Speckknödel, deren Rand wegen eines unvorhergesehenen Besuchs zur Essenszeit leider verkocht waren, werden ganz einfach gemacht wie Semmelknödel, nur wird davor geräucherter und gewürfelter Bauchspeck in einer Pfanne angebraten. Dazu kommen noch gehackte Zwiebeln. Diese glasig werden lassen und die ganze Masse dann zu Knödeln gedreht und gekocht. Sind wesentlich besser als normale Semmelknödel. Wieviel du davon mit reinmanschst, ist natürlich Geschmackssache, wie bei anderen Rezepten auch.:prost:
P.S. Außer eßen gäbs da noch viele Beispiele. Erschrocken war ich z.B. auch, als ich das erste mal "zurzeit" gesehen habe.
 
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