Ribs mit Zeitverkürzung
Heute, bzw. gestern die Ribs mal nicht in 3-2-1, sondern verkürzt in 1,5-1,5-0,5 und dafür mit leicht erhöhter Temperatur.
War der zweite Enkel-Urlaubstag. Er hatte Ribs gewünscht und das ist ja für jeden Opa Befehl. Vorher ist aber natürlich "Enkel-Bespaßung" angesagt und da ihm der erste Tag mit Golf so unheimlich gut gefallen hat (O-Ton) wollte er das am zweiten Tag wiederholen. Also sind wir wieder losgefahren. Diesmal zu einem andren Golfplatz, wegen der Abwechslung. Nachdem er sich soweit verausgabt hatte gab's natürlich noch das obligatorische Getränk und ein Eis... muss ja auch sein.
Ich muss sagen, die verkürzte Zeit hatte keine großen Auswirkungen auf Geschmack und Konsistenz der Ribs. Die waren absolut FotB und auch zart und saftig wie mit 3-2-1. Vielleicht auch wegen der etwas höheren Temperaturen? Gerubt wurden die Leitern mit "Macho Muchacho" von AK... Auch das nicht am Vorabend, weil der Wunsch erst recht kurzfristig geäußert wurde, sondern erst kurz vor dem auflegen und die Leitern erst auftauen mussten. Und auch hier muss ich sagen, dass praktisch kein Unterschied zum rubben, einpacken und über Nacht ziehen im Kühli, zu schmecken war.
Wie auch immer - wenn die Zeit etwas knapper ist, kann man das ohne weiteres so machen und erhält auch ein Top Ergebnis.
Die drei Leitern waren noch vom letzten Einkauf im Frost. Silberhaut war schon vor dem einfrieren entfernt worden.
Gerubt mit "Macho Muchacho" und "großzügig" in die Halter gestellt.
Mit beiden äußeren Brennern auf ganz klein waren es konstante 120° am DT. Die Räucherschublade wurde einmal befüllt und hat genügend Rauch für die erste Phase erzeugt. Hätte sogar noch für eine längere Zeit gereicht. Ca. alle 20 Min. wurden die Leitern eingesprüht. Auch hier in Ermangelung des üblichen Apfelsaft / Apfelessig Gemischs diesmal mit einfacher handelsüblicher Apfelschorle. Und auch das hat gepasst...
In Phase II dann mit einem zusätzlichen Brenner - ebenfalls ganz klein - unter der Koncis und mit konstanten gut 150° DT gedämpft.
Temperatur ist absolut konstant über die gesamte Zeit.
So sehen die nach Phase Ii aus. Die Knochen sind schon ganz rausgezogen und man muss beim anheben aufpassen, dass die nicht auseinander fallen.
Lackiert wurde mit einer Mischung aus drei verschiedenen Soßen von Bulls Eye in individuell abgeschmecktem Verhältnis: "Classic BBQ", "Dark Beer BBQ" und "Sweet Whiksy Marinade and Glace".
In Phase II für die "nicht Ribs Mitesser" noch ein paar Würstchen Thüringer Art mit aufgelegt. Platz ist ja genug - und Brenner sind auch genügend da. Am DT wurden dabei ca. 130°C gemessen - wobei die Würstchen direkt über zwei Brennern mit ca. 1/3 Power lagen.
Fertig...
Zum besseren Handling in kleinere Stücke zerlegt. Schneiden geht da kaum noch, eher mit dem Messer "durchdrücken".
Die Knochen lösen sich praktisch von selbst ...
Ausgesprochen zart und saftig. Die Lackierung hat super gepasst - zur leichten Schärfe des Rubs die eher süße Glace. eine geschmacklich tolle Kombination. Man könnte die Soße auch zum dippen nehmen, aber meine Mitesser mögen es lieber als Glace auf den Ribs und etwas "eingezogen".
Und da es im Sommer immer passt - und das in den letzten Tagen schon fast obligatorisch ist: Tomate Mozzarella mit frischem Basilikum und Balsamico-Crème.
... und natürlich die Würstchen ...
Fazit: Meine Familie und Freunde lieben Ribs nach 3-2-1 Methode. Aber wie man sieht, es geht auch ohne z.B. über Nacht marinieren (die Marinade / der Rub zieht ohnehin nur bis knapp unter die Oberfläche) und auch mit kürzeren Zeiten in den Phasen. Hier haben die 1,5-1,5-0,5 mit etwas, aber nur ganz leicht angehobenen Temperaturen im Prinzip zum geschmacklich gleichen Ergebnis geführt.
Und wie heißt es doch: Enkel zufrieden - Opa zufrieden ...
