Waren da doch noch Reste des Rehs von letztem Sommer im Gefrierschrank! Was ich aus einer der Keulen gemacht hatte, hatte ich hier mal vorgestellt.
Nun waren noch der Träger (vulgo Hals) und die vier Waden übrig. Ich hatte mal irgendwo ein Rezept für geschmorte Rehwaden gelesen, da hieß es u.a. "nicht von den Sehnenhäuten befreien, sonst fällt das Fleisch vom Knochen". Und für den Hals habe ich nirgends ein Rezept gefunden. Also was tun mit dem vermutlich zähen Zeug? Ach was, der DOpf kann vieles, also ran an das Fleisch.
Nach dem Auftauen habe nicht "klassisch" gebeizt, sondern experimentiert und mit braunem Rohrzucker und grobem Meersalz eingerieben, in Folie gewickelt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
Am Sonntag sollte es dann losgehen.
Also Wurzelgemüse (Zwiebeln, gelbe Rüben, Petersilienwurzel, Sellerie, Lauchzwiebel) zurecht geschnitten, dazu ein paar Nelken, Wacholderbeeren, Pimentkörner und zwei zerdrückte Knoblauchzehen vorbereitet.
Hier die vorbereiteten Zutaten, nur die Worcestershiresauce fehlt auf dem Bild:
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Dann habe ich den Dutchie vorgeheizt, das Fleisch noch mit etwas süßem Pimenton de la Vera (geräucherter spanischer Paprika - geiles Zeug!) bestreut und von allen Seiten angebraten:
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Dann das Fleisch raus und das Wurzelwerk im Bratenansatz angebraten:
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Dann habe ich das Fleisch dazu gegeben, drei EL Worcestershiresauce, eine Flasche dunkles Bier und 0,5 l Gemüsebrühe drübergekippt, ein paar Lorbeerblätter rein, den DOpf mit 25 Grillies auf ca. 175°C eingestellt und ihn arbeiten lassen.
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Nach gut eineinhalb Stunden war eine neue Brikettladung fällig, nach ca. drei Stunden sah das dann so aus:
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Derweil hatte ich frische Semmelknödel mit Kräutern aus dem Garten und kleinen Speckwürfeln und ein Apfelblaukraut (Blaukraut, Apfelwürfel, Nelken, Lobeerblätter, mit etwas Griebenschmalz, Zimt und Apfelbalsamessig abgeschmeckt) als Beilagen gemacht.
Das Fleisch aus den DOpf, in Jehova gewickelt, das Wurzelwerk abgeseit und passiert, den Soßenansatz einreduziert, einen Schuß Tomatenketchup dazu, 70%ige Schokolade wohldosiert einschmelzen lassen ( das mache ich bei Wildsoßen immer wieder gerne), mit kalter Butter aufmontiert und mit etwas Kartoffelstärke die Soße angedickt.
Auf dem Teller sah das Ganze dann so aus:
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Zäh war da nix mehr, hat allen richtig gut geschmeckt und am Träger war mehr Fleisch dran als vermutet.
Das hat dann mit den übrig gebliebenen Knödeln am Tag drauf noch ein feines Gröstel ergeben.
Viel Spaß beim Schauen!
Gruß
12oven
Nun waren noch der Träger (vulgo Hals) und die vier Waden übrig. Ich hatte mal irgendwo ein Rezept für geschmorte Rehwaden gelesen, da hieß es u.a. "nicht von den Sehnenhäuten befreien, sonst fällt das Fleisch vom Knochen". Und für den Hals habe ich nirgends ein Rezept gefunden. Also was tun mit dem vermutlich zähen Zeug? Ach was, der DOpf kann vieles, also ran an das Fleisch.
Nach dem Auftauen habe nicht "klassisch" gebeizt, sondern experimentiert und mit braunem Rohrzucker und grobem Meersalz eingerieben, in Folie gewickelt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
Am Sonntag sollte es dann losgehen.
Also Wurzelgemüse (Zwiebeln, gelbe Rüben, Petersilienwurzel, Sellerie, Lauchzwiebel) zurecht geschnitten, dazu ein paar Nelken, Wacholderbeeren, Pimentkörner und zwei zerdrückte Knoblauchzehen vorbereitet.
Hier die vorbereiteten Zutaten, nur die Worcestershiresauce fehlt auf dem Bild:
Dann habe ich den Dutchie vorgeheizt, das Fleisch noch mit etwas süßem Pimenton de la Vera (geräucherter spanischer Paprika - geiles Zeug!) bestreut und von allen Seiten angebraten:
Dann das Fleisch raus und das Wurzelwerk im Bratenansatz angebraten:
Dann habe ich das Fleisch dazu gegeben, drei EL Worcestershiresauce, eine Flasche dunkles Bier und 0,5 l Gemüsebrühe drübergekippt, ein paar Lorbeerblätter rein, den DOpf mit 25 Grillies auf ca. 175°C eingestellt und ihn arbeiten lassen.
Nach gut eineinhalb Stunden war eine neue Brikettladung fällig, nach ca. drei Stunden sah das dann so aus:
Derweil hatte ich frische Semmelknödel mit Kräutern aus dem Garten und kleinen Speckwürfeln und ein Apfelblaukraut (Blaukraut, Apfelwürfel, Nelken, Lobeerblätter, mit etwas Griebenschmalz, Zimt und Apfelbalsamessig abgeschmeckt) als Beilagen gemacht.
Das Fleisch aus den DOpf, in Jehova gewickelt, das Wurzelwerk abgeseit und passiert, den Soßenansatz einreduziert, einen Schuß Tomatenketchup dazu, 70%ige Schokolade wohldosiert einschmelzen lassen ( das mache ich bei Wildsoßen immer wieder gerne), mit kalter Butter aufmontiert und mit etwas Kartoffelstärke die Soße angedickt.
Auf dem Teller sah das Ganze dann so aus:
Zäh war da nix mehr, hat allen richtig gut geschmeckt und am Träger war mehr Fleisch dran als vermutet.
Das hat dann mit den übrig gebliebenen Knödeln am Tag drauf noch ein feines Gröstel ergeben.
Viel Spaß beim Schauen!
Gruß
12oven
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