Nachdem ich bisher die Ribs immer nach der 4-0-0 Methode gemacht hab, wollte ich doch jetzt wissen, ob die nach 3-2-1 wirklich so viel besser (oder anders?) schmecken, wie immer gesagt wird. Also los:
Das Grundmaterial: 6 Leiterchen - wobei der Verpacker sich wohl nicht festlegen mochte, ob er nun Kotelettrippchen oder Spare-Ribs eingetütet hat. Egal, hauptsache frisch und lecker.
Erst mal vorbereiten. Aus den 6 Leiterchen werden 12 handliche Stücke. Silberhaut entfernt und mit Buttrub + ein wenig getrockneten Kräutern eingepudert. Die Paella-Pfanne ist prima dafür geeignet - ist deutlich weniger Reinigungsaufwand auf der Arbeitsplatte, weil der Rub in der Pfanne bleibt.
Dann einzeln in Folie verpackt und für 24h in den Kühler. Rechtzeitig wieder rausnehmen, damit das Fleisch schon mal ein wenig temperiert ist.
Los geht´s mit Phase 1: mit den schwedischen Deckelhaltern (einfach genial diese Teile) und einem großen Räucherpäckchen in den Grill. Zum räuchern hab ich eine Mischung aus Mesquite- und Apfelholz genommen, etwa 4-5 Hände voll eingeweicht und eine Hand voll trocken, damit´s besser zündet.
Nach einer guten Stunde ist der Rauch zu Ende. Das ist OK so, weil mehr Rauch muss ich geschmacklich nicht haben und wenn sich eine erste Kruste gebildet hat, nimmt das Fleisch ohnehin nur noch sehr wenig Rauch an. An der Verfärbung sieht man auch, dass der Räuchereffekt da ist. Danach wurde regelmässig mit Cidre eingesprüht.
Von der Phase 2 hab ich keine Fotos gemacht, weil der Schwedenbräter mit Jehovamantel ohnehin immer gleich aussieht. Im Bräter war nur Cidre unter dem Gitter.
Weiter geht´s mit Phase 3: Die Stücke aus dem Bräter wieder in die Halter gestellt und nach einer kurzen Aufwärmphase erstmal gemoppt.
Moppsoße war ein Gemisch aus:
- HP Classic, leicht essiglastig
- HP Honey-Woodsmoke, süß rauchig
- Stubbs Spicy, für die Würze
- diverse Gewürze (Paprika, Cayenne, Chiliflocken)
- Ahornsirup, ein guter Schuss für die Süße (statt Honig)
Das moppen wurde dann mehrmals wiederholt, so dass sich eine dicke Glace bildete.
Nach gut 7h (incl. Vorbereitung des Grills, Räucherpäckchen, etc.) war es dann so weit - die Ribs traten in die Phase 4 ein. Die ist zwar nicht erwähnt, aber eigentlich das wichtigste: die Dinger kommen auf den Teller!
Ich muss sagen, das war schon ein geschmackliches Erlebnis. Ob´s wirklich viel leckerer war als nach der 4-0-0 Methode? Ich kann es nicht sagen - beides hat seine eigene Note. 3-2-1 ist wohl zarter und fällt noch schneller vom Knochen, dafür ist 4-0-0 etwas bissfester.
Ist wohl so, wie mit (fast) allem Geschmackssache - und der ist halt verschieden und jedem selbst überlassen. Ich für mein Teil werde ganz sicher beides wieder machen...
Ach ja - und für den nächsten Tag ist auch noch ein wenig übrig geblieben, da die Damen mit je einem Leiterchen zufrieden waren.
... schmeckt auch kalt als Zwischenmahlzeit noch hervorragend.
EffJott
Das Grundmaterial: 6 Leiterchen - wobei der Verpacker sich wohl nicht festlegen mochte, ob er nun Kotelettrippchen oder Spare-Ribs eingetütet hat. Egal, hauptsache frisch und lecker.
Erst mal vorbereiten. Aus den 6 Leiterchen werden 12 handliche Stücke. Silberhaut entfernt und mit Buttrub + ein wenig getrockneten Kräutern eingepudert. Die Paella-Pfanne ist prima dafür geeignet - ist deutlich weniger Reinigungsaufwand auf der Arbeitsplatte, weil der Rub in der Pfanne bleibt.
Dann einzeln in Folie verpackt und für 24h in den Kühler. Rechtzeitig wieder rausnehmen, damit das Fleisch schon mal ein wenig temperiert ist.
Los geht´s mit Phase 1: mit den schwedischen Deckelhaltern (einfach genial diese Teile) und einem großen Räucherpäckchen in den Grill. Zum räuchern hab ich eine Mischung aus Mesquite- und Apfelholz genommen, etwa 4-5 Hände voll eingeweicht und eine Hand voll trocken, damit´s besser zündet.
Nach einer guten Stunde ist der Rauch zu Ende. Das ist OK so, weil mehr Rauch muss ich geschmacklich nicht haben und wenn sich eine erste Kruste gebildet hat, nimmt das Fleisch ohnehin nur noch sehr wenig Rauch an. An der Verfärbung sieht man auch, dass der Räuchereffekt da ist. Danach wurde regelmässig mit Cidre eingesprüht.
Von der Phase 2 hab ich keine Fotos gemacht, weil der Schwedenbräter mit Jehovamantel ohnehin immer gleich aussieht. Im Bräter war nur Cidre unter dem Gitter.
Weiter geht´s mit Phase 3: Die Stücke aus dem Bräter wieder in die Halter gestellt und nach einer kurzen Aufwärmphase erstmal gemoppt.
Moppsoße war ein Gemisch aus:
- HP Classic, leicht essiglastig
- HP Honey-Woodsmoke, süß rauchig
- Stubbs Spicy, für die Würze
- diverse Gewürze (Paprika, Cayenne, Chiliflocken)
- Ahornsirup, ein guter Schuss für die Süße (statt Honig)
Das moppen wurde dann mehrmals wiederholt, so dass sich eine dicke Glace bildete.
Nach gut 7h (incl. Vorbereitung des Grills, Räucherpäckchen, etc.) war es dann so weit - die Ribs traten in die Phase 4 ein. Die ist zwar nicht erwähnt, aber eigentlich das wichtigste: die Dinger kommen auf den Teller!
Ich muss sagen, das war schon ein geschmackliches Erlebnis. Ob´s wirklich viel leckerer war als nach der 4-0-0 Methode? Ich kann es nicht sagen - beides hat seine eigene Note. 3-2-1 ist wohl zarter und fällt noch schneller vom Knochen, dafür ist 4-0-0 etwas bissfester.
Ist wohl so, wie mit (fast) allem Geschmackssache - und der ist halt verschieden und jedem selbst überlassen. Ich für mein Teil werde ganz sicher beides wieder machen...
Ach ja - und für den nächsten Tag ist auch noch ein wenig übrig geblieben, da die Damen mit je einem Leiterchen zufrieden waren.
... schmeckt auch kalt als Zwischenmahlzeit noch hervorragend.
EffJott
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