Danke für's reinschauen
LG Effjott
Heute, bzw. gestern die Ribs mal nicht in 3-2-1, sondern verkürzt in 1,5-1,5-0,5 und dafür mit leicht erhöhter Temperatur.
War der zweite Enkel-Urlaubstag. Er hatte Ribs gewünscht und das ist ja für jeden Opa Befehl. Vorher ist aber natürlich "Enkel-Bespaßung" angesagt und da ihm der erste Tag mit Golf so unheimlich gut gefallen hat (O-Ton) wollte er das am zweiten Tag wiederholen. Also sind wir wieder losgefahren. Diesmal zu einem andren Golfplatz, wegen der Abwechslung. Nachdem er sich soweit verausgabt hatte gab's natürlich noch das obligatorische Getränk und ein Eis... muss ja auch sein.
Ich muss sagen, die verkürzte Zeit hatte keine großen Auswirkungen auf Geschmack und Konsistenz der Ribs. Die waren absolut FotB und auch zart und saftig wie mit 3-2-1. Vielleicht auch wegen der etwas höheren Temperaturen? Gerubt wurden die Leitern mit "Macho Muchacho" von AK... Auch das nicht am Vorabend, weil der Wunsch erst recht kurzfristig geäußert wurde, sondern erst kurz vor dem auflegen und die Leitern erst auftauen mussten. Und auch hier muss ich sagen, dass praktisch kein Unterschied zum rubben, einpacken und über Nacht ziehen im Kühli, zu schmecken war.
Wie auch immer - wenn die Zeit etwas knapper ist, kann man das ohne weiteres so machen und erhält auch ein Top Ergebnis.
Die drei Leitern waren noch vom letzten Einkauf im Frost. Silberhaut war schon vor dem einfrieren entfernt worden.
Gerubt mit "Macho Muchacho" und "großzügig" in die Halter gestellt.
Mit beiden äußeren Brennern auf ganz klein waren es konstante 120° am DT. Die Räucherschublade wurde einmal befüllt und hat genügend Rauch für die erste Phase erzeugt. Hätte sogar noch für eine längere Zeit gereicht. Ca. alle 20 Min. wurden die Leitern eingesprüht. Auch hier in Ermangelung des üblichen Apfelsaft / Apfelessig Gemischs diesmal mit einfacher handelsüblicher Apfelschorle. Und auch das hat gepasst...
In Phase II dann mit einem zusätzlichen Brenner - ebenfalls ganz klein - unter der Koncis und mit konstanten gut 150° DT gedämpft.
Temperatur ist absolut konstant über die gesamte Zeit.
So sehen die nach Phase Ii aus. Die Knochen sind schon ganz rausgezogen und man muss beim anheben aufpassen, dass die nicht auseinander fallen.
Lackiert wurde mit einer Mischung aus drei verschiedenen Soßen von Bulls Eye in individuell abgeschmecktem Verhältnis: "Classic BBQ", "Dark Beer BBQ" und "Sweet Whiksy Marinade and Glace".
In Phase II für die "nicht Ribs Mitesser" noch ein paar Würstchen Thüringer Art mit aufgelegt. Platz ist ja genug - und Brenner sind auch genügend da. Am DT wurden dabei ca. 130°C gemessen - wobei die Würstchen direkt über zwei Brennern mit ca. 1/3 Power lagen.
Fertig...
Zum besseren Handling in kleinere Stücke zerlegt. Schneiden geht da kaum noch, eher mit dem Messer "durchdrücken".
Die Knochen lösen sich praktisch von selbst ...
Ausgesprochen zart und saftig. Die Lackierung hat super gepasst - zur leichten Schärfe des Rubs die eher süße Glace. eine geschmacklich tolle Kombination. Man könnte die Soße auch zum dippen nehmen, aber meine Mitesser mögen es lieber als Glace auf den Ribs und etwas "eingezogen".
Und da es im Sommer immer passt - und das in den letzten Tagen schon fast obligatorisch ist: Tomate Mozzarella mit frischem Basilikum und Balsamico-Crème.
... und natürlich die Würstchen ...
Fazit: Meine Familie und Freunde lieben Ribs nach 3-2-1 Methode. Aber wie man sieht, es geht auch ohne z.B. über Nacht marinieren (die Marinade / der Rub zieht ohnehin nur bis knapp unter die Oberfläche) und auch mit kürzeren Zeiten in den Phasen. Hier haben die 1,5-1,5-0,5 mit etwas, aber nur ganz leicht angehobenen Temperaturen im Prinzip zum geschmacklich gleichen Ergebnis geführt.
Und wie heißt es doch: Enkel zufrieden - Opa zufrieden ...
Danke für's reinschauen
LG Effjott



