Dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu
Hallo zusammen,
man kann alles übertreiben. Auch das Schleifen. Ich bin da schon auf einem guten Weg

Allerdings eher für die Eisen von Handhobeln. Messer sind da nur ein Nebeneffekt.
Meine Ausrüstung:
Shapton 120´er
King 800´er
Kleiner King Kombi 1000/6000 (den nehme ich oft für Messer)
Suehiro 6000
Cerax 8000 (poliert nicht)
Naniwa 8000 (poliert sehr gut)
DMT 325/1200 Diamantplatte (auch gerne für Messer genommen)
Ölsteine als Formsteine von Apex
Für alles vom Baustellen-Stechbeitel bis zur Gartenschere: Eine kleine Tormek
Stähle: Diamantstahl von Zwilling und Abziehstahl von WMF
Damit kann man dann fast alles schleifen.
Allerdings muß ich sagen, daß ich nur sehr ungern mit Kochmessern auf die "guten" Steine gehe. Gerade nach der bei Kochmesser.de beschriebenen Methode werden die Steine schnell uneben. Das ist bei Kochmessern nicht schlimm. Hobelmesser mögen das aber überhaupt nicht.
Ich halte Wassersteine für das Schleifen von europäischen Messern für relativ ungeeignet. Hängt aber stark vom Stein ab. Ich hatte mal einen King 300´er Schruppstein, der war bei (Chrom-)legierten Stählen praktisch nicht verwendbar, weil er sich total zugesetzt hat. Der Shapton hat damit kaum Probleme.
Wenn ich mich auf zwei Steine beschränken müßte würde ich den 800´er King und einen 6000´er Naniwa nehmen. Der 800´er schleift gut und ist günstig. Und die feineren Naniwa Steine bilden recht schnell eine Schleifpaste, was eher zu einer polierten Schneide führt. Sieht einfach besser aus.
Wenn´s um Wasserteine geht kann ich feinewerkzeuge.de empfehlen. Meines Wissens das breiteste Sortiment, kompetente Beratung und gute Preise.
Viele Grüße,
Gerhard