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Rezept Sonntags-Semmeln

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Putenfleischesser
Hallo zusammen,

ich suche ein Rezept für Sonntags-Semmeln (Brötchen), da am Sonntag bei uns in der Nähe nur ein Backshop offen hat und das Zeug von dort kann man fast nicht essen.

Anforderung an das Rezept: Es sollte kein Rezept sein, wo ich zwei Stunden vorher aufstehen muss um erst mal einen Vorteig zu machen, dann den Hauptteig noch mal eine Stunde gehen lassen muss, die fertigen Semmeln dann auch noch mal eine halbe Stunde,... Ich wollte ausschlafen und dann frische Brötchen geniessen. Also am liebsten ein Rezept, was man z.B. am Abend vorher vorbereiten kann und in der Früh nur noch in den Ofen schieben muss. Oder auch einfrieren kann und dann in den Ofen.

Hat da jemand Tipps, Vorschläge, Ideen?
 
Bürli Rezept

Hallo Ich habe das Rezept von meiner Freundin aus einem bekannten Staubsauger Forum bekommen und schon mehrfach nachgebacken:
Bürli Rezept
400 g Weizenmehl oder 250g Weizenmehl
100 g Roggenmehl oder 250 g Roggenmehl
1/2 Pack Hefe
1,5 TL Salz
1,5 TL Brotgewürz - ich mahle mir das dann in einer Kaffemühle ganz fein
evtl. 70 g Röstzwiebeln oder gewürfelten Speck
340 ml lauwarmes Wasser

Teig anrühren, abgedeckelt in einer größeren Schüssel über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Ich mache immer den doppelten Teig - und nehme dann die 7,5 l Schüssel von Tupperware - da kommt der Teig dann nicht raus.

Am nächsten Tag den Ofen vorheizen - ich habe Ober/Unterhitze mit Umluft bei 200 °C - den Teig mit den Röstzwiebeln oder gewürfelten Speck bestreuen (man kann sie aber auch bei der Zubereitung unterrühren), dann sticht man mit zwei Eßlöffeln kleine Häufchen ab und setzt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech - bitte mit etwas Abstand - läßt sie nochmals 15-20 Min. gehen.
25 Minuten backen - bitte die Temperatur und Backzeit dem Ofen anpassen - die lassen sich prima einfrieren und schmecken auch am nächsten Tag noch super lecker.
Viel Spaß beim Nachbacken
Die lassen sich prima am Morgen machen - oder vorbacken, einfrieren und kurz im Ofen aufbacken - ich find sie genial
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Kurzes Feedback zum ersten Versuch:
Letzten Samstag auf Sonntag hab ich den ersten Versuch gestartet und mich dabei an dem Mailänder Rezept orientiert - aber auch gleich etwas abgewandelt:
Doppelte Menge und 1/3 des Weizenmehls durch Dinkelmehl ersetzt. Dafür etwas mehr Wasser. Anstellgut vom Weizensauer hatte ich auch nicht.
Ich hatte sie nicht im Kühlschrank, sondern im Keller auf dem Boden stehen. hatte so ca. 17°C. Die Plastikfolie zum Abdecken ist leider etwas auf den Brötchen festgeklebt, wodurch sie beim Abziehen etwas entstellt wurden und auch leicht eingefallen sind. Die Hälfte der Brötchen hatte ich vor dem Backen mit Wasser eingepinselt - hab aber keinen Unterschied bei den fertigen Semmeln festgestellt. Ein Teil wurde wie die Mailänderbrötchen gerollt, der andere einfach zu runden Semmeln geformt.

Ergebnis:
Die Brötchen waren prinzipiell lecker. Leider etwas salzig (könnte aber auch an unserer Küchenwaage liegen, dass die nicht fein genug für 14gr Salz ist). Geschmacklich ansonsten gut. Sättigender als nur mit Weizenmehl. Konsistenz auch schön. Hätten evtl. einen tick fluffiger sein können, aber waren jetzt auch nicht zu fest oder sitzen geblieben.

Die Arbeit fand ich jetzt auch nicht sonderlich groß.

Ich werde auf alle Fälle mit dem Rezept weiter arbeiten und etwas rumexperimentieren (weniger Salz, Roggensauer).

BTW, macht es einen Unterschied, ob man Roggen- oder Weizensauer verwendet? Ich wollte die Tage mal Roggensauer ansetzen.
 
Hallo,

ich backe immer diese hier:

http://www.grillsportverein.de/forum/threads/ddr-broetchen-nach-baecker-suepke.164151/

Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Sie erfordern zwar ein bisschen mehr Handarbeit wegen des Schleifens, aber inzwischen bin ich relativ geübt, sodass es schnell von der Hand geht.
Allerdings fand ich das Grundrezept etwas zu salzig und habe daher die Salzmenge etwas reduziert.

Wenn man die Hefemenge halbiert, kann man, sofern Platz im Kühlschrank vorhanden ist, die Rohlinge am Vorabend fertig machen und über Nacht in den Kühlschrank geben (aber unbedingt mit Frischhaltefolie gut abdecken!).

Gruß

Marc
 
